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SvenHell @SvenIsHell
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Am 25.05.15 marsch. Pegida mit bis zu 2.8000 Menschen durch #Dresden. An d. Teilnehmerz. kommen sie längst nicht mehr heran (auch wenn sie es natürl. propagieren). Heute marsch. Pegida wieder (wohl mit weniger als der Hälfte an Pers.). Infos zum Gegenprotest: @hopedresden
#dd2805
Worum es Pegida (damals noch mit #Festerling) bereits 2015 ging, zeigt dieser Post von ihr (Subtext mitlesen):
Festerling trat dann im 2. Wahlgang nicht mehr an und Pegida empfahl die Wahl von #Hilbert.
#nopegida #dd2805 #pegidageschichte/n
Am 18.05.2015 stand übrigens Curd "Ben Nemsi" Schumacher auf der Pegida-Bühne. Der war eine Zeit lang richtig dick mit "WfD"-Hönicke und man unternahm auch viel zusammen:
#nopegida #dd2805 #pegidageschichte/n
Festerling erh. im 1. Wahlgang 9,6 % der Stimmen - 21.311 Menschen aus #Dresden haben sie gewählt. Sie trat zwar offiziell nicht für Pegida an, war aber de fakto eine "Pegida-Kandidatin". Wenn man bedenkt, dass Festerling Ex-AfDlerin ist ...
#dd2805 #pegidageschichte/n #nopegida
Schaut man sich das Wahlergebnis des 2. Wahlgangs an und bedenkt, dass #Festerling im 1. 9,6 % der Stimmen holte, dann kann man wohl anmerken, dass Pegida-Supporter die Zünglein an der Waage gewesen sein dürften. #dd2805 #pegidageschichte/n #nopegida #obwdd
Dass #Festerling, die keine Berührungsängste mit d. "Patriotischen Plattform" hatte, HoGeSa lobte und Gründungsmitgl. der AfD-Hamburg war, Pegida eine Zeit lang dominierte, ist ein weiterer düsterer Teil der #pegidageschichte. Dass sie Pegida nicht zu Fall brachte, spricht Bände.
Was bringt Pegida zu Fall? Es ist nicht die Aussage "Der neue Herrenmensch baut auch wieder Konzentrationslager - hier in Dresden..." Wahrscheinl. in anderen Städten ein Skandel, der zu Chaos im Blätterwalt u. Spontan-Demos geführt hätte (ist nur ein Auszug).
#dd2805 #nopegida
Seit 2015 frage ich mich regelmäßig (auch unterstützt von Texten und Tagebucheinträgen): "Was muss passieren, damit #Dresden #pegidafrei wird?" Es gibt landesweit Widerstand gehen die AfD, siehe gestern in #Berlin: Zehntausende tanzen und zeigen der AfD, dass sie nicht willk.>
ist. Backstage gestern: S. Daebritz von Pegida, der montags in #Dresden gern gegen alles und jeden hetzt u. Mitglied im Orgateam von Pegida Dresden ist.Der fährt eh gern mal nach Berlin, darf bei "Zukunft Heimat" in #Cottbus ans Mikro oder auch mal bei der AfD hetzen (mit Höcke)
Mein Beihetzer @joahlen ist auch schon lange dabei, der hielt sogar einen Vortrag (oder mehrere?) über Pegida, damit die Leute "drüben" auch mal sehen, was abgeht. Viele sind trotz Berichten und teilweise starker Pegida-Präsens in den Medien offenbar recht unwissend (ich möchte>
jetzt nicht desinteressiert schreiben). Würden Leute von außen, den Menschen in #Dresden nicht spiegeln, wie sie die Ereignisse in der Stadt (und drumherum wahrnehmen), dann wäre das kontrapdouktiv. Wie gesagt, man müsste es als Dresdner oder Dresdnerin von außen betrachten>
können/wollen. Man sieht von außen oft viel mehr, als aus dem "inneren Kreis". Zudem verfolgen @joahlen und andere, die Ereignisse in #Dresden seit Jahren (er hat sich - vernünftigerweise - mal eine Komplett-Pause gegönnt. Meine längste dürfte eine Woche gewesen sein). Was in>
