David Graeber – Bist du ein Anarchist?

"Wahrscheinlich haben Sie schon etwas darüber gehört, wer Anarchisten sind und an was sie angeblich glauben. Die Chancen, dass Sie Unsinn hörten, stehen sehr hoch.
Viele Menschen denken anscheinend, dass Anarchisten Befürworter von Gewalt, Chaos und Zerstörung sind. Dass sie gegen alle Formen von Ordnung und Organisation oder verrückte Nihilisten sind, die einfach alles in die Luft jagen wollen.
In Wirklichkeit könnte nichts weiter von der Wahrheit entfernt sein. Anarchisten sind einfach Menschen, die glauben, dass Menschen in der Lage sind, sich vernünftig zu verhalten, ohne dazu gezwungen werden zu müssen.
Es ist wirklich eine sehr einfache Vorstellung. Aber es ist eine, die die Reichen und Mächtigen immer als extrem gefährlich empfunden haben."
theanarchistlibrary.org/library/david-…
"Vermutlich haben Sie schon mal irgendwo gehört, was Anarchisten angeblich sind und glauben. Vermutlich ist alles, was Sie gehört haben, Blödsinn. ...
anarchismus.at/blog-anarchism…
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Denn viele denken, Anarchisten seien für Gewalt, Chaos und Zerstörung und gegen jede Form von Ordnung und Organisation, oder sie seien durchgeknallte Nihilisten, die alles in die Luft jagen wollen. Weit gefehlt.
Anarchisten glauben schlicht, dass Menschen zu einem guten Umgang miteinander finden können, ohne dass man sie dazu zwingen müsste. Eigentlich eine ganz einfache Idee. Doch die Reichen und Mächtigen halten sie seit jeher für extrem gefährlich."
"Vereinfacht ausgedrückt, beruht der Anarchismus auf zwei Grundannahmen.
Erstens: Unter gewöhnlichen Umständen sind Menschen so vernünftig und anständig, wie man sie sein lässt, und sie organisieren sich selbst und ihre Gemeinschaften, ohne dass man ihn sagen müsste, wie.
Zweitens: Macht korrumpiert. Im Anarchismus geht es vor allem darum, den Mut aufzubringen, mit dem, was uns der Anstand gebietet, wirklich ernst zu machen und es konsequent zu Ende zu denken."
"Es mag seltsam klingen, aber in vielen entscheidenden Punkten sind Sie wahrscheinlich bereits Anarchist, auch wenn Sie es noch nicht wissen."
Wer von meinen Followern ist ein Anarchist - im ursprünglich gemeinten positiven Sinne des Wortes wie oben dargelegt?
"Das grundlegendste anarchistische Prinzip ist Selbstorganisation:
Menschen muss nicht mit Strafverfolgung gedroht werden, damit sie vernünftige Vereinbarungen miteinander treffen und sich mit Würde und Respekt begegnen."
"Alle Menschen denken, sie seien imstande, sich vernünftig zu verhalten. Wenn Sie denken, wir bräuchten Gesetze und Gesetzeshüter, so nur deshalb, weil Sie nicht glauben, dass auch andere Menschen dazu imstande seien.
Aber: Denken all diese Menschen nicht genau dasselbe von Ihnen? Anarchisten argumentieren, der Großteil des antisozialen Verhaltens, das uns überhaupt erst denken lässt, wir bräuchten Armeen, Polizisten, Gefängnisse und Regierungen, um unser Leben zu kontrollieren,
werde gerade durch die systematischen Ungerechtigkeiten verursacht, die durch ebenjene Armeen, Polizisten, Gefängnisse und Regierungen erst ermöglicht werden – ein Teufelskreis!"
"Sind Menschen gewohnt, dass man sie behandelt, als gälte ihre Meinung nichts, werden sie wütend und zynisch oder gar gewalttätig – was es den Machthabenden zugegebenermaßen leicht macht, zu behaupten, die Meinung dieser Menschen gälte nichts.
Verstehen diese Menschen jedoch, dass ihre Meinung ebenso viel gilt wie die jedes anderen Menschen, werden sie erstaunlich einsichtig.
