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Wir sollten über folgendes reden: Nach DER Wahl und vor der Landtagswahl in #Sachsen (01.09) halte ich eine schriftliche Live-Wiedergabe von Pegida-"Inhalten" (hier bei Twitter) nicht mehr für sinnvoll und möchte das kurz erklären. Ich sprach ja gestern schon über
die verbalen Amokläufe bei Pegida, dort gibt es zudem derbe Beleidigungen und Worte, die man bewusst in den Diskurs einbringen will (auch mit der Hilfe verbaler Gewalt). Wenn man Begriffe wiedergibt, dann spricht man sie quasi nochmal aus und reproduziert sie so.
Diese Gratwanderung war mir von Anfang an bewusst, ich wollte aber - auch durch die unzensierte Wiedergabe der verbalen Brutalität bei Pegida - mehr Menschen motivieren, sich aufzumachen und hier im Netz und natürlich auf der Straße Pegida zu bekämpfen.
Ich sage nicht, dass dieser Plan gescheitert ist, allerdings hatte ich mir mehr erhofft, das Thema "Dresden" war und ist aber widerum auch speziell. Immer wieder bekomme ich Feedback von Menschen, die keinen Bock mehr auf die Stadt und den #widerstanDD dort haben. Hier schreibt
jemand, der Wiederholungen hasst, Pegida ist für mich also wie ein verbaler Tritt in die Magengrube, ich habe schon viele erlebt, die sich das nicht geben, weil sie es nicht ertragen, also die Hetze, die Gewalt, die Dreistigkeiten, die Lügen und die Angriffe auf das, was
vielen von uns wichtig ist. Pegida hat von Anfang an Grenzen überschritten (was jetzt kein lustiges Wortspiel werden soll). Ein Mann, der seine Frau verbal und/oder physische angreift überschreitet auch Grenzen.
Vielleicht ist es die Wut, die mich antreibt, vielleicht ist es eine gewisse Hilflosigkeit (noch so ein Punkt, der schwer zu ertragen ist, wenn man sieht, was an einem Montag in Dresden schon wieder nicht passiert ist). Ich habe nicht alle 183 Pegida-Aufmärsche kommentiert, es
waren allerdings zahlreiche und ich habe mich schon immer gefragt, inwiefern man bei Pegida von fortschreitender Radikalisierung spricht, wenn man die "Ära Festerling" mitbekommen hat?
Meiner Meinung nach haben die Parteien in #Dresden bei der Pegida-Bekämpfung völlig versagt, vor allem in den letzten Jahren (2015 habe ich das ja teilweise mitbek, wie man nicht über Dresden reden sollte, wenn man von außerhalb kommt).
Ob Ihr meine Tweets über Dresden konstruktiv oder destruktiv findet, das überlasse ich natürlich Euch. Immerhin reden wir so permanent über die Stadt, über die ich schon 2015 nicht mehr reden wollte. Ihr wisst, dass das zwischen mir und der Stadt pers. wurde.
Ihr könnt mir auch gern vorwerfen, dass ich nicht (fast) wöchentlich von Leipzig nach #Dresden fahre (und natürlich wieder zurück). Vielleicht seid Ihr selbst noch nie nach Dresden gefahren.
Da ich eben nicht nach Dresden fahren, habe ich mich dafür entschieden, dass wir jeden Pegida-Montag darüber sprechen, was dort abgeht. Leute vor Ort liefern Vorlagen und ich kommentiere den Livestream, was wiederum - wie vorher erwähnt - eine Gratwanderung ist. Ich habe Euch
aber immer wieder gefragt, ob ich weitermachen soll und die Mehrheit wollte das so. Ich mache solche Umfragen ja nicht zum Spaß. Zudem führe ich so Tagebuch, über das was in Deutschland, Europa und der Welt passiert, über Pegida gibt es eine Menge Einträge.