Dresden passiert, ist der Zusammenschluss der sogen. "außerparlamentarischen Opposition" (Pegida) mit der parlamentarischen Opposition (AfD). Pegida dürfte die AfD vielleicht auf den ersten Blick dringender brauchen, als die AfD Pegida, aber: Ist das wirklich so? >
Bachmann betrieb eine Zeit lang noch AfD-Bashing, sponn mit seiner eigenen Partei rum und merkte dann wohl, dass er die AfD zum Machterhalt braucht. Narzissten oder Menschen mit Gottkomplex, die tun sehr viel, um weiterhin im Rampenlicht zu stehen. Es gab eine Zeit, da waren>
AfD-Fahnen auf Pegida-"Aufmärschen" NICHT erlaubt. Bachmann war die AfD nicht radikal genug. Man meckerte oft, dass kein AfDler bei Pegida anfrage, usw. Dann läutete der "Patriotische Plattform"-Mann Tillschneider für alle sichtbar die #PegidAfD-Zeit ein. Man hätte es schon>
vorher sehen können, ich fand, dass die Presse sich da ziemlich von den ganzen Pegida-"Abgrenzungen" aus Mündern von AfD-Personal hat blenden lassen, aber sei es drum. Inwieweit das Netzwerk aus AfD, COMPACT, "Identitären", JOUWATCH, PI-NEWS, EIN PROZENT, usw. die #btw17 >
beeinflusst hat, ist schwer zu ermitteln. Zumindest haben sie sich alle genannten (und noch viele andere Akteure) redlich darum bemüht, die AfD in den Bundestag zu bekommen. Bachmann und Sellner traten gemeinsam auf, Sellner hetzte mehrmals bei Pegida. Kubitschek hetzte>
bei Pegida und Legida, Bachmann durfte bei COMPACT ans Mikro, Kubitschek und Elsässer (der wiederum bei Pegida und Legida am Mikro stand) unterhielten sich auf der Leipziger Buchmesse über den Regierunsgsturz (auch nicht zum ersten Mal). Das ist eben ein Netzwerk und Pegida>
ist ein Teil davon. Würde man die Liste all derer veröffentlichen, die mal bei Pegida am Mikro standen (oder im AfD-Laster direkt daneben), dann dürfte man aus dem Staunen nicht herauskommen, dass gegen #PegidAfD vor Ort so wenig Wirksames unternommen wird. Alle, die zur #btw17>
brachiale Gegenöffentlichkeit erzeugen wollten (und zum Teil auch haben), die standen da auf der Bühne. Pirincci hielt eine "Skandalrede", die heftige Reaktionen auslöste, die "Konzentrationslager"-Aussage von Festerling, die ebenfalls heftig war, hat diese Reaktionen nicht nach>
sich gezogen. Wenn mehr Presse da ist, wie zum 1. Jahrestag von Pegida, dann geht es halt schneller mit dem Verbreiten der Heftigkeiten und Widerlichkeiten, die bei Pegida zu hören sind. Damals war auch die Zivilgesellschaft so präsent wie selten, zumindest in diesem>
Post-Pegida-Zeitalter (womit ich leider nicht die Zeit beschreibe, in der Pegida nicht mehr marschiert, oder im Netz hetzt, oder sich hier und dort vernetzt, Aufmärsche streamt oder von der AfD gepriesen wird). Wir sind mitten drin in diesem #PegidAfD-Zeitalter, der Zeit, wo >
AfD, Pegida und Konsorten am 68er Rollback arbeiten, wo der Feind links steht, wo die, die am Lautesten schreien oftmals am meisten Gehör bekommen. Wo man von "besorgten" Bürgern spricht und das "besorgten" nicht mal in Anführungsstriche setzt. Eine (auch verbal) brutale>
Zeit voller Erschütterungen. Pegida bezeichnet sich seit den Anfängen als friedlich. Verbale Gewalt existiert für die Polit-Sekte nicht. Wer sehen wollte, wie "freidlich" Pegida ist, musste nur zum 1. Jahrestag in #Dresden sein. Hools, "IB", Gewalt und Weimar Republik Reloaded->