Kurz: Anarchisten glauben, dass es vor allem die Macht und die Auswirkungen der Macht sind, die Menschen dumm und verantwortungslos handeln lassen."
Macht und Gehorsam zu überwinden sind ein Schlüssel für eine bessere Zukunft, dazu u.a. Arno Gruen, Peter Brückner, @DrGertrudMller1 und Abdullah Öcalan


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"Ein weiteres anarchistisches Grundprinzip ist die Freiwilligkeit der Verbindung.
Im Grund geht es im Anarchismus schlichtweg darum, wahrhaft demokratische Prinzipien im Alltag zu verwirklichen – jedoch mit dem bezeichnenden Unterschied, dass Anarchisten an eine Gesellschaft glauben, in der sich alles nach diesen Grundsätzen organisieren lässt
und in der alle Gruppen auf dem freiwilligen Einverständnis ihrer Mitglieder gründen. Somit sind hierarchische und militärische, durch Befehlsketten von oben nach unten strukturierte Organisationsformen wie Armeen, Verwaltungsapparate oder Großunternehmen nicht mehr notwendig."
"Vielleicht glauben Sie nicht, dass so eine Welt möglich sei.
Aber: Jedes Mal, wenn Sie durch Konsens anstatt durch Drohung zu einer Vereinbarung gelangen,
jedes Mal, wenn Sie eine freiwillige Abmachung mit jemandem treffen, sich einigen oder einen Kompromiss finden, indem Sie sich die Umstände oder Bedürfnisse der anderen Person bewusstmachen, sind Sie ein Anarchist – auch, wenn Sie es noch nicht wissen."
"Anarchismus ist das, was Menschen tun, wenn man sie tun lässt, was sie tun möchten, und wenn sie mit gleichermaßen freien Menschen interagieren, die sich der gegenseitigen Verantwortung, die solche Freiheit mit sich bringt, bewusst sind.
Dies führt uns zu einem weiteren entscheidenden Punkt: Während Menschen vernünftig und rücksichtsvoll sein können, wenn sie anderen auf Augenhöhe begegnen, liegt es in der Natur des Menschen, dass dies nicht mehr gilt, sobald einer Macht über den anderen hat.
Sind Menschen mit solcher Macht ausgestattet, werden sie diese fast ausnahmslos auf die eine oder andere Art missbrauchen."
"Glauben Sie, dass die meisten Politiker egoistische, selbstgefällige Karrieristen sind, die sich nicht ums Gemeinwohl scheren? Glauben Sie, dass unser Wirtschaftssystem idiotisch und ungerecht ist?"
Dazu der Thread 👇
Ja? Dann unterstützen Sie die anarchistische Kritik an der heutigen Gesellschaft, zumindest in den Gründzügen. Anarchisten glauben, dass Macht korrumpiert und dass jene, die ihr Leben lang nach Macht streben, die letzten sind, denen diese Macht anvertraut werden sollte.
Anarchisten glauben, dass das gegenwärtige Wirtschaftssystem Menschen eher für selbstsüchtiges und skrupelloses Verhalten belohnt als für aufrechtes und mitfühlendes. Dies glauben die meisten Menschen.
Der Unterschied ist, dass viele glauben, man könne nichts dagegen tun, oder – wie die Erfüllungsgehilfen der Mächtigen gebetsmühlenartig wiederholen – alles, was man dagegen tun könnte, würde die Lage nur verschlimmern." Image
"Aber was, wenn dies gar nicht stimmt?

Gibt es einen guten Grund, warum wir dies glauben sollten? Die meisten Prognosen über eine Welt ohne Nationalstaaten oder ohne Kapitalismus erweisen sich bei genauerer Untersuchung als grundfalsch.
Unzählige Gesellschaften haben ohne Regierungen gelebt. In vielen Teilen der Welt leben Menschen auch heute außerhalb von Regierungskontrolle, ohne sich deshalb gegenseitig umzubringen. Sie leben einfach ihr Leben, so wie andere Menschen auch.
