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Jul 17, 2021, 10 tweets

Kai Zorn, 10.07.21: "Da baut sich eine richtige Wasserwalze aus... bis nach NRW... Hier wird es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zu Überflutungen kommen."

Armin Laschet, 15.07.21: "Als noch die Sonne schien, und niemand erahnte, dass etwas passieren konnte..."

Wenn das stimmt, ist es ein gigantisches Versagen seitens der Behörden und Politik:
Anfang der 2000er Jahre wurde das EFAS eingerichtet, das European Flood Awareness System. 2014 hatte es geholfen, viele Menschenleben zu retten, als es in Südosteuropa Überflutungen gab.

Auch dieses Mal hat das EFAS-System eigentlich funktioniert und rechtzeitig Behörden und Politik gewarnt mit sehr genauen Informationen darüber, wo die Fluten stattfinden würden (und dann auch stattfanden). Nur leider wurden die Warnungen nicht and die Bevölkerung weitergegeben.

Weitere Informationen (bislang nur) in der Sunday Times:
Germany ‘failed to act on flood alerts’
epaper.thetimes.co.uk/the-sunday-tim…

DWD-Meteorologe Marcus Beyer (@meteomabe) hat berechtigte Fragen gestellt:

Was sind die Warnungen wert, wenn so viele Menschen sterben? Hätte man nicht anders reagieren können, im Wissen um das, was passieren wird? Hätte dies verhindert werden können?

Die Regierungen in NRW und Bayern unter Laschet und Söder haben 2019 beschlossen, Hochwasseropfern keine finanzielle Soforthilfe mehr zu gestatten. Der Grund: Wegen des Klimawandels kommt es zu immer mehr Katastrophen, daher zu teuer.

Nun will Laschet (angesichts der Bundestagswahl) doch Soforthilfen gewähren lassen, allerdings nicht unbürokratisch für alle sondern in Form von Steuerabschreibungen. Wer also nichts oder wenig verdient, soll leer ausgehen, schreibt die @fr:

fr.de/politik/sofort…

Deutschland war präzise gewarnt – die Menschen aber nicht tagesspiegel.de/politik/monume…

Wegen der Fluten sind Öl, Diesel und andere Schadstoffe in die Gewässer eingetreten.

"Beißender Geruch: Wasser in Erftstadt mit Benzin verunreinigt"

Die Trinkwasserversorgung könnte über Wochen und Monate gefährdet sein.

ksta.de/region/rhein-e…

In Japan müsste @ArminLaschet sofort zurücktreten, steht in der japanischen Zeitung Nihon Keizai Shimbun.

In Japan ist das eine sehr angesehe Wirtschaftszeitung, vergleichbar mit dem @handelsblatt in Deutschland.

Aus der Presseschau des @DLF:

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