"Feeling". Schwer zu fassen war das, was man da live erleben konnte. Es war unsicher, es war gefährlich an dem Tag in Dresden zu sein. Unser Bus setzte uns mitten in "Feindesland" ab, und die Stadt war voll mit Hools und Pegida-Volk. Wie gesagt, wir waren ähnlich viele>
oder sogar mehr. Es war zumindest ziemlich ausgeglichen. Das war eine Preview, was passieren könnte, wenn #PegidAfD die Mehrheit stellen würden. Sachsen kann einen blauen MP bekommen, das ist eine Option, eine Option auf die AfD und Pegida offenbar hinarbeiten. Ob Pegida->
Personal für die AfD zur Europawahl anttritt, das werden wir dann ja bald erfahren. Ob Daebritz oder Taufkirch (Bachmann soll ja weiterhin auf Teneriffa weilen), zur Landtagswahl 2019 für die AfD antreten, schließe ich zumindest nicht aus. So, und nun Frage ich die Menschen>
in #Dresden, #Sachsen und auch überall dort, wo einem die Ereignisse in dem Bundesland und der Stadt NICHT egal sind: "Wollt ihr wirklich so wenig dafür tun, dass die AfD ihr #btw17-Wahlergebnis in #Sachsen noch verbessert? Wollt Ihr so Zustände wie (nicht nur im Oktober) in>
#Dresden?" Zahlreiche Menschen und das nicht #nurindresden scheinen sich in einem nationalen Rausch zu befinden und viele scheinen eine "Hauptstand des Widerstands" ausgemacht zu haben und das ist nun mal #Dresden. Lasst das 1.000 marschieren, oder 25.000. Das Symbol brauchen>
sie. Als Bachmann mit Sellner im Rahmen von COMPACT auf der Bühne saß, gab er zu, wie schmerzlich der Verlust der "Frontstadt" #Leipzig für ihn gewesen sei (Leipzig war zwar nie eine, aber jetzt nicht mit Fakten verwirren). Er wolle alles daran setzen, Leipzig zurück zu holen >
(Leipzig lacht). Dieses "Frontstadt"-Prinzip kennt man ja nur von #PegidAfD. Dresden war doch auch mal "Frontstadt" der Neonazis, die gegen den "Bombenholocaust" auf die Straße gingen. "Dresden Nazifrei" und andere, haben ihn das dann gründlich versalzen. Ein gewisser B. Höcke>
soll ja an einem Neonazi-Aufmarsch in Dresden teilgenommen haben. Am 14.05. stand er auf der Pegida-Bühne und erzählte was von der "Neuen Weltordnung" . Die Initiativen, die damals die Aufmärsche der Neonazis verhindert haben und Pegida zum 1. Jahrestag gestresst haben>
sind nach außen wahrnehmbar sehr still geworden. Nun ist bei Pegida kein typisches Neonazi-Publikum, man könnte "Dresden Nazifrei" trotzdem an den eigenen Slogan und an ein gewisses Bild erinnern, was mal auf dem Theaterplatz (glaube ich) aufgenommen wurde. Man könnte viele>
Menschen daran erinnern, dass sie ja durchaus auf die Straße gehen, wenn Pegida nicht marschiert (bei der #Tolerade waren es Tausende, die fand aber auch nicht an einem Montag statt, wo gleichzeitig Pegida marschiert). Die Menschen sind ja da, die dafür auf die Straße>
gehen, wogegen Pegida hetzt. Kann man in der Flüchtlingshilfe arbeiten u. nicht gegen Pegida demonstr.? Ja, wenn man keine Zeit hat, natürlich. Es macht für mich aber keinen Sinn, für etwas zu sein, dass Pegida mit Füßen tritt und dann nicht gegen Pegida und AfD auf die Straße>
zu gehen. Pegida sind halt nicht ein paar Verwirrte, die immer noch in #Dresden ihre Kreise drehen. Das Netzwerk will dieses Land komplett verändern. Nicht nur "Identitäre" fordern "Remigration", Menschen wie Pirincci wollen die Ausreise von Millionen Migranten erzwingen. Die>
arbeitet daran, Sachsen blau zu färben (bei Pegida wird "Hier regiert die AfD!" skandiert). Diese Kräfte, Orgas, "Bürgerbewegungen" wollen in diesem Land "aufräumen" und machen sich die Stimmung im Lande zu nutze, die auch von den Medien aufgeheizt wird. In Dresden marschieren>