Überlegt man, wie dies in einer komplexen, urbanisierten, technisierten Gesellschaft umzusetzen wäre, stoßen wir auf eine Reihe von Fragen, auf die wir keine Antwort haben, weil kaum jemand danach fragt. Anarchisten meinen, genau diese Fragen sollten wir stellen."
Dazu
Regierungen verwalten nur das Vermögen der Menschen, dass sie in Form von Steuern für die Gemeinschaftsaufgaben abgeben, die aber vielfach zweckentfremdet nur noch oben umverteilt werden von korrupten Regierungen.
Deshalb für eine bessere Zukunft echte Demokratien ohne Staaten (als Herrschaftsinstrument der riesigen Vermögen), ohne Parteien und Berufspolitiker und ohne Wahlen!
Denk mal darüber nach!
These
Es gibt keine echte Demokratie mit einem Staat, mit Parteien, mit Berufspolitikern und Wahlen im Kapitalismus, also unter der Herrschaft der Familien (Klasse) der riesigen Vermögen.
Wer auf der Seite der beherrschten Klassen steht &die Herrschaft der herrschenden Klasse der riesigen Vermögen, der Faschismus-Macher überwinden will, der darf weder auf die meisten Berufspolitiker noch auf Parteien &das parlamentar. System setzen.
Dazu👇
"Glauben Sie wirklich, was Sie ihren Kindern erzählen (oder was Ihre Eltern Ihnen erzählt haben)?
»Es geht nicht darum, wer angefangen hat«, »Ein Unrecht hebt das andere nicht auf«, »Räum’ deine Sachen selber weg«,
»Was du nicht willst, das man dir tu’, das füg’ auch keinem andern zu«, »Sei nicht gemein zu Menschen, nur weil sie anders sind«.
Vielleicht sollten wir uns mal entscheiden, ob wir unsere Kinder anlügen wollen, wenn wir ihnen erzählen, was richtig und falsch ist,
oder ob wir bereit sind, unsere Aufforderungen selber ernstzunehmen. Denn macht man wirklich ernst mit diesen moralischen Prinzipien, landet man ganz schnell beim Anarchismus."
"Etwa das Prinzip »Ein Unrecht hebt das andere nicht auf«: Wirklich ernstgenommen, würde es fast allen Kriegen und Strafverfolgungssystemen jegliche Grundlage entziehen.
Dasselbe gilt fürs Teilen: Immerzu erzählen wir Kindern, sie müssten lernen, zu teilen, auf die Bedürfnisse anderer Rücksicht zu nehmen und sich gegenseitig zu unterstützen;
und dann gehen wir raus in die Welt mit der Erwartung, alle Menschen seien von Natur aus egoistisch und stünden miteinander im Wettkampf."
"Ein Anarchist würde hier bemerken: Was wir unseren Kindern erzählen, stimmt. Praktisch jede große Errungenschaft in der Menschheitsgeschichte, jede Entdeckung, alles, was unser Leben zu einem guten Leben macht, basiert auf Kooperation und gegenseitiger Hilfe.
Die meisten Menschen geben bereits heute mehr Geld für Freunde und Verwandte aus als für sich selbst. Höchstwahrscheinlich wird es immer Individuen geben, die denken, sie befänden sich mit ihren Mitmenschen im Konkurrenzkampf.
Es gibt jedoch keinen Grund, warum eine Gesellschaft zu solchem Verhalten ermutigen oder gar Menschen dazu anstacheln sollte, miteinander um Grundbedürfnisse zu kämpfen."
"Glauben Sie, dass Menschen im Grund ihres Wesens korrupt und böse sind oder dass bestimmte Gruppen (Frauen, »People of Color«, Durchschnittsmenschen, die weder reich noch gebildet sind) minderwertig sind und von Höherstehenden regiert werden sollten?
"Wenn Ihre Antwort »Ja« lautet, sind Sie wohl doch kein Anarchist. Wenn sie aber »Nein« lautet, dann stimmen Sie mit neunzig Prozent der anarchistischen Prinzipien überein und leben vermutlich auch danach.
Jedesmal, wenn Sie andere Menschen rücksichtsvoll und respektvoll behandeln, sind Sie ein Anarchist.
