Hier kommt das nicht erschienene FAS-Interview vom 6.9.2020 als Twitter-Thread (in 73 Tweets).

Wer möchte, kann es von mir aus gerrne veröffentlichen oder abdrucken – es müssen aber ggf. juristische Details vorher noch mit der FAZ und deren Herausgebern geklärt werden (wg.
Leistungsschutzrecht ? IDK)!

Es gibt dazu auch noch Fotos, auf denen ich in einer Topfpflanze stehe. Wo die sind, weiß ich aber nicht. ☹️

Weiß immer noch nicht, warum das nicht gedruckt wurde.
LG und sry wg SPAM,

j b

FAS: Sie haben sich im Januar 2009 bei Twitter angemeldet. Ihr erster Tweet lautete: „Hunger!“. Und schon im zweiten beklagten Sie: „Was für eine Zeitverschwendung“. Zehn Jahre später: Wieviel Zeit verschwenden Sie mittlerweile mit Twittern?
Mindestens sechs Stunden am Tag. Twitter ist meine zentrale Plattform, von der aus ich überall anderes hingehe. Die Hauptquelle, sowohl, was journalistische Inhalte angeht als auch um Leute einzuschätzen, die sich dort aufhalten.
Denn bei Twitter exponieren sich Menschen gerne, freiwillig oder unfreiwillig. Das ist spannend, wenn man auf der Suche nach Material für Komik ist, oder einen wunden Punkt, in den man einhaken kann. Ich bin mir sicher: Hegel hätte Twitter geliebt.
FAS: Nach zwei Monaten fragten Sie sich noch, warum sie twittern sollten. Ich nehme an, inzwischen haben Sie es herausgefunden.

Vielleicht war die Frage nach dem Warum vor zehn Jahren noch gar nicht eindeutig zu beantworten, das Medium hat sich weiterentwickelt.
Heute sind viel mehr interessante Leute bei Twitter. Gleichzeitig ist das Medium zur Selbstverständlichkeit geworden. Es ist inzwischen wie telefonieren. Ein Kommunikationsmittel, das ich benutze, ohne groß darüber nachzudenken, warum es das gibt.
Ich nutze Twitter vor allem am Computer, mit dem Tweetdeck. Das ist ein spezielles Interface, auf dem man seinen Homescreen in verschiedenen Spalten sehen kann, angeordnet nach Suchwörtern, Reaktionen, Likes und so weiter.
Wie eine Weltmaschine, ein Röntgengerät, ein umfassender Einblick in den laufenden Diskurs.
FAS: Im Vorwort ihres Buches zählen Sie die verschiedensten Funktionen auf, die Twitter für Sie hat: „Ventil für Impulse, Spiegel meiner Ratlosigkeit, Speicherort für das Innerste, Ideen oder Quatsch, zugleich geheimes Tagebuch und unter Starkstrom stehendes Megafon“.
Entscheiden Sie bewusst, welche Tonlage Sie jeweils anstimmen?

Die hängt sehr von der Stimmung ab, in der ich mich gerade befinde. Wenn ich aufgewühlt bin, verhalte ich mich schließlich anders als wenn ich glaube, überlegen auf die Lage schauen zu können.
Ich habe das nur bis zu bestimmten Punkt unter Kontrolle. Oft ist das Medium sehr persönlich, aber es kann auch ein kaltes PR-Tool sein, das man ganz professionell bedient. Dass niemand, nicht einmal man selber, das auseinanderhalten kann, ist der Reiz.
Was bei Twitter passiert, ist ein erstaunlich genaues, ganzheitliches Abbild dessen ist, was man ist und wie man denkt. Anderswo gibt es immer nur Facetten. Im Fernsehen habe ich einen Anzug an und bin eine angriffslustige Figur, die in der Gegend rumpupt.
Im Podcast gebe ich den eher um sich selbst kreisenden, persönlicheren Schmusetyp. Das Spannende an der Arbeit am Buch war, dass es nicht um mehr Bühnenfiguren geht, sondern ums Eingemachte.
Das Material liegt komplett auf dem Tisch. 2017 habe ich gedacht, das muss raus aus dem Fluss der Timeline, in ein anderes Medium und habe dann angefangen zu sortieren.

FAS: Ist es trotz all der persönlichen Ebenen nicht auch eine Figur, die man da kreiert?
Vor allem als Mensch, der prominent in der Öffentlichkeit steht?