an zahlreichen Montagen Menschen durch die Fußgängerzone, die "Wer Deutschland nicht liebt, soll Deutschland verlassen!", "Abschieben!" und "IB"-Slogans gröhlen. Man sieht die Logos von Geschäften in der Innenstadt und davor DAS Pegida-Volk. Und so geht das seit Jahren und>
"neuerdings" steht da jetzt noch AfD-Personal auf der Bühne, nachdem da bereits Vertreter von EIN PROZENT, "Zukunft Heimat", JOUWATCH, COMPACT, usw. hetzten (frenetisch von DEM Volk gefeiert, weil man ihnen auch genau das erzählt, was sie in der Stadt hören wollen). Manche >
Menschen scheinen sich damit beruhigen zu wollen, dass nicht alle Pegida-Mitmarschierer aus der Stadt selbst stammen, sondern auch aus Freital, usw. Im Endeffekt sind da Menschen aus allen Gemeinden/Städten, die nach 2015 negative Schlagzeilen machten. Bachmann stachelte>
DAS Volk noch an, als geflüchtete nach Freital kamen, Ausschreitungen in Heidenau und anderen sächsischen Städten, haben aber natürlich überhaupt nichts mit der verbalen Aggression von Pegida und AfD zu tun. Verantwortung übernimmt man in diesen Kreisen nicht. Für #Bachmann>
und Kameraden arbeiten andere an der gesellschaftlichen Spaltung. Pegida und AfD sind in diesem Weltbild die Guten, die Heilsbringer, die Änderer. #PegidAfD arbeiten konsequent daran, gewisse Begriffe zum Mainstream werden zu lassen "Linksfaschist", "Fachkraft", "Goldstücke">
Der Zeitgeist erlaubt es ihnen, dass das gar nicht so schwer ist, die Menschen plappern Begriffe nach, die sie vor Jahren wahrscheinlich noch als zu krass abgelehnt hätten. Nun kommen die aber aus den Mündern von einer Partei, die im Bundestag sitzt und diese Partei sendet>
ihre Vertreter und Vertreterinnen auch nach #Dresden. Vor Ort, bekommt man eine wahrscheinliche einzigartige Stimmung geboten (für einen Montag in einer deutschen Großstadt). Man muss nicht befürchten, von zu viel Gegenprotest gestört zu werden, man hat es recht(s) kuschelig>
und kann ein Bad in der Menge nehmen. Man erzählt DEM Volk dann genau das, was es in dieser "Hauptstadt der außerparlamentarischen Opposition von Deutschland" hören will, lässt sich feiern, triggert die Menschen zu "Merkel muss weg"- und "Volksverräter"-Rufen und kann sich>
selten so sicher sein, dass die eigenen Worte unterbrochen werden (außer durch frenetischen Jubel). Man hetzt gegen den Gegenprotest (den man auch beleidigt, wobei die "Faules Pack"-Rufe noch harmlos sind und man kann Energie für die Städte tanken, wo man mit massenhaft>
Widerstand konfrontiert wird. Warum die Menschen in #Dresden nicht in Massen gegen all-montägliche AfD-"Tarnaufmärsche" auf die Straße gehen, erklären die Ergebnisse zur #btw17 allerdings nichts. Wer nicht zu Pegida und auch nicht zu #nopegida geht, die oder der wird seine>
Gründe dafür haben, so viel steht schon mal fest. Und im vierten Pegida-Jahr, wird man müde, über diese möglichen Gründe nachzudenken.Wie gesagt, Veranstaltungen für Vielfalt u. Toleranz (auch ein Wort, was #PegidAfD umdeuten wollen) sind vor Ort ja oft gut besucht. Ich behaupte>
ja nicht, dass die Menschen, die nicht zu @hopedresden und #NradK gehen, dann im Umkehrschluss alle für Pegida sein müssen. Man kann die Wahlergebnisse zur #btw17 zumindest als Vorlage nehmen, wenn man gewisse Fragen stellt. Wer sich für #Geflüchtete einsetzt und am Montag>