Was in #Dresden bislang 183 mal passiert ist, hat die Menschen nicht so aufgerüttelt, dass der Wille Pegida zu beenden stark genug wurde. Sie sind wohl noch immer nicht wütend/zornig genug, sehen Pegida als Randerscheinung (von was eigentlich?) oder können die Wut/den Zorn nicht
so umlenken, dass dadurch Ideen und konstruktive Handlungen entstehen. Dresden ist harter Tobak, es scheint oft so, als würde man über eine Stadt aus einer Parallel-Welt berichten. Gewisse Regeln scheinen für diese Stadt nicht zu gelten, Aktion-Reaktion meist Fehlanzeige.
Uns bleibt nicht mehr viel Zeit bis zum 01.09. (und der harte WahlKAMPF beginnt viel früher, falls er überhaupt unterbrochen wird) und bis zum 5. Pegida-Jahrestag (dann NACH den Wahlen).
Den Willen in einer Stadt zu leben, in der (vor allem) ältere Menschen keine "IB"-Parolen mehr grölen, den sehe ich bei vielen Menschen nicht. #NoPegida-Kampagnen der Stadt? Nö. Die Kunstszene hat sich gewehrt.
Die ewige #Opferstadt ist bereits in die Geschichtsbücher eingegangen (nein, ich spreche nicht von der Bombardierung). Pegida muss wohl nicht erst 5 Jahre bestehen, um einen Rekord aufgestellt zu haben.
Wer die Hashtags: #niewiederopferstadt, #nopegidaDD, #nurindresden, #ausgelutzt, #ausgetaddelt (und viele weitere) anklickt, kann ja sehen, was in #Dresden abging. Als Pegida schwächer wurde, hat man das auf der Straße nicht ausgenutzt.
Wer die gleichen Fehler immer wieder macht, sollte sich nicht wundern, wenn sich das am Ende rächt.
Wenn wir es nicht mal schaffen, die aktuellen #nopegidaDD-Hashtags massenhaft zu verbreiten, dann frage ich mich, was uns das "Wir sind mehr" bringt, wenn man es weder auf der Straße #nurindresden noch im Netz bemerkt.
Wenn ich die Menschen nicht motivieren kann, dann sollen es halt andere tun, es geht nicht um mich, es geht um das Ziel #dresdenpegidadfrei zu machen. Die Parteien sind nicht in der Lage #nopegidaDD-Kampagnen ins Leben zu rufen, die auch außerhalb von #Dresden wahrgen. werden.
Dieses permanente Versagen, habe ich so noch nicht erlebt. Wenn es sich nicht nur gegen Pegida richten soll, dann bettet man das Thema halt ein. Ja, solche Demos gab es in #Dresden, allerdings selten dann, wenn Pegida auch marschierte. Es demonstrieren immer mehr Menschen gegen
Pegida (AfD, Rechtsruck, etc), wenn Pegida nicht aufmarschiert. Und das wiederholt sich und wiederholt sich und ...
Ich bekomme immer häufiger Feddback, dass die Menschen die Schnauze voll davon haben, wie es in #Dresden nicht läuft. Okay, denen könnt Ihr dann auch vorwerfen, dass sie sich nicht in den Zug, den Bus oder ins Auto setzen, allerdings muss Bremen (Bsp.) auch nicht Dresden retten.
Als Pegida noch Gäste hatte (außer Stürzenberger und AfD-Mann C. Berndt) hat das - außer bei Höcke - an (meist) Montagen auch nicht viel mehr Menschen gegen Pegida und den Rechtsruck auf die Straße getrieben.
Wenn es nicht nur gegen Pegida geht, reicht das also auch nicht, um viele Menschen an #nopegidaDD teilnehmen zu lassen. Man braucht mir also auch nicht erzählen, dass nur Pegida nicht als Motivation ausreicht (was eh schon bitter ist).
Diese Fehler hat #Dresden in der Anfangsphase von Pegida nicht gemacht, wie (u.a.) zahlreiche Youtube-Videos beweisen. Ich hoffe nicht, dass Pegida für viele in der Stadt mittlerweile zum Stadtbild dazugehört.
