A “big (or is it ‘great’) leap forward”, a “coalition of the willing” – do you know any history at all, Frau Kramp-Karrenbauer?
Why not “smell of napalm in the morning”, too, while we're at it?
“Germany must lead”, yes, perhaps there is a German word for “leader” that we could use for this?
Seriously, friends, language is not a joke.

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More from @astefanowitsch

15 Sep
Hallo @johnbenjamins, je Sci-Hub-toegang is weer verbroken :(
(Ich weise immer freundlich darauf hin, aber der Verlag hat mir noch nie geantwortet – Kundenorientierung ist bei denen ein absolutes Fremdwort, so traurig.)
(Habe extra auf Niederländisch 🇷🇺 geschrieben, diesmal, aus Respekt.)
Read 12 tweets
23 Aug
Viele der Kommentare und E-Mails, die mich zu den Plagiaten in Franziska Giffeys Masterarbeit erreichen, fragen nach der Mitverantwortung der Betreuer. Und in der Tat, wenn man sich den Umfang und die Qualität der aufgedeckten Plagiate ansieht, wundert man sich immer etwas… 1/
… dass so etwas nicht aufgefallen ist. Aber solche Plagiate bleiben oft aus zwei Gründen unbemerkt Erstens, wegen der Arbeitsbelastung. Abschlussarbeiten landen am Semesterende stapelweise auf unseren Schreibtischen und müssen dann schnell benotet werden. Dabei… 2/
… konzentrieren wir uns intensiv auf die Inhalte, eine Plagiatsprüfung können wir nur oberflächlich durchführen. Hier wären Prozesse nötig, bei denen eine solche Überprüfung unabhängig, z.B. durch das Prüfungsamt, geschieht. 3/
Read 10 tweets
21 Aug
Guten Morgen, Timeline! Dass Franziska Giffey zu den Plagiaten in ihrer Masterarbeit nur Ausflüchte verlauten lässt, überrascht wohl kaum. Aber immerhin war es ein Anlass für die SPD-Parteisoldaten, ein Sittenbild ihrer Partei zu zeichnen. Eine kleine Auswahl:
Für Torsten Müller (im Vorstand der SPD Schöneberg), muss die Dokumentation von Fehlverhalten seiner Spitzenkandidatin eine Kampagne „armseliger“, und „panischer Konservativer“ sein. Na gut, typische SPD-Wagenburg-Mentalität, halt.
Oliver Strotzer, im Landesvorstand der SPD Sachsen, wird lieber ehrverletzend: Wer seiner Kandidatin Fehlverhalten nachweist, ist kein „objektiver Wissenschaftler“, sondern auf einer persönlichen Zerstörungsmission.
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29 Jun
Ich würde die möglichen wörtlichen Übernahmen in Baerbocks Buch auch in eine völlig andere Kategorie einordnen als Plagiate in wissenschaftlichen Arbeiten, aber so ganz so einfach sollte man es sich auch wieder nicht machen.
1. „Es gibt kein Zitiergebot in Populärliteratur“ – das mag insofern stimmen, als dass dort keine formalen Regeln für Zitate existieren, aber trotzdem kann man nicht einfach die Formulierungen anderer übernehmen. Das ist nicht vorrangig eine urheberrechtliche Frage.
2. „Es sind keine Urheberrechtsverletzungen“ – das mag stimmen (oder auch nicht), aber darum geht es nicht: Es geht darum, anzuerkennen, wo man die Ideen oder gar die Formulierungen anderer verwendet hat.
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20 Jun
So, hier die versprochene Kurzfassung meines @sprachlog-Beitrags zur Frage, ob das Gendersternchen tatsächlich funktioniert wie beabsichtigt. Dazu gibt es jetzt nämlich eine erste empirische Studie. Wer den ganzen Beitrag lesen will, findet ihn hier: 1/
sprachlog.de/2021/06/18/fun…
Eine einfache, gut erprobte Methode zur Interpretation sprachlicher Ausdrücke ist der Assoziationstest: Versuchspersonen werden mit einem Wort oder Satz konfrontiert und müssen spontan darauf antworten. 2/
Diese Methode wird seit langem zur Beantwortung aller möglicher Fragestellungen angewendet, unter anderem eben auch auf die Frage, wie Personenbezeichnungen interpretiert werden, die auf unterschiedliche Weise „gegendert“ sind. 3/
Read 20 tweets
16 Jun
In den letzten Wochen hören wir immer wieder von Umfragen, laut denen eine Mehrheit (gerne auch eine „überwältigende“) die geschlechtergerechte Sprache (gerne auch „Gendersprache“) ablehnt. Was ist davon zu halten? 1/
Erstens: Das kann durchaus sein. Ein großer Teil der Bevölkerung kennt die „Gendersprache“ nur indirekt, aus Meta-Diskussionen darüber, die fast immer negativ geframet sind und in denen geschlechtergerechte Formulierungen verzerrt und lächerlich gemacht werden. 2/
Ich merke das daran, dass mir in jeder Diskussion (im Bekanntenkreis ebenso wie in öffentlichen Zusammenhängen) dieselben floskelhaften Pseudoargumente mit denselben Formulierungen und den selben verdrehten Beispielen präsentiert werden. 3/
Read 17 tweets

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