keine der #nopegida-Veranstaltungen beseucht, wird halt einen Grund dafür haben. Wir gehen mal davon aus, dass die Person eigentlich Zeit hätte. Oft wird die Zahl von Tausenden von Menschen verbreitet, die sich vor Ort in #Dresden für Geflüchtete engagieren.Das ist toll, das ist>
aber in anderen Städten auch nicht anders. Man muss fair bleiben: Andere Städte haben halt auch an Montagen keine um die 1.000 Menschen mehr in der Stadt, die unter der Flagge von Pegida marschieren, aber: Dafür haben sie auch was getan. Dass PeLegida in Hannover und Leipzig >
nicht auf Dauer marschieren wird, war abzusehen. Dass sich in Hamburg eine Pegida (oder "Merkel muss weg") nicht festsetzte, liegt am massiven Widerstand auf der Straße und das von Anfang an. Man darf nicht vergessen, dass es diesen Widerstand auch in #Dresden gab, vor allem>
in der Anfangszeit von Pegida. Dann kam die Zeltstadt in Dresden, Freital, usw. Es brannte an allen Ecken und man entschied sich offenbar die Prioritäten anders zu setzen. Das mag man kritisieren, es ist aber jetzt auch Vergangenheit. In Dresden gab es über Monate keinerlei>
organisierten Gegenprotest (ein paar Leute standen weiterhin an der Strecke von Pegida und zeigten ihnen, dass sie nicht erwünscht waren). Nun war das ein fatales Zeichen, was sicher dazu geführt hat, dass Dresden recht einfach und wirkungsvoll von Pegida instrumentalisiert >
werden konnte. Es entstand wohl so eine Art Mythos, von einer Stadt in der keiner organisiert gegen Pegida demonstrierte, man konnte das so verkaufen, dass offenbar viele auf der Seite von Pegida stehen würden, sich aber nicht trauten (wegen zu befürchtender Repression, etc.)>
auf der Straße Gesicht zu zeigen. Ist der Widerstand zu klein, kann man ihn recht schnell verspotten und alles mögliche daraus ableiten und für die eigenen Zwecke nutzen. Die Gründe, warum gerade Dresden zu dieser "Pegida-Stadt" wurde, sollen hier mal zurückstehen. Die harten >
denen man sich (nicht #nurindresden) stellen muss sind folgende: Dresden wird von Pegida im vierten Jahr weiterhin instrumentalisiert. Der direkte Gegenprotest von @hopedresden und #NradK kann leider nicht annähernd die Zahl an Menschen auf die Straße bringen, wie Pegida es tut.>
Pegida hat sich fest festgesetzt, die Zeiten der Massen-Mobilisierung sind bei Pegida längst vorbei. Selbst, wenn es 300 wären, würden die noch marschieren. (Auch) in Anbetracht der kommenden Wahlen in Sachsen erscheint mir ein Aussitzen-Wollen des Pegida-Problems keinsfalls die>
Lösung zu sein. Bis zum Wahltag wird Pegida aus eigener Motivation nicht von der Straße weichen. Man wird weiter auf AfD-Gäste setzen und man wird weiterhin gemeinsam nach #Dresden mobilisieren. Wenn Sachsen einen blauen MP bekommen sollte, wäre das ein fatales Signal. Die AfD>
wird dann sicher wieder Pegida danken, so wie man es nach der #btw17 tat (und zwar zahlreich). Zuvor hatte sich #Bachmann noch beschwert, dass sich keiner von der AfD bei ihm gemeldet, dann kamen gleich mehrere nach #Dresden. Die AfD nutzt, wie gesagt, Pegida für Ihre Zwecke.>
Vergesst bitte nicht, dass Pegida auch eine Homepage und eine FB-Seite hat und auch im Netz als Teil eines Netzwerkes operiert. Pegida streamt AfD-Aufmärsche oft live und diese Posts werden intensiv geteilt. Selbst, wenn Pegida von der Straße verschwinden sollte, #pegidawütet>