In einer Stadt an nicht-Pegida-Tagen gegen den Rechtsruck zu demonstrieren, in der das Mutterschiff des Hasses noch existiert, finde ich völlig daneben. Wir sind bald soweit, so kommt es mir zumindest ab und an vor, dasss wir froh darüber sind, dass in #Dresden überhaupt noch
noch Menschen gegen Pegida auf die Straße gehen. Und deshalb schreibe ich immer wieder Endlos-Threads, die viele Menschen nerven, was ich auch verstehen kann, weil ich das so nicht akzeptieren will (Grüße an die Hilflosigkeit).
Wenn Euch Dresden und #SAchsen allerdings nur nerven, dann hinterfragt mal, warum #dresdenpegidafrei für einige von Euch so unwichtig geworden ist.
Rein theoretisch hat die AfD, die sich nur wieder bei Pegida einschleimen muss, dann "Montagsdemos" und kann dann an anderen Tagen selbst auf die Straße mobilisieren (oder mal wieder zu Pegida, AfD-Fahnen sind ja weiterhin zu sehen). Dass (nicht nur) Höcke-Fans bei Pegida
mitmarschieren, kann man hören. Es sind auch "AdPM"-Fans dabei, Poggenburg war zu seiner AfD-Zeit selbst Pegida-Gast. Man demonstriert(e) also nicht nur gegen Pegida, ich kann dieses "Argument" nicht mehr hören.
Es macht für mich mehr Sinn dem #nopegidaDD-Protest mehr Raum zu geben und diesen aktiv vor Ort (logisch) und hier im Netz (irgendwie auch logisch) zu unterstützen. Das kann auf der Vorlage von Tweets aus #Dresden passieren, man kann aber auch selber was erstellen.
Wenn von 200.000 Menschen (basierend auf dem Wahlergbn.) in #Dresden gerade mal einige hundert Personen gegen Pegida demonstrieren (wenn Pegida aufmarschiert) ist das Problem weiterhin klar zu benennen und von mir aus auch penetrant, wir haben viel zu verlieren,
ein paar Follower sind da das geringste Problem. Vielleicht dachte die SPD, dass eine #nopegidaDD-Kampagne ihr schadet (okay, merkt Ihr selbst, oder?).
Ich erinnere an den 1. Jahrestag von Pegida (ja, auch eine Wiederholung). Was möglich ist, haben wir damals eindrucksvoll gesehen.
Niemand fordert regelm. #nopegidaDD-Demos dieser Größenordnung.
Zu #dd2110 (2018) ist (wieder) viel schiefgegangen, was ich jetzt
aber nicht wieder auskrame. Dresden kann Chancen nicht nutzen (und so viele gibt es ja nicht). Das liegt auch am Zusammenspiel von Gruppen, Parteien, usw. Ob die noch erkennen, wo der gemeinsame Feind steht (in Sachsen natürlich links, mein Fehler *hust*)?
Diese "Mitte", die so gern mit Hufeisen hantiert ist in #Dresden schweigsam, oder lässt die Kunstszene für sich reden und besucht dann deren Aufführungen. Man geht nicht zu Pegida (und ist da stolz drauf), was vielen Menschen reicht, das muss doch als "Signal" wirklich reichen.
Wie man es nicht macht, hat Dresden immer wieder bewiesen und die Wiederholungen habe wahrscheinlich ebenfalls viele Supporter von damals vergrault. Sicher, es gibt Wichtigeres, als diese (mittlerweile auch) Pegida-Resterampe in #Dresden (ist übrigens nicht das einzige Thema, zu
dem ich hier was schreibe). Pegida stört offenbar zu wenig. Es ist leicht sich in einer Bubble einzurichten, in der man Pegida ausblendet (okay, das wird schwer, wenn man mir und anderen Accounts folgt).
