Exklusiv: Auch die Commerzbank ist Teil der #FinCENFiles. @ENGERT und ich haben rund zwei Milliarden Euro verdächtige Zahlungen gefunden. Es geht um eine Milliarde Dollar in bar, die an Assad geflossen sein könnten, Afghanische Rauschgiftbosse und einen deutschen Porno-König. 1/5
Die Vorwürfe sind besonders heikel, weil die Commerzbank seit der Finanzkrise im Jahr 2008 zu mehr als 15 Prozent dem deutschen Staat gehört. Und weil die Commerzbank schon im Jahr 2015 wegen ähnlicher Vergehen eine Milliardenstrafe an US-Behörden gezahlt hatte. 2/5
Die Commerzbank erklärte in einer Stellungnahme, die Vorwürfe seien bekannt. Man habe die Maßnahmen zur Bekämpfung von Geldwäsche seit 2015 extrem verstärkt, könne sich aber zu einzelnen Kundenbeziehungen nicht äußern. 3/5
Eine Vertreterin des Bundes im Aufsichtsrat der Commerzbank kündigte auf Nachfrage von BuzzFeed News an, dass man sich dort mit den Vorgängen beschäftigen werde. Auch das Bundesfinanzministerium und die BaFin erklärten uns gegenüber, die Vorgänge beobachten zu wollen. 4/5
Spannend fand ich an diesen Dokumenten, über wie viele Jahre und trotz wie vieler Verdachtsmomente die Commerzbank mit diesen dubiosen Firmen, Personen und Banken gearbeitet hat. Drei Beispiele habe ich hier angehängt, deutlich mehr gibt's im Text. buzzfeed.com/de/marcusenger… 5/5
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