weiter im Netz. Das sollte aber beim Zurückerobern der Straße erstmal keine Rolle spielen. Pegida hatte bei FB mal 200.000 Fans (was eine gruselige Reichweite ermöglicht), mittlerweile sind es noch 57.414 Abonnenten (was sicher auch der Tatsache geschuldet ist, dass die Seite>
mal versenkt wurde. Größere Angriffe auf die Seite finden dann wohl eher im Verborgenen (oder realistischer: gar nicht statt). Das wäre übrigens eine Aufgabe, der sich @ReconquistaNetz mal annehmen könnte. Ein Netzwerk zu zerschlagen, ist ein lange, harte und oftmals ermüdende>
Mission. Da dies länger dauert, sollte man allerdings mit der Einleitung von Maßnahmen beginnen und sich effektiv daran machen #dresdenpegidafrei zu machen. Man versucht ja mit "Zukunft Heimat" quasi eine Pegida #Cottbus zu etablieren (auch mit AfD-Unterstützung). Pegida>
war öfter vor Ort. Auch dort gab es einige Male keinen organisierten Gegenprotest. Kandel hatte man erst unterschätzt, wachte dann aber auf und "Kandel ist überall" reagierte. Es gibt zahlreiche Menschen, die der Meinung sind, man würde Pegida durch den Gegenprotest zu viel>
Aufmerksamkeit zukommen lassen. "Nothing changes nothing, unless you try" heißt es in einem meiner Motivations-Songs. Nichts zu tun, verändert auch nichts (es ist halt so simpel). Dresden, Du musst Dich wehren. Dresden, Du wirst nicht ohne Grund instrumentalisiert. Irgendwann>
ist es dann wieder zu spät (und bezüglich Dresden haben es wirklich alle gewusst). Wenn es gefährlich für die Menschen ist und wird, die sich gegen Pegida engagieren, dann skandalisiert, verbreitet es, verschafft Euch Gehör. Dass "Merkt Euch die Namen" keine harmlose Pegida-
Phrase war und ist, wussten wir von Anfang an. Dass Pegida die Opposition angreift (und das nicht nur verbal, wurde zahlreich dokumentiert). Viele Menschen auf der Straße könnten besser auf sich aufpassen und sich besser gegenseitig schützen. Die Menschen von @hopedresden und >
#NradK allein zu lassen ist unfair und die Wenigen sind gefährdeter. Dass viele Menschen mehr Polizei auf den Plan rufen, ist mir bewusst. Dass die Polizei vor Ort teilweise Pegida-freundlich ist, habe ich am eigenen Leib erfahren. Es sind alles Tatsachen, die dokumentiert, aber>
offenbar noch nicht genug skandalisiert wurden. Es gibt halt Dresdener Zustände, die sehr speziell sind, Pegida marschiert ja halt nicht ohne Grund im vierten Jahr durch genau diese Stadt. Hat man die Fakten, und kennt man die Zustände vor Ort, dann ist es möglich sich damit>
realistisch zu konfrontieren. Viele wollen weiterhin mit Pegida-Volk ins Gespräch kommen, da veranstaltet man "Bürgersprechstunden" und bemüht sich die "Sorgen" der Menschen ernst zu nehmen, anstatt Konzepte auszuarbeiten #Dresdenpegidafrei zu machen und damit auch symbolisch>
viel zu erreichen. Wenn man das wirklich will, dann ist da auch ein Weg. In Dresden haben sich Pegida-freundliche Strukturen etabliert, was nicht bedeutet, dass die Stadt nur aus Pegida-Fans besteht. Man lobte sich mal, dass man nicht zu Pegida ging (man ging aber auch nicht>
zu #nopegida). Als was soll ein Außenstehender denn ein paar hundert Menschen werten, die sich Woche für Woche gegen Pegida wehren (nicht nur, aber vor allem, junge Menschen übrigens). Was macht die wirkliche Mitte der Gesellschaft (die laut Pegida-Propaganda dort mitmarschiert)?
