Es geht jetzt öfter darum, wie wir "die Spaltung überwinden" und "aufeinander zugehen".
Ich denke da auch öfter drüber nach. Und komme immer am selben Punkt heraus: Ist mir egal. Solange die "Maßnahmen" nicht in ihrer Gänze zurückgenommen sind, macht es keinen Sinn...
...irgendetwas überwinden zu wollen. Solange ein derartiger Unrechtszustand herrscht, der solche Schäden anrichtet, geht es mir nicht um menschlich nette Gespräche mit den Verfechtern oder Verharmlosern dieses Unrechts, sondern nur darum, dass dieser Zustand endet.
Danach (also irgendwann, wenn das Ausland sich über uns lustig macht und selbst die verbohrtesten Grünen merken, dass es vorbei ist) können wir gern miteinander reden. Wenn es überhaupt etwas zu reden gibt. Vielleicht auch nicht.
Wichtiger erscheint mir: Aufarbeitung.
Ich kann viel verstehen und manches verzeihen. Aber an einem Punkt hört es auf: Die Hetze und Ausgrenzung gegen "Ungeimpfte" seit Herbst 21 war entsetzlich.
Wer dazu geschwiegen hat, der hat versagt.
Jeder einzelne.
Sorry, freundlicher kann ich das nicht formulieren.
Die Hetz- und Mobmechanismen, die hier am Werk waren, waren für jeden klar ersichtlich. Es waren dieselben, die man aus tausend Geschichten kennt, wenn man mal ein Buch gelesen oder in der Schule auch nur ein bißchen aufgepaßt hat.
Kein Zweck heiligt solche Mittel.
Sie sind böse und bringen Böses hervor. Genau wie die autoritäre Politik, das Regime aus Drohung und Strafe, die Angstmacherei, die Nötigung, die permanente Panikmache.
Selbstverständlich wird all das aufgearbeitet werden. Vielleicht erst nach Jahren. Aber es wird passieren.
Vorher jedoch müssen wir den Irrsinn erstmal loswerden.
Da ist jede Stimme willkommen.
Es ist Zeit für Protest und zivilen Ungehorsam. Macht mit. Organisiert euch. Seid laut.
Und ihr, die im stillen Kämmerlein sitzt, das alles auch ganz furchtbar findet, aber den Mund haltet, weil euch sonst eventuell Nachteile daraus erwachsen könnten:
Ihr seid Teil des Problems.
Traut euch endlich mal.
Die Zeit ist gerade günstig.
Und nochmal: Natürlich richtet sich das alles nicht an die breite Bevölkerung, sondern an diejenigen, die die Maßnahmen beschließen und mittragen. Also Politik, Medien, "Eliten". Wieso sollte man SPaltungs-Überwindungs-Gespräche führen mit genau den Leuten...
...die die Spaltung weiterhin verursachen?
Nö.
Erst muss der Nagel rausgezogen werden, dann kann die Wunde heilen.
Ende der Durchsage.
Ab jetzt befehle ich zivilen Ungehorsam.
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