Profile picture
, 53 tweets, 22 min read Read on Twitter
Schaut man sich allein die #sltw19-Ergebnisse für #Dresden an, dann fragt man sich (weiterh.), was die Menschen an #nopegidaDD-Montagen machen, die NICHT AfD u. Kameraden gew. haben (das sind deutl. über 100.000 Pers.)?
Ergebnisse: wahlen.dresden.de/2019/ltw/index…
#nurindresden #ltwsn19
Bitte nicht #unteilbar in #Dresden zum Vergl. heranziehen, wo nach bundesweiter Mobi und massiver Unterstützung zahlreicher Parteien (die sich #nopegidaDD sonst nicht deutlich sichtbar auf die Fahnen schreiben) 40.000+ Menschen FÜR genau das demonstrierten, GEGEN das Pegida hetzt
Neben #noafd als Dauerthema, muss man auch endlich #nopegidaDD groß machen und endlich aktiv am Ziel #dresdenpegidafrei arbeiten (wie viele Pegida-"Geburtstage" sollen noch in der Stadt gefeiert werden?!). AfD-Mann Berndt hat gestern wieder die Wichtigkeit von #Dresden betont.
Natürlich erzählt der DEM Pegida-Volk auch genau das, was es hören will. Diese Arschkriecherei eines AfD-Mannes (aus Brandenburg, denn aus Sachsen kam noch keiner) ist trotzdem auffällig. Was lernen wir daraus? Pegida funktioniert weiterhin als Symbol (wo hat "Ein Prozent" den
"Kampagnenstart" verkündet?). Die "Hauptstadt des Widerstands" ist immer noch nicht gefallen, allein sie zu halten, wird man als Sieg feiern (ob mit 900 oder 1.500, das ist völlig egal).
Pegida "steht" und ein Ende ist noch nicht in Sicht, die Pause bis zum 07. Oktober kann man jetzt vielleicht als Erschöpfung deuten, es kann aber einfach organisatorische Gründe haben. Dass es nur ums Abwarten geht, wie in der Politik weitergeht, das glaube ich eher nicht.
Bzgl. #Dresden sind wahrscheinlich viele happy, dass in #Dresden überhaupt noch wer gegen Pegida demonstriert, dabei ist das eine traurige Entwicklung, das Desinteresse an Pegida ist spürbar (ist ja auch verständlich, wie ich bereits mehrfach erwähnte, ABER ...).
Wenn man von über 100.000 Menschen (und das sind nur die, die nicht AfD und Kameraden gewählt haben) bis zu 200 auf die Straße bekommt, wenn Pegida gleichzeitig stattfindet, dann ist das - einige Wochen vor dem 5. Jahrestag der "Bewegung - ein Trauerspiel.
AfD-Mann Berndt, der ja bekanntlich ein Pegida-Dauergast ist, wird in #Brandenburge sehr wahrscheinlich auch Stimmen gesammelt haben, WEIL er sich so offensiv zu Pegida und Kameraden bekannt hat. Das "Brandenburger Modell" war sicher hilfreich. Wo soll der außerh. von AfD-Hetz-
Veranstaltungen denn sonst auftreten? Fällt mir wenig zu ein, außer beim IfS und bei COMPACT (was dann wiederum eher selten auf der Straße passiert). Pegida ist da, auf Pegida kann man immer wieder zurückgreifen.
Pegida bietet also eine bestehende "neurechte" öffentliche Infrastruktur an, allerdings finden sich auf der "Gästeliste" dann doch meist bereits bekannte Namen. Zur Not kommt wieder der Berndt, oder der Stürzenberger, oder der Elsässer.
Liegt aber auch daran, dass nicht alle "neurechten" "Promis" miteinander können. Keine Ahnung, wie Pegida zu Flesch und Kameraden steht (den Stöckl würde ich selbst als Fan nicht auf die Bühne stellen).
Viele Personen, die früher mal auf der Pegida-Bühne standen, wurden mittlerweile zu Feinden erklärt: Ed war ja mal Dauergast, Hönicke, Bearth, da gibt es so viele Namen, die hier reinpassen würden. Mit Poggenburg funzt es auch nicht mehr, "Pro Chemnitz" ... bis auf Arnold auch
eher Funkstille. Der marschierte ja auch schon bei Pegida mit, bevor man wusste, dass der für "Pro Chemnitz" kandidiert. Pegida braucht eigentlich neue Verbündetet