Jedesmal, wenn Sie Differenzen mit anderen auflösen, indem Sie einen guten Kompromiss finden oder indem Sie alle anhören, anstatt eine einzelne Person entscheiden zu lassen, sind Sie ein Anarchist.
Jedesmal, wenn Sie Gelegenheit hätten, jemanden zu etwas zu zwingen, und sich stattdessen entscheiden, mit Vernunft und Gerechtigkeit an die Person zu appellieren, sind Sie ein Anarchist.
Ebenso jedesmal, wenn Sie mit Freunden teilen, wenn Sie gemeinsam entscheiden, wer den Abwasch macht, oder sich fair verhalten."
"Sie mögen nun einwenden, all dies sei schön und gut, um in kleinen Gruppen miteinander auszukommen; die Verwaltung einer Stadt oder eines Landes sei jedoch eine ganz andere Geschichte. Da haben Sie nicht ganz unrecht.
Selbst wenn man die Gesellschaft dezentralisierte und so viel Macht wie möglich in die Hände kleiner Gemeinschaften legte, gebe es Dinge, die auf übergeordneter Ebene koordiniert werden müssten:
von Fahrplänen bis hin zu richtungsweisenden Entscheidungen über die Forschungsziele der Medizin. Aber nur, weil etwas kompliziert ist, heißt es nicht, dass es nicht auf der Grundlage gemeinsamer Entscheidung getan werden könnte."
"Anarchisten haben verschiedenste Ideen und Visionen zur Selbstverwaltung einer komplexen Gesellschaft entwickelt, die jedoch den Umfang dieses Texts sprengen würden. Begnügen wir uns mit zwei Hinweisen:
Erstens haben viele Menschen viel Zeit darauf verwendet, Modelle für eine wirklich demokratische, gesunde Gesellschaft zu entwickeln, und zweitens behauptet kein Anarchist, im Besitz einer perfekten Blaupause zu sein.
Das letzte, was wir wollen, ist, der Gesellschaft vorgefertigte Schablonen aufzuzwängen."
"In Wahrheit sind wir uns wohl nicht mal eines Bruchteils der Probleme bewusst, die uns auf dem Weg in eine Gesellschaft, in der Entscheidungen von den Bürgerinnen und Bürgern gemeinsam getroffen werden, begegnen werden.
Trotzdem sind wir zuversichtlich, dass die menschliche Findigkeit alle diese Probleme lösen können wird, solange wir nur unseren Grundprinzipien treu bleiben, die bei abschließender Analyse nichts anderes als die Prinzipien von Anstand und Menschlichkeit sind."
Leicht bearbeitete und gekürzte Übersetzung aus dem Englischen.

Originaltext: keimform.de/2013/sind-sie-…
"David Graeber anhören. Zuhören. Erkennen, reflektieren.

Nochmal: Nein, Anarchie ist nicht Chaos, das Fehlen oder Bekämpfen von Ordnung - ganz im Gegenteil. Die Ordnung, Regeln gibt die Gemeinschaft sich selbst: gemeinsam, undogmatisch.
Dabei ganz entscheidend: Dies findet gerade nicht demokratisch - nach dem Mehrheitsprinzip, durch das diskriminierte Minderheiten, Geschädigte erzeugt werden - statt, sondern nach dem Konsentprinzip: Soziokratie."
Sabeth
…listi-dichtet-belichtet.over-blog.com/2018/10/anarch…
"Soziokratie:
Konsent-, statt Mehrheitsprinzip (Demokratie). Verhindert diskriminierte Minderheiten ... .
Wird auf nicht-staatlicher Ebene bereits erfolgreich praktiziert. Vielen leider nach wie vor unbekannt."
A Conversation With Anarchist David Graeber
AUTORITARISMUS, FASCHISMUS, RASSISMUS, MACHT, KONSERVATISMUS, KINDHEIT, PRÄGUNG, ERZIEHUNG, MÄNNERPHANTASIEN
…listi-dichtet-belichtet.over-blog.com/2021/08/autori…

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Sep 1, 2024
Die Politik ist viel zu wichtig, viel zu gefährlich, aber auch viel zu spannend, um sie den Berufspolitikern und Parteien und letztlich den überstaatlich für die meisten noch immer unsichtbar im Hintergrund herrschenden Dynastien (Familien, Blutlinien, Mafia-Syndikaten) der gigantischen, verbrecherischen, unrechtsmäßigen über Generationen zusammengeraubten Vermögen und deren Herrschaftsinstrumenten (Institutionen: UN, NATO, EU, Geheimdiensten, WHO, WEF...) zu überlassen.