Twitter ist ein öffentliches geheimes Tagebuch, dass du das nicht nur für dich selber schreibst, sondern auch immer mit einem Bewusstsein für die Wirkung.
Aber die radikale Veränderung der Welt im letzten Jahrzehnt bleibt ja ein Fakt. Viele Gewissheiten sind zerbröselt, das Geländer ist wackelig geworden.
Ich glaube, dass vor allem diese allgemeine Geländerlosigkeit dann zu einer Art Dauersuche führt, die sich in meiner Branche darin äußert, dass Kunstfiguren nicht mehr durchziehbar sind.
Wenn echte Verzweiflung spürt oder den Drang, sich irgendwo festhalten zu wollen, dann muss man das auch artikulieren – wenn auch erstmal nur für sich selber.
Dadurch, dass mein Gedankentheater bei Twitter in den letzten elf Jahren auf einer immer größeren Bühne stattgefunden hat und sind zum Teil extreme Wechselwirkungen mit meinem Publikum entstanden. Natürlich lüge ich bei Twitter, aber erschreckend viel öfter nicht.
FAS: Wie komplett ist das Buch denn?

Ich halte es da mit Hegel: Ich habe alle Sachen herausgekürzt, die Werbung oder Promotion waren und alles, was reiner, zielloser Witz ist.
Aber ich habe auch viel grobe Scheiße dringelassen, um mir und den Leserinnen den Spaß zu gönnen, sich das anzusehen und auszuhalten. Und die Beziehung zu dem Buch wird sich verändern.
Mit noch größerem Abstand, in zehn Jahren oder so, werde ich mich nochmal anders dazu verhalten müssen. Es geht mir mit dem Buch zuerst um die Exposition des Mediums Twitter. Dieses Medium beeinflusst unsere Wirklichkeit erheblich, ob wir das wollen oder nicht.
Ich glaube, dass es an der Zeit ist, dass das eingeordnet und artikuliert werden muss. Und dazu muss man den Inhalt aus dem Medium herausbrechen. Das ist wie etwas zu zerbrechen und neu zusammenzusetzen.
FAS: Auf den ersten Blick ist es ja eine ziemlich seltsame Idee, das Internet ausdrucken. Wer ist denn die Zielgruppe für das Buch? Geht es darum, den Leuten, die Twitter nicht nutzen, das Medium näherzubringen?

Die Tücke an dem Medium ist der Fluss.
Man denkt, weil etwas nicht mehr in der Timeline steht, sei es verschwunden. Aber das ist natürlich falsch. Mit allem, was man ins Netz schreibt, passiert etwas. Twitter ist Wahrhaftigkeit plus Wirkung. Und wenn man die Inhalte aus dem Medium zieht, entsteht Neues.
Man darf natürlich nicht kultigsten Sprüche aufschreiben, sondern etwas aus dem Fluss zu ziehen und hinzustellen. Lustig ist das Buch trotzdem geworden. Es darf gelacht werden.

FAS: Nur fünf Prozent der Deutschen, schreiben Sie, nutzen Twitter.
Trotzdem sind sie sicher, damit die Welt verändern zu können, weil die Menschen, die dort vernetzt sind, politisch, gesellschaftlich oder kulturell sehr relevant sind. Wann haben Sie dieses aktivistisches Element entdeckt?
Mein aktivistisches Element hat sich unabhängig vom Medium entwickelt. Das liegt an der zerbröselnden Welt der letzten zehn Jahre und dem unbefriedigendem Gefühl, dass ich in der Rolle des Quatschvogels zur Passivität verdammt bin.
Ich glaube nicht, dass mir das Medium Twitter eine Agenda aufzwingt. Aber ab einer gewissen Publikumsgröße musste ich mich als Absender reflektieren. Wieweit kann ich mich noch über einen kleinen Fuzzi lustig machen, der Rechtschreibfehler macht?
Das führt manchmal zu einer anderen Ernsthaftigkeit, macht aber auch das Scheitern umso dramatischer, peinlicher und lustiger, weil ich mich natürlich ständig selber vergesse.
Dann erinnert einen die Community zum Glück daran, dass man nicht mit einem kleinen süßen Ruderboot durch den Cyberspace plätschert, sondern mit einem unsympathisch großen Kreuzfahrtschiff.
FAS: Sie sind mit ihren 2,2 Millionen Followern knapp unter den Top 20 in Deutschaland, davor kommen fast nur Fußballprofis. Warum, glauben Sie, sind Sie so erfolgreich?

Nun ja, was heißt schon erfolgreich?
Es gibt immer Wachstumsphasen von sozialen Medien, in den letzten zehn Jahren wuchs Twitter, heute sind es Instagram oder TikTok. Inzwischen hat Twitter seine Blütezeit erreicht. Es ist etabliert, alle sind da.
Es ist ein zwar ein sehr kleines, aber sehr wirkungsvolles Medium, in dem man die Debatten, die früher im klassischen Diskursraum stattfanden, startet.
Deshalb ist Twitter ja für Extremisten so interessant: Sie können plötzlich stattfinden Die Mechanik ist ganz einfach – die AfD hat genau so davon profitiert wie ich selber: Zecke Dich an die großen Accounts heran und zwinge sie mit allen Mitteln zum Dialog.
Das hätte Hegel auch getan. Dadurch simulierst du die eigene Relevanz, die du dann am Ende gegen die Leute verteidigst, die sich an dich heranzecken wollen. Das klingt negativer als es ist.
Das Prinzip verhilft zum Beispiel gesellschaftlichen Minderheiten dazu, ihre Sorgen, Probleme und Themen an relevanter Stelle in die Debatte einbringen zu können.

