Unsere Vizepräsidentin Prof. Dr. Sabine Andresen zu #OriginalPlay: : „Kinder sind keine Objekte, die der Sublimierung von wie auch immer gearteten Bedürfnissen von Erwachsenen dienen. Sie sind eigenständige Subjekte. Pädagogik muss den Kindern dienen, nicht den Erwachsenen.“
Hier geht's zur vollständigen Pressemitteilung: dksb.de/de/artikel/det…
Und in Kürze: Jedes pädagogische Handeln sollte die Rechte, Interessen und Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen im Zentrum haben. Dass dies bei Original Play der Fall ist, daran bestehen berechtigte Zweifel:
- Die Grenzen zwischen Kindern und Erwachsenen werden verwischt.
- Die formulierten Ziele sind weder für Kinder noch für Fachkräfte und Eltern überprüfbar.
- Die Reaktion von Fred Donaldson auf den Vorwurf sexualisierter Übergriffe in der Sendung „Kontraste“ signalisiert einen Mangel an Sensibilität und präventiver Herangehensweise.
- Die Beschreibung der Auswahl und „Schulung“ der „Lehrlinge“ ist nicht transparent.
- Die Organisationsstruktur wirkt hierarchisch und autoritär.
- Die Zielgruppen sind sehr divers und damit stellt sich die Frage nach der Passgenauigkeit z.B. für den Einsatz in Kitas.
Der Kinderschutzbund hält aus diesen Gründen die Entscheidung einiger Landesregierungen etwa in Bayern, Berlin und Brandenburg, #OriginalPlay in Kindertagesstätten zu untersagen, für richtig und ruft die übrigen Landesregierungen auf, ebenso zu verfahren. #lasttweet
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