#Sachsen #thueringenwahl2024 #AfD #Ramelow #GrueneRausausallenParlamenten #GrueneRausausdenParlamenten #Gruene #Wahlen #Hochrechnungen #NurNochAfD #Sachsenwahl #Agenda2030 #GreatReset #Briefwahl #Oligarchie #Fassadendemokratie #ScheindemokratieImage
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Nochmal Menschen sollten nicht von der Politik als Beruf leben, denn dass macht sie in der Regel abhängig von den Herrschenden und deren Interessen. Wenn die Politik durch Parteien zum Beruf wird und zur einzigen Einnahmequelle, dann fliegen der Idealismus spätestens dann über Bord, wenn man von zuhause auszieht und nicht mehr in einer WG und als Student lebt, eventuell eine Familie gründet und versorgen will. Die politische Ziele werden verhandelbar. Für wen die Politik der einzige Beruf und der einzige Ernährer ist, der darüber hinaus ohne Ausbildung, Erfahrungen und Kompetenzen ist, der wird immer abhängig sein von der Politik und schnell zum Kriegshetzer, Experte für Verschwörungstheorien, Täter im Jahrhundertverbrechen oder gar Jahrtausendverbrechen Corona modRNA-Gentherapie Bevölkerungsreduktion, wenn die Herrschenden es so wollen. Er wird letztlich zum verlogenen Politikschauspieler in der Wahlkampfarena und zur willfährigen Marionette der überstaatlich herrschenden Dynastien.
#Sachsen #thueringenwahl2024 #AfD #Ramelow #GrueneRausausallenParlamenten #GrueneRausausdenParlamenten #Gruene #Wahlen #Hochrechnungen #NurNochAfD #Sachsenwahl #Agenda2030 #GreatReset #Briefwahl #Oligarchie #Fassadendemokratie #ScheindemokratieImage
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Aug 27, 2024
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Sobald Politik zum Beruf wird egal bei oder mit welcher Partei, besteht die große Gefahr der Abhängigkeit vom System und der Diagonalkarriere vom Rebellen gegen das System zum Handlanger des Systems und zur Korruption. These: Parteien sind nicht die Lösung, sondern Teil des Problems, sie dienen ausschließlich der soften Herrschaftssicherung der überstaatlich herrschenden Dynastien der gigantischen, verbrecherischen, über Generationen zusammengeraubten Vermögen. Alle Parteien und Berufspolitiker sind ein Teil des Problems und verhindern die Lösung. Die parlamentarische Parteiendemokratie ist eine Fassade zur Herrschaftssicherung der überstaatlich herrschenden Dynastien, der Oligarchie, des Kapitalismus. Jede Revolution und jede wahre (linke) "Politik beginnt immer damit, die Freiheit und den Wunsch der Menschen nach Teilhabe der Maschinerie der Macht zu entreißen" Luisa Muraro und nicht mit dem Kampf der Berufspolitiker um die Futtertröge der Macht.
These
Die Politik muss von den Berufspolitiker und den Parteien befreit werden. Die Gesellschaften müssen sich von den Berufspolitikern und Parteien, die nur den überstaatlich herrschenden Dynastien dienen und deren Herrschaft vernebelt, befreien. Jede Wahl ist in unserem politischen System ist letztlich ein Betrug, nur ein Schauspiel. Politik (nicht nur linke Politik) bedeutet aus meiner Sicht, dass Menschen in ihrer Unterschiedlichkeit über die Regeln des Zusammenlebens verhandeln".... Politik ist in diesem Sinne das eigenem Begehren von Menschen, am kollektiven Leben teilzunehmen und kein Beruf. Wahre Politik (insbesondere linke) bedeutet aus meiner Sicht, dass Menschen in ihrer Unterschiedlichkeit über die Regeln des Zusammenlebens verhandeln".... "Politik ist immer ein Kampf darum, sich von der Macht zu lösen." (Luisa Muraro) und nicht ihr "regierungsfähig" zu dienen.