Wir sollten davon ausgehen, irgendwann wieder FLÜGEL-Leute auf der Pegida-Bühne zu sehen (damit rechne ich übrigens zu #dd2010). Die AfD braucht Pegida nicht wirklich, aber die erwähnte Infratstruktur kann man ja - nach ein bisschen Arschkriecherei - bestimmt wieder nutzen.
Wie irrelevant ist also eine "Bürgerbewegung", die die letzte "Bastion" in #Sachsen hält? Darüber kann und sollte man streiten. "Zukunft Heimat" findet in #Cottbus statt und nicht so regelmäßig (man unterstützt und bewirbt sich aber gegenseitig).
Es gibt natürlich auch in #Sachsen viele Projekte/Orgas, die für all das einstehen, gegen das Pegida seit Jahren aufmarschiert, diese sind natürlich ein wichtiger Gegenpol. Ich habe ja auch nie behauptet, dass es in #Dresden nicht genug #nopegidaDD-Potential gibt. Man sieht an
DIESEN Montagen nicht, was die Stadt gegen Pegida zu bieten hat. Es gab so viele Demos, die sehr gut besucht waren und wo man auch deutliche #nopegida-Slogans gehört hat, allerdings fand dann meist gleichz. keine Pegida statt. Das hat schon etwas Tragisches.
Würde ich nicht von diesem zuvor erwähnten #nopegidaDD-Potential in der Stadt ausgehen, hätte ich mich hier schon längst komplett von Pegida und #Dresden verabschiedet. Mich erstaunt ja selbst, wie zäh ich da bin, eine kleine Pause wirkt zudem oft Wunder.
Dann gibt es noch solche "Pannen", wie im Verlauf des 4. Pegida-Jahrestages (#dd2110), wo ich ja selbst vor Ort war, also da vor Ort, wo die Masse sich eben nicht hinbewegt hat: da wo Pegida hetzte.
Damals gingen viele Menschen auf die Straße, auch gegen Pegida, allerdings mal wieder nicht direkt da, wo Pegida stattfand. Und das wiederholt sich (nicht erst) seitdem immer wieder. Zudem macht keiner was zusätzlich, wenn Pegida marschier, ich spreche von der "bürgerlichen"
Fraktion oder der sagenumwobenen "Mitte". Wie diese Menschen sich bzgl. Pegida die Zukunft vorstellen, ist mir nicht bekannt. Was sie wählen, das kann man wiederum sehen. Pegida hat ja eine Klima der Angst geschaffen, also so einfach mal etwas Neues auf die Beine stellen ...
wir sehen ja, wie schwierig das ist. Es wird auch nicht leicht, wenn man sich deutlich für #nopegidaDD ausspricht, allerdings ist das auch ein Zeichen dafür, dass schon ewig was komplett schief läuft in dieser Stadt. Ein Klima der Angst entsteht ja nicht aus einem Vakuum heraus.
Es geht auch nicht allein darum, Montag für Montag riesige Demos auf die Beine zu stellen, es geht ja auch darum, Pegida als Problem (und nicht als irrelevant) wahrzunehmen.
Ich sehe mich hier echt noch im Oktober 2020 immer noch über Pegida schreiben, wenn das so weitergeht.
Ob ich die Schnauze voll habe, ist vollkommen irrelevant, ich schreibe ja im September 2019 immer noch ähnliche Texte, wie ich es bereits vor Jahren tat. Das kann von mir aus auch nerven, immerhin wird es wahrgenommen, sonst spricht ja kaum wer darüber. Ja, das Thema AfD mag
gerade wichtiger sein, ABER damit beschäftigen sich nun wirklich genügend Leute (ich nebenbei noch zusätzlich). Außerdem betrachte ich alle "neurechten" Player und nicht nur einen (der wiederum auch nicht isoliert wahrgen. werden sollte).
40.000+ haben in #Dresden ein Zeichen gesetzt, die kamen aber auch nicht alle aus #Dresden (nicht mal aus #Sachsen), was mir bei der Analyse oftmals fehlt. Klar, es war wichtig, dass auch in diesem #Dresden so eine große Demo stattfinden kann, danach beobachtete man bei