Ich verlasse meine "Bubble" sehr häufig ()wahrsch verbinge ich ähnlich viel Zeit außerhalb), ich lese die Originale und gebe sie wieder. Wie gesagt, man reproduziert die Hetze auch dann, wenn man nur Screenshots teilt (wie soll man denn sonst effektiv über etwas aufkl.?).
Es ist klar, WOFÜR Pegida steht und genauso klar sollte sein WOGEGEN Pegida steht. @Unteilbar_ , @FridayForFuture und viele andere Orgas sollten ebenfalls ein Interesse an #nopegidaDD haben (wir nutzen halt unsere Reichweiten nicht, ich betone das immer wieder).
Es geht jetzt vor allem darum, dass wir alle Kapazitäten nutzen, die wir haben und wichtig: effektiv nutzen. Dass wir Reichweiten nutzen, das große Accounts Sachen von kleineren verbreiten (und nicht nur hier bei Twitter), usw.
Schau Euch an, was Pegida teilt, welche "Inhalte" dort verbreitet werden und dann fragt Euch bitte, warum man Pegida von "IB", AfD, COMPACT, "Ein Prozent", usw. isoliert betrachten soll?
Wenn man Pegida die Live-Bilder versaut, wird sich die Mär von der "Hauptstadt des Widerstands" (wo man als Pegida mehr oder weniger machen kann, was man will) nicht mehr so einfach verbreiten lassen (irgendwann funktioniert das gar nicht mehr).
Ihr könne Euch auch anschauen, wer alles von der "Hauptstadt des Widerstands" spricht (oder ähnliche Umschreibungen benutzt). Man erkennt die Nähe dann sehr schnell.
Wenn große Accounts von uns @janboehm kritisieren, steht ihnen das natürlich frei, allerdings nutzt der seine Reichweite(n) sehr effektiv und da fasst Euch mal an die eigene Nase, für was Ihr Eure nutzt.
Ich betreibe hier keinen großen Account, ich habe als Verstärker noch #mfgn, wo ich mich aber mittlerw. etwas zurückgezogen habe, dort aber auch Admin-Unterstützung habe, aber rein theoretisch kann ich noch da posten.
Ich weiß nicht, was ich drüben bei Instagram oder Tumblr posten soll, also lasse ich es ganz. Twitter finde ich als Informations-Verbreitungs-Medium praktisch, allerdings sind viele Menschen, die sowas hier lesen sollten, hier gar nicht angemeldet.
Was #nopegida-Aktive bei FB machen, das bekomme ich weitestgehend mit, der Rest geht eher an mir vorbei (man kann glaube ich Insta und Twitter verbinden).
Ich sehe bei Tweetdeck, wie die "Notifications" ab und an an mir vorbeirauschen und dann denke ich darüber nach, wie das bei großen Accounts wäre, die #nopegidaDD-Inhalte gezielt verbreiten. #dd0306 *hust*
Ich habe durchaus kreative Ideen für Montage, allerdings werde ich mich selber fragen, ob ich mir den zusätzlichen Stress geben werde. So eine Art Radiosendung KÖNNTE ich mir vorstellen, also Pegida eher witzig live kommentieren, ohne deren "Inhalte" zu pushen (geht bestimmt).
Ich werde mein Gesicht (aus Gründen) nicht vor einer Kamera zeigen, wer das im Dienste von #nopegidaDD, usw. machen möchte (z.B. drüben bei Youtube) soll das bitte tun.
Wir haben mittlerweile so viele Möglichkeiten, es gibt so viele kreative Menschen unter uns und es gibt zudem bestimmt Menschen unter uns, die sich danach sehnen, ihre Wut/ihren Zorn in Kreativit umzuwandeln ("Anger is a gift").
Ohne Musik, mittlerweile Videospiele und immer mal wieder Ablenkung, hätte ich die letzten 5+ Jahre nicht durchgestanden und last but not least: wichtig war auch hier im Netz aktiv zu bleiben und mit Euch gemeinsam Pegida und Kameraden zu bekämpfen.