FAS: Warum hat die Art von Twitter-Aktivismus Ihrer Meinung nach so eine Macht?
In der aktuellen Debatte um die sogenannte Cancel Culture wird immer wieder die Angst vor einem Social-Warrior-Twitter-Mob beschworen, obwohl das nur eine sehr kleine Gruppe ist. Muss man sich wirklich vor Jan Böhmermann und seinen 2,2 Millionen Followern fürchten?
Grundsätzlich ja. Ich kann das schlecht geschauspielerte Gejammer über das Phantom Cancel Culture menschlich nachvollziehen.
Es fühlt sich sicher beschissen an, wenn man hauptberuflich von der Großartigkeit seiner eigenen Position derart überzeugt ist, dass man persönlich beleidigt davon ist, dass man innerhalb von fünf Minuten von von zehn anonymen Twitter-Nutzerinnen auf 280 Zeichen argumentativ…
…ausmanövriert wird.
Oder wenn Du als unfehlbarer Querdenker-Kabarettist die geniale Idee hast, deinem senilen Publikum mit antisemitischem Geraune oder regressivem Volkswitz den allertraurigsten Applaus aus den toten Händen zu saugen und das dann jemand im Internet bemerkt und Dir laut hörbar…
…widerspricht. Wenn ich die Informationshefte der Bundeszentrale für politische Bildung richtig verstanden habe, geht es bei Demokratie um den Wettstreit der Ideen.
Und wenn Deine Idee schlecht ist, dann schlucks runter und denk Dir was schlaueres aus und fantasier nicht irgendwelche Cancel Cultures herbei oder sehne Dich gar gleich neuen Autoritäten, die dir deine kleine Sperrholz-Wahrheit vor dem bösen Wolf beschützen.
Horizont erweitern geht auch nach innen. Das Medium Twitter macht es nun einmal möglich, auch komplexe Gegenmeinungen so pointiert zu artikulieren, dass Du davon als Großkabarettist oder Leitmediums-Chefredakteur berührt wirst.
Medienwandel is a bitch, aber auch keine größere als Demokratie allgemein. Das ist doch toll!

FAS: Aber die Wirkung ist doch abstrakt, solange sie Meinungsäußerung bleibt.
Nur weil es eine Shitstorm auf Twitter gibt, ist der Intendant ja nicht gezwungen, eine Sendung abzusetzen oder den Verleger, einen Redakteur zu entlassen.
Die Dynamik der Debatten bei Twitter ist nicht anders als im echten Leben: Wer nicht stabil ist, schwankt und fällt irgendwann um, das wusste schon Hegel.
Das kann man schön beobachten bei diesen gezielten Manipulationskampagnen, wie der von Rechtsextremen im Dark Web orchestrierten Empörungswelle rund um die WDR-Satire mit der Umweltsau-Oma im Hühnerstall.
Der WDR-Intendant hatte damals ja kein argumentatives Problem, sondern bloß Angst. Er hätte jederzeit selbstbewusst und breit unterstützt von der bärenstarken Institution WDR, die ja nun wirklich nicht sehr neue Kunstform Satire erklären können.
Aber wenn man nicht ahnt, in welchen Wechselbeziehungen Internet und Wirklichkeit zueinander stehen, knickt man auch als hochkompetente Führungspersönlichkeit mit Alpha-Mentalität irgendwann ein, verzettelt sich in lausiger Krisenkommunikation und gibt am Ende Inhalte und die…
…eigenen Mitarbeiter preis. Von Cancel Culture sprach bei der "Umweltsau" übrigens niemand, merkwürdig. In der Wirklichkeit wie im Internet gilt in der Debatt: Mache deine Problem zum Problem desjenigen, den du angreifst. Das funktioniert bei Twitter am allerbesten.
Aber es ist eben auch ein Trugschluss abzutun, dass das nur die Twitter-Bubble sei. Dann könnte man auch sagen, das ist nur die Zeitungs-Bubble. Oder die Regierungs-Bubble. Realität ordnet sich immer in Bubbles, immer schon.
Das Kleinreden dieser Wirkung ist eine Verteidigungsstrategie von Menschen, die das nicht wahrhaben wollen.

