Die folgenden Worte sind wunderbar und ich finde mich in einigen Passagen wieder. Daher möchte ich sie hier teilen. Das Zitat ist von Gerriet Heinemeier aus "Gewaltfrei widerstehen", herausgegeben von Ulfrid Kleinert 1/6
"Der Rückzug in die Freuden eines rein privaten, den schönen Dingen zugewandten Leben ist mir verstellt. Ich verspüre noch nicht einmal so sehr einen moralischen Anspruch, dass ich mich doch nicht selbst aus der Verantwortung entlassen dürfte. 2/6
Ich merke vielmehr, dass es kein zufriedenes Leben für mich gibt, wenn es nicht auch den Einsatz für eine menschliche Zukunft enthält. So ist mein Handeln nicht mehr vom Erfolg oder Misserfolg einer Aktion abhängig, sondern es gehört notwendig zu meinem Leben dazu. [...] 3/6
Die Basis eines solchen Lebens kann nicht zerstört werden, weder durch Ohnmachtserlebnisse noch durch sich verschärfenden äußeren Druck.
Endgültiges kann und will ich nicht sagen. 4/6
Was mir wichtig erscheint und mir entspricht, hängt von dem Prozess ab, in dem ich mich befinde, und von der Entwicklung in unserem Land.
Nur eins weiß ich: ich will mich mit den Gegebenheiten unserer Zeit nicht zufrieden geben. 5/6
Ich möchte zu denen gehören, die sich unter der Zukunft für ihr Leben, für dieses Land und unsere Welt anderes, menschlicheres und liebevolleres vorstellen als das, was von den Mächtigen als Zukunft propagiert wird, und sich dafür einsetzen." #WeiterSoWarGestern 6/6
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