#nopegidaDD wieder die übliche fehlende Masse. Ein paar mehr Menschen sind ein wichtiges Zeichen für die aktiven Menschen vor Ort, sie machen #Dresden aber auch nicht wirklich schneller #pegidafrei (Sorry!).
Kaum Support vor Ort auf der Straße, großes #Desinteresse im Netz, wo allein ein paar mehr große Accounts für mehr Reichweite sorgen können (sieht man ja an der #dd0209-Performance, allerdings retweeten diese Inhalte weiterhin zu wenige von Euch).
Ja, #noafd ist gerade angesagt (also, wenn "gerade" seit 2013 bedeutet *hust*). Habe ich auch nie bestritten. Ich höre das immer wieder, dass die AfD wichtiger sei und ich denke mir immer wieder, dass ich ja nie das Gegenteil behauptet habe, allerdings weiterhin auf das große
Ganze verweise. Die AfD bringt den Rechtsruck in die Parlamente, für die AfD trommeln aber auf den Straßen (und in diesem Internet) zudem noch Pegida, "Zukunft Heimat", "IB", "Ein Prozent" und Kameraden, weil die endlich ihre Chance sehen, die Gesellschaft massiv zu verändern.
Pegida bewirkt mehr, als man an Montagen noch auf der Straße beobachtet, weil jeder durch deren Hetze "infizierte" Mensch einer zuviel ist (und es könnte genau der sein, der den Brandsatz nicht nur verbal wirft). Das wird immer wieder vergessen, weil man oft nur auf die Realität
auf der Straße schaut und da ist Pegida deutlich sichtbar geschrumpft. Allerdings erreichen sie auch weiterhin Menschen via VK, FB, Youtube (und ganz vereinzelt auch via Twitter). Es wird immer wieder betont, dass die Reichweiten eingebrochen sind allerdings kann sich das ja
wieder ändern und "ein paar" Menschen erreichen sie weiterhin. Schwer zu sagen, wie viele sie wirklich noch "infizieren" oder ob sie nur noch ihre Bubble bespaßen, es bleibt ein Gefährder-Potential.
Die Masse in #Dresden überlasst einer Minderheit die Stadt, die "Wir sind das Volk!" und aktuell "Wir sind mehr!" brüllt.
40.000+ sind faktisch mehr, ABER ...
Jetzt geht das #Sachsen- und #Dresden-Bashing natürlich wieder in eine neue Runde, allerdings wird das #Dresden auch nicht schneller #pegidafrei machen, ich sehe dabei sogar die Gefahr, dass sich noch mehr Menschen in dem Moment abwenden, wo Hilfe erst recht erforderlich ist.
Wie lange noch?! Und: Wie oft habe ich schon diese Frage gestellt?! Da sind wir wieder bei den Wiederholungen (die ich ja so "liebe").
Bei #dd2010 werden sicher mehr als 1.500 Menschen am Pegida-Aufmarsch teiln., es werden viell. nicht 5.000 werden, sie werden aber wieder von der "Hauptstadt des Widerstands" sprechen. Vielleicht werden auch wieder 5.000 (+) dagegen demonstr. (fragt sich halt nur, wo sie es tun?)
Man kann von außerhalb relativ wenig bewirken, da in #Dresden auch eine gewisse Arroganz herrscht, wenn es um Hilfe von außen geht (wer sich angesprochen fühlt, ist auch gemeint). Dresden und ich fighten schon seit 2015 miteinander. Der erste und der letzte Eindruck waren
beschissen. "Dresden geht uns alle an" interessiert keine Sau oder wird angegriffen. Klar, vor allem vor Ort muss etwas passieren, der Support von außerhalb bleibt aber wichtig.
Wenn Ihr könnt, dann reist am 20.10. nach #Dresden. Wird wahrscheinlich eher ungeil, wenn Ihr in die Nähe von Pegida kommt (es gibt zum Ausgleich aber auch oft genug "Wohlfühldemos", also nicht in #Dresden *hust*), macht es trotzdem.
Ich habe es 2018 ja auch überlebt und DAS Pegida-Volk ging direkt an mir vorbei. Es ist einfach nochmal extra beschissen, wenn tausende von Menschen um die Ecke demonstrieren und man bei Pegida mit einigen hunderten steht. Das war auch einer "Panne" geschuldet. *doppelhust*