FAS: Die Art, wie man auf Twitter Debatten führt, ist eher limitiert …

Laut und verkürzt …

FAS: Stört Sie das nicht?
Das ist kein Alleinstellungsmerkmal von Twitter. Auch im echten Leben werden Debatten
erfolgreich mit Verkürzungen und möglichst präziser Artikulation der eigenen Positionen geführt.
Natürlich fehlen da die Zwischentöne und nonverbalen Faktoren, die man hätte, wenn man sich an einem Tisch gegenüber säße. Deshalb ist es ein ganz toller Effekt, Leute, die einen auf Twitter ankacken, auch mal in Wirklichkeit kennenzulernen.
Twitter ist nicht der Ort der letztgültigen Debatte. Es ist nicht das Medium, um den Konsens zu erzielen, sondern um Positionen auszutauschen.

FAS: Es ist bekanntlich auch der Ort, an dem man viel Wut und Hass abbekommen kann. Wie gehen Sie damit um?
Auf der einen Seite muss einem klar sein, dass das zum Medium dazu gehört. Das sind Empörungsmechanismen, die dort immer schon stattgefunden haben. Doch 2015 ist etwas passiert – das kann man auch im Buch ganz gut ablesen.
Es begann mit dem Anschlag auf Charlie Hebdo und den Migrationsbewegungen. Seit dem entlädt sich ein Hass, der nicht mehr normal ist. Da ist irgendetwas Großes verrutscht.

FAS: Man kann nicht alles ignorieren?
Nein, man darf sich der Realität auf keinen Fall entziehen: Lübcke, Hanau, Halle, auch Christchurch: Hass, Hetze und Terroranschläge, die direkt mit Radikalisierungsprozessen zu tun haben, die aus sozialen Netzwerken heraus sich in der echten Welt entladen haben.
Auch Twitter hat in den letzten zehn Jahren gemerkt, dass die Freiheit, mit der sie an den Start gegangen ist, ein hohles Versprechen ist. Inzwischen wird reguliert, privatwirtschaftlich wohlgemerkt.
Und im Buch bemerkt man das auch: Der Ton wird immer milder, ernster, weil es niemand sonst tut, verfällt man dann in so eine Polizeihaltung und muss den Leuten sagen: Das geht so nicht!
FAS: Und wie verhindert man, so zu klingen, wie die Leute, die sich über den Eifer der selbstgerechten Twitter-Aktivisten beklagen? Und die Kritik sehr schnell für ein Verbot halten und oft eben auch von heftigen Beleidigungen oder sogar Morddrohungen berichten?
Bei Gegenmeinungen nicht gleich zu weinen anfangen. Und wenn es Morddrohungen oder Schlimmeres gibt, ist das eine ganz klare Sache für die Polizei. Sich Morddrohungen und Bedrohungen ausdenken, liebe Freidenker und Cancel Culture Kritiker, darf man übrigens nicht.
Grundloses Gejammer war und ist ganz grundsätzlich schlechter Stil.

FAS: Gab es Fälle, in denen Ihnen die Reaktionen so nahe gingen, dass sie überlegt haben sich aus Twitter zurückzuziehen?

Nein. Aber ich blockiere gerne.

FAS: Was bringt es, das zu blockieren?
Das verschwindet ja nicht, wenn man es nicht mehr sieht. Ist das ein Akt der persönlichen Hygiene?

Nein, es geht darum, Verhältnisse herzustellen wie sie in der Wirklichkeit existieren.
Die größte und wichtigste Bubble ist das gesellschaftliche Abseits und die definiert sich durch Ausschluss aus allen anderen Bubbles. Ich rede nicht mit Rassisten und Menschenfeinden.
Verfassungsfeindliche, extremistische Positionen werden nicht diskutiert, nirgendwo, schon gar nicht in einem großen Forum.

FAS: Aber das können Sie ja nicht verhindern.

Mein Twitter-Account ist mein Kleinkunsttheater. Und ich habe das Hausrecht.
Und wenn jemand in einem AfD-T-Shirt während der Show aufsteht und mir was von irgendwelchen Q-Drops oder Friedensverträgen zubrüllt, muss er leider den Saal verlassen. Keine Chance dem Sickergift, allein schon aus Jugendschutzgründen.
Ich will nicht, dass mein Publikum sich mit Faschismus infiziert.

FAS: Gibt es eigentlich ein Rezept für einen erfolgreichen Tweet? Arbeiten Sie lange an ihren Pointen?

Ich habe kürzlich sinngemäß sowas wie "Hegel ist cool" geschrieben, das war recht erfolgreich.
Ich weiß ich aber nicht, warum.

FAS: Sie haben alle Tweets aus der Zeit, die in dem Buch zusammengefasst ist, gelöscht. Warum?

Weil ich die aus dem Digitalen rausbrechen wollte. Es ist jetzt hier, in dem Buch, in die Wirklichkeit geholt.
Es sind neue Relevanzkriterien, nach denen das jetzt beurteilt wird: die der vermeintlich echten Welt.

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