Ich hätte damals nicht gedacht, dass Pegida mein Leben so stark beeinflussen würde. Ich hätte aber auch nicht gedacht, im Jahre 2019 in einer AfD-Hochburg in Sachsen hinter "feindlichen Linien" zu "leben".
Dass ich nach Sachsen gezogen bin, hat mich in dem Sinne bereichert, dass ich noch aktiver geworden bin. Ich habe eher den Weg des Online-Widerstands gewählt, war für meine Verhältnisse aber oft auf Demos. Der Person, der ich dafür (u.a.) dankbar bin, kann ich leider nicht mehr
danken. Widerstand hat viele Ausdrucksformen und wir sollten alle nutzen, die kreativ und effektiv sind. Mich hätten Wut und Zorn auch komplett zerstören. Dass ich was richtig mache merke ich daran, dass sich die pol. Gegner mit mir beschäftigen (übrigens nicht nur wegen Pegida).
Als HogeSA und Pegida aufkamen, habe ich mich dafür entschieden, dem #nopegidaDD-Thema (und natürlich #noafd) bei #mfgn (steht übrigens für "Metalfans gegen Nazis" viel mehr Platz einzuräumen). Diese Entscheidung war richtig und wichtig, dass #rechtsrocktnicht-Thema bleibt ebenf.
relevant. Es gibt weiterhin so viel zu tun, ich will gar nicht behaupten, dass es jetzt nach der Wahl mehr geworden ist.
Am 03.06. wird die 184. Pegida durch #Dresden marschieren, es wird der erste Pegida-Aufmarsch nach DER Wahl sein. Ein guter Zeitpunkt, um Pegida zu zeigen, dass sich die Zeiten für sie ändern werden, oder?! In anderen Städten wäre ich nach so einer Aussage euphorisiert, leider
empfinde ich so in Hinblick auf #Dresden (noch?) nicht. Man kann jetzt auch schon für Oktober 2019 planen (wie gesagt: es gibt sehr viel zu tun).
"Nothing changes nothing" mag banal klingen, aber was Nichtstun verändert, das wissen wir alle: nichts!
#widerstanDD #nopegidaDD #dd0306
Allein durch Tweets kann man (theoretisch) viel(e) direkt erreichen.
"Impressions" ist ein Fantasiewert, der anzeigt, wer den Tweet gesehen haben KÖNNTE (der Tweet taucht ja in vielen Timelines auf und geht in manchen unter). "Interaktionen insgesamt" zeigt, was die Leute mit
dem (und/oder als Reaktion auf den) Tweet gemacht haben (manche haben z.B. mein Profil besucht, das überschneidet sich natürlich mit der Gruppe von Leuten, die ihn z.B. retweetet haben). So gesehen sind auch Likes hilfreich, weil man so merkt, dass wer den Tweet wahrgen. hat.
Allerdings sind Retweets viel effektiver, da der Tweet dann für Eure Follower sichtbar wird (theoretische "Impressions"). Interagieren diese dann, weiß ich, dass sie meinen Tweet gesehen/gelesen haben. Dass man Tweets recht schnell durch Retweets streuen kann, ist wohl logisch.
Ein großer Account, der meinen Tweet streut, der mag ja einige Überschneidungen mit meinen Followern haben, allerdings erreicht er darüber hinaus noch viel mehr Menschen, die ich nur erreiche, wenn sie meine Tweets überhaupt wahrnehmen. Da nicht alle Menschen Tweetdeck nutzen,
kann ich neue Leute (nicht-Follower) nur dann erreichen, wenn sie einem Hashtag folgen, den ich nutze oder sonstwie - mehr oder weniger zufällig - auf meinen Account stoßen und sich meine Inhalte anschauen. Ich folge täglich versch. Hashtags und sehe, wer was retweetet, usw.