Ich gehe auch davon aus, dass @platznehmen wieder eine Anreise aus #Leipzig durchführt. Andere Orgas/Initiativen werden sicher auch Reisen anbieten. Von den Parteien erwarte ich im Moment nicht allzu viel.
Ihr demonstriert dann auch gegen die AfD (falls das zusätzlich motivieren sollte). #PegidAfD #noafd #dd2010
Und es werden bestimmt Vertreter von COMPACT, "Ein Prozent", "IB", "Sezession", PI und Co. vor Ort sein (irgendwer von "Vlaams Belang" kommt sicher auch wieder nach #Dresden).
Ihr müsst nicht mal aus #Dresden kommen, um (z.B. am 20.10.) eine #nopegidaDD-Demo zu organisieren (allerdings solltet Ihr Euch vorher mit @hopedresden und @AusRaus absprechen). Ich wollte vor allem darauf hinweisen, was möglich ist.
Es kann einfach nicht angehen, dass sich #Dresden auf einer Rekord-#unteilbar-Demo ausruht, wo man weiterhin Pegida in der Stadt hat. Bis zum 07.10. pausiert Pegida auf der Straße (aber nicht im Netz). Wirklich viel Zeit zum Ausruhen bleibt also nicht.
Leuten, die aus Geldmangel nicht nach #Dresden fahren wollen/können, kann man sicher wieder unter die Arme greifen (hat im letzten Jahr ja auch geklappt).
#wirsindmehrDD ist für viele vielleicht durch #unteilbar in #Dresden eine sichtbare Realität geworden, allerdings reicht ein eindrucksvolles Zeichen dieser Art nicht aus, um #dresdenpegidafrei zu machen. Ihr müsst sichtbarer werden, auch Ihr da draußen an den Bildschirmen.
Pegida hat sich viel mehr "Frontstädte" gewünscht, auch #Leipzig sollte eine werden (was zeigt, wie größenwahnsinnig #Bachmann u. Co. waren u. sind). Übriggeblieben ist allein #Dresden. In #Dresden ist es ja auch nicht nur Pegida, die Stadt wird ja immer wieder instrument..
Wer gehofft hat, dass #Dresden noch vor DER Wahl aufwacht, der wurde vielleicht kurz durch #unteilbar bestätigt, allerdings hätte ich auch schon lange vorher mehr Widerstand erhofft ("erwartet" passt nicht).
Nun haben wir es mit der Post-Landtagswahl-Pegida zu tun, ein (viell.
kleines) Rädchen im "neurechten" System. Wir werden ja sehen, wer am 20.10. (#dd2010) nach #Dresden kommt und Pegida noch für wichtig genug hält, um dort zu hetzen. Für mich hat die Gesellschaft beim Kampf gegen Pegida insgesamt versagt (ja, ich wiederhole mich).
Missing some Tweet in this thread?
You can try to force a refresh.

Like this thread? Get email updates or save it to PDF!

Subscribe to SvenHell
Profile picture

Get real-time email alerts when new unrolls are available from this author!

This content may be removed anytime!

Twitter may remove this content at anytime, convert it as a PDF, save and print for later use!

Try unrolling a thread yourself!

how to unroll video

1) Follow Thread Reader App on Twitter so you can easily mention us!

2) Go to a Twitter thread (series of Tweets by the same owner) and mention us with a keyword "unroll" @threadreaderapp unroll

You can practice here first or read more on our help page!

Follow Us on Twitter!

Did Thread Reader help you today?

Support us! We are indie developers!


This site is made by just three indie developers on a laptop doing marketing, support and development! Read more about the story.

Become a Premium Member ($3.00/month or $30.00/year) and get exclusive features!

Become Premium

Too expensive? Make a small donation by buying us coffee ($5) or help with server cost ($10)

Donate via Paypal Become our Patreon

Thank you for your support!