pilar.von.oldenburg@aktionsosleben.de
Ermutigung aus Großbritannien für das Lebensrecht
Sehr geehrter Herr Dopfer,
es gibt Nachrichten, die Mut machen.
Für den diesjährigen Marsch für das Leben in London haben bereits 14 katholische Bischöfe ihre Teilnahme
zugesagt. Ist das nicht bemerkenswert?
Die Lebensrechtsbewegung in Großbritannien erlebt derzeit eine starke Mobilisierung. Viele Menschen sind alarmiert über die zunehmenden Bestrebungen, Abtreibungen bis unmittelbar vor der natürlichen
Geburt zu legalisieren. Deshalb treten sie öffentlich und entschlossen für den Schutz des ungeborenen Lebens ein.
Hinzu kommt eine besorgniserregende Entwicklung: Rund um Abtreibungseinrichtungen wurden sogenannte „Buffer Zones“ – Bannmeilen – eingerichtet.
Die Durchsetzung dieser Regelungen ist teilweise erschreckend. Bereits mehrere Frauen wurden festgenommen, weil sie in der Nähe einer solchen Einrichtung still und allein gebetet hatten.
Doch die erfreuliche Nachricht lautet: Die Briten lassen
sich davon nicht einschüchtern. Im Gegenteil. Besonders viele junge Menschen engagieren sich zunehmend bei Pro-Life-Aktionen und legen öffentlich Zeugnis für das Leben ab.
Von Deutschland aus können wir nur mit Freude über
den Ärmelkanal blicken – und hoffen, dass auch bei uns eines Tages eine ähnlich starke Unterstützung für den Lebensschutz sichtbar wird.
Beim Münchner Marsch fürs Leben nahm lediglich ein Bischof persönlich teil: Weihbischof Dr. Josef Graf. Er
überbrachte zudem die Grüße von Bischof Rudolf Voderholzer aus Regensburg. Weitere Grußworte kamen von Kardinal Rainer Maria Woelki, Erzbischof Nicola Eterović und Bischof Dr. Stefan Oster SDB.
Doch weder der Vorsitzende der Deutschen
Bischofskonferenz, Bischof Heiner Wilmer, noch Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München-Freising, äußerten sich öffentlich zum Marsch.
Dabei könnten auch wir schon bald mit Entwicklungen konfrontiert werden, die heute noch vielen unvorstellbar erscheinen:
• Mit Frauke Brosius-Gersdorf stand beinahe eine Verfassungsrichterin vor der Ernennung, die Abtreibungen bis zum neunten Monat mit der Menschenwürde für vereinbar hält.
• In der neuen schwarz-roten Koalition fordert die SPD
weiterhin die ersatzlose Streichung des § 218 StGB. Dies würde den Weg für eine weitgehende Legalisierung von Abtreibungen öffnen.
• Der aktuelle Koalitionsvertrag enthält zudem zahlreiche Maßnahmen, die Abtreibung schrittweise zu
einer gewöhnlichen Gesundheitsleistung machen sollen – unter anderem durch eine Ausweitung der staatlichen Finanzierung.
Genau darin liegt die Gefahr.
Was heute als „Gesundheitsversorgung“ bezeichnet wird, wird morgen als selbstverständlich angesehen.
Und was als selbstverständlich gilt, wird kaum noch hinterfragt.
Deshalb dürfen wir der Banalisierung der Tötung ungeborener Kinder nicht schweigend zusehen.
Bitte setzen Sie heute ein Zeichen für den Schutz des ungeborenen Lebens und unterstützen Sie unsere neue
Petition: „Abtreibung ist keine Gesundheitsversorgung“
Hier können Sie die Petition jetzt unterschreiben:
👉 lp.aktionsosleben.de/de/sosem007-cd…
Mit bestem Dank und freundlichen Grüßen Pilar Oldenburg
Deutsche Vereinigung für eine christliche Kultur (DVCK e.V.), Mühlheimer Str. 57-59, Mühlheim Am Main, Germany 63165
@threadreaderapp unroll
Share this Scrolly Tale with your friends.
A Scrolly Tale is a new way to read Twitter threads with a more visually immersive experience.
Discover more beautiful Scrolly Tales like this.