Ich werde es an Pegida-Montagen jetzt wohl so machen, dass ich eigene Tweets erstelle, die den jeweiligen Hashtag nutzen und zudem noch die Tweets verbreite, die #nopegidaDD-Inhalte beinhalten (und im besten Fall direkt aus #Dresden kommen). Wenn Ihr Eure Follower über die
jeweils aktuellen #nopegidaDD-Hashtags (für Montag #dd0306) aufklärt, können sie dem Aktions-Hashtag gezielt folgen und wichtig: ihn in ihren eigenen Tweets und Retweets verwenden. Effektiv ist es, wenn man Tweets mit aktuellen Hashtags erweitert (kommentiert) und nicht nur
retweetet. Das wird dem Hashtag dann auch wohl eher in die Trends bringen, was genau man dafür tun muss, ist logischerweise nicht klar festgelegt. Ich denke, das viele eigene Tweets, die wiederum mit dem aktuellen Hashtag retweetet werden, zumindest ein Weg sind.
Viele junge Menschen nutzen Twitter allerdings überhaupt nicht und auch die wollen wir natürlich erreichen. Und da kommen andere ins Spiel, da ich mich da - außer bzgl. FB - wenig auskenne.
Wenn wer einen Tweet bei FB verlinkt oder seine Insta-Inhalte auch via Twitter (und umgekehrt) verbreitet, dann ist das noch effektivere Informationsverbreitung.
Pegida hat es so überhaupt nicht mit Twitter. Meist hauen die Tweets mit ewig vielen Hashtags raus (die man als Spam melden kann), was #Bachmann zwitschert (und ob überh. noch) verfolge ich eher gar nicht.
Pegida nutzt FB, Youtube und VK. Die meisten Menschen werden sie weiterhin über die erstgenannten Plattformen erreichen. Ein kompletter Wechsel zu VK (den man immer wieder ankündigt) wird wahrsch. nie stattfinden (wie soll man denn rumopfern, wenn man nicht mehr gesperrt wird?!).
FB-Algorithmen vereinfachen es der AfD auch schnell Pegida-Fans zu erreichen und natürlich funktioniert das auch umgekehrt (das könnt Ihr auch auf "IB", "Ein Prozent", usw. anwenden). Man könnte das natürlich auch für #nopegidaDD nutzen. FB und die Hashtags, das ist nicht so die
die große Liebe. Ich gebe immer wieder den aktuellen #nopegidaDD-Hashtag in die FB-Suche ein (das Ergebnis bleibt meist sehr überschaubar, wenn es überhaupt eins gibt).
Ich habe in meinem Profil-Text auch den jeweils aktuellen #nopegidaDD-Hashtag stehen (es kann sein, dass das die Twitter-Suchergebnisse beeinflusst, also mein Profil dann angezeigt wird, wenn wer nach dem Hashtag sucht).
Suchergebnis bei Eingabe von #dd0306:
Die Twitter-Android-Apps waren die ersten Apps, für die ich Geld ausgegeben habe. Mittlerweile ist die Original-App aber fast ausreichend, wer Tweetdeck gewohnt ist, nutzt aber ab und an gern eine (oder mehrere) andere. Die FB-App nutze ich nicht (noch neugieriger, als der Rest).
Twitter hat echt viel Potential, was wir zum großen Teil nicht nutzen, weil große Accounts #nopegida-Hashtags und Infos zu #nopegida-Demos leider meist nicht verbreiten (ich spreche von Accounts, die viel mehr Follower als ich haben).
Zudem sollte die Welt erfahren, was #nurindresden passiert, weil man es als #kulturhauptstadt2025-Bewerberin bestimmt nicht so gern sieht, wenn die Pegida-Aufmärsche an die große Glocke gehängt werden. #visitDD #dd0306english (Bsp.).
#Tweetdeck ist übrigens kostenlos und Browser-basiert: tweetdeck.twitter.com
Allerdings handelt es sich dabei um einen Ressourcen-Schlucker, da die "Columns" ja permanent (in Echtzeit) aktualisiert werden.
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