Wenn ihnen Pegida nicht reicht, um auf die Straße zu gehen, warum gehen sie dann nicht gegen die AfD auf die Straße, die gerade ihre Landesverbände bei Pegida vorstellt. Da sind dann, wie letztes Mal, auch gleich mehrer Vertreter der AfD vor Ort. Wöchentliche AfD-Aufmärsche in >
der Größenordnung in einer deutschen Großstadt, die gibt es tatsächlich #nurindresden. Das sind Fakten, denen man sich stellen sollte. Man kann also von einzigartig sprechen, auch wenn viele Menschen in #Dresden das nicht hören wollen. Dann bekommen Sie es jetzt von mir>
von Außen gespiegelt. An alle, die das nicht (ein)sehen wollen: In welcher anderen Stadt marschieren um die 1000+ Menschen fast jede Woche durch die Innenstadt und davor und/oder danach steht AfD-Personal auf der Bühne? Ich lasse mich da gern vom Gegenteil überzeugen, wenn Sie>
da was finden. Wer bin ich, warum reiße ich als nicht Dresden-Bewohner die Klappe soweit auf? Weil mich Pegida verändert hat, Pegida hat mich gefordert und herausgefordert und ich lasse #Dresden auch im vierten Jahr nicht allein, auch wenn es mich sowas von ankotzt, ich die>
Leute auf meiner Facebookseite mittlerweile mit Pegida-Themen nerve, solange Pegida durch #Dresden marschiert, werde ich einen nicht unerheblichen Teil meiner Zeit diesem Thema widmen. Man kann nicht nur auf der Straße etwas tun, man kann Homepages und/oder FB-Seiten erstellen>
man kann Gegen-Positionen anbieten und verbreiten und über das #brutalfriedlich/e Verhalten während Pegida-Aufmärschen aufklären. Ich rede von Aufmärschen, weil mir das Wort "Demo" (nicht ohne Anführungsstriche) über die Lippen geht (ich habe es oft genug versucht). >
Organisiert Euch, vernetzt Euch, schafft Gegen-Öffentlichkeit, skandalisiert die Dresdener Zustände, informiert über Bedrohungen/Einschüchterungen von Aktivisten oder Angriffe, dokumentiert in Ton und Bild, was bei Pegida passiert. @HerzstattHetze hatte nach den Gewalt->
Exzessen vom Oktober 2015 in Dresden eine Dokumentationsseite erstellt, wo man Vorfälle melden konnte, das empfand ich als sehr gute Idee. #mfgn ("Metalfans gegen Nazis) und viele andere haben @HerzstattHetze 2015 unterstützt und ich mache das auch gern wieder. #Herzstatthetze>
hat durchaus das Zeug zu einer #nopegida-Dauer-Kampagne (man kann natürlich auch einen anderen Namen finden, "Herz statt Hetze" wurde ja nicht nur in #Dresden verwendet). Eine dauerhafte Kampagne gegen Pegida kam der Stadt #Dresden bislang offenbar nicht in den Sinn, liegt das>
am #sogehtsächsisch-Marketing (was meinst Du, @MatthiasMeisner?). #Bachmann und Kameraden glauben ja ernsthaft die Stadt zu dominieren und - wie ich bereits zuvor erwähnte - es wird ihnen auch nicht allzu schwer gemacht, das zu propagieren. Man muss das #PegidAfD-Problem>
allerdings zuerst einmal erkennen und benennen, bevor man Kampagnen und andere Maßnahmen in die Wege leitet. Ich kann nicht mehr, als meine Hilfe anzubieten und (auch ab und an mit harten Worten) Missstände aus meiner Außenwahrnemung heraus aufzuzeigen. Ich beteilige mich zudem>
gern an Brainstormings und wie gesagt, eine FB-Seite mit ein paar Abonnenten, die kann und werde ich zudem weiterhin verwenden, um über #Dresden aufzuklären (wenn es ein paar Menschen erreicht, dann ist das besser, als wenn man es nicht versucht hat). Wem das alles nicht genug>
FÜR war ... also ... dann weiß ich auch nicht mehr. Geht heute zusammen mit #nopegida in #Dresden auf die Straße. Es gibt also bereits jetzt die Möglichkeit vor Ort gegen Pegida zu demonstrieren. Infos bei @hopedresden (auch bei FB). ich rate #NradK dazu, einen eigenen Twitter->
Account anzulegen und den während der Demos zu benutzen. Weitere Ideen, wenn ich alles habe sacken lassen (dies war tatsächl. ein ungeplanter Tweetstorm).
Für Vielfalt, Toleranz und eine offene Gesellschaft einzustehen bedeutet auf der Seite von #nopegida zu sein. (Vorerst) Ende
Aktuelle #nopegida-Infos von @hopedresden:

#dd2805 #nopegida #nurindresden
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