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Aug 26, 2024
Parteien sind nicht die Lösung, sondern Teil des Problems, sie dienen ausschließlich der soften Herrschaftssicherung der überstaatlich herrschenden, satanistischen Dynastien der gigantischen, verbrecherischen, unrechtsmäßigen über Generationen zusammengeraubten Vermögen. Das Parteiensystem und die repräsentative "Demokratie" sind eine Fassade für die überstaatliche Oligarchie.Image
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Was ist das für eine Demokratie, in der schon der Versuch, die andere Seite (zum Beispiel die russische Seite) zu verstehen, ein Verbrechen und jeder Andersdenkende und Kritiker Regierung, der Kriegstreiberei oder der unkontrollierten Masseneinwanderung mit den Folgen von zunehmenden Messeranschlägen und Gruppenvergewaltigungen sowie letztlich Umvolkung zum Verbrecher erklärt wird? In der Zensur herrscht.
Was ist das für eine Demokratie, in der systemangepasste und -finanzierte woken Mietmäuler und grüne Faschisten im Dienste der überstaatlich herrschenden Dynastien und deren Marionetten-Regierungen Andersdenkende ungestraft angreifen kann mit einer selbst angemaßten Deutungs- und Projektionshoheit über bestimmte Begriffe und mit dem Begriff Kontaktschuld, wenn die "falsche Seite" die gleichen Positionen teilt
und alle Diskurse beendet oder schon im Ansatz verhindert?
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Aug 16, 2024
Nur noch Utopien sind realistische Auswege der Welt aus der Einbahnstraße des Kapitalismus über Demokratur& Überwachungsstaat in den Abgrund. Nur wer noch Utopien träumt und sich nach ihnen ausrichtet in seinem ganzem Handeln und Denken, ist Realist!
"Die Erschöpfung [linker] utopischer Energien" (Habermas) ist ein Zeichen unserer "postsozialistischen Zeit" nach 1989 weil wir vorerst noch keine neue, glaubwürdige, umfassende Fortschrittsvision einer gerechten Gesellschaftsordnung haben, die an die Stelle des Sozialismus tritt.
Allerdings es gibt berechtigte Hoffnung, denn es gibt keinen Grund, dass das so bleiben wird. Zu allem Menschengemachten gibt es immer Alternativen und nichts Menschengemachtes ist für die Ewigkeit, auch nicht der Kapitalismus. Wir befinden uns derzeit im politischen Blindflug.
Aber eines ist klar, jede Utopie (also positive Zukunftsvision) und Idee muss die Überwindung der Herrschaft der herrschenden Klasse der riesigen Vermögen, also die Überwindung der Klassen, den Klassenkampf = die soziale Frage/Gerechtigkeit als erstes Ziel haben, und muss zudem mit der Identitätspolitik, also der Forderung nach Anerkennung = kulturellen Gerechtigkeit, die durchaus eng verwoben ist mit der sozialen Gerechtigkeit verbunden werden. Allerdings darf die Identitätspolitik nicht den Klassenkampf ersetzen und vom Hauptproblem ablenken, der soziale Frage, der notwendigen Umverteilung/Überwindung der Klassen/der Herrschaft der riesigen Vermögen oder dieses Ziel zurückdrängen. Es geht nicht um ein Entweder-Oder von Klassenkampf &Identitätspolitik, sondern um ein sowohl-als-auch bzw. ein gemeinsames Vorgehen.
Nur wer noch Utopien träumt (eine Welt ohne Kapitalismus&Krieg) &sich nach ihnen ausrichtet in seinem ganzem Handeln und Denken, ist Realist! Zeit wieder glaubwürdig utopisch/visionär & realistisch zugleich zu sein, denn nur noch Utopien sind realistisch!
Nur noch Utopien sind realistisch, wohin uns die kapitalistischen Realisten und Tatsachenmenschen gebracht haben und bringen, zeigt die Krise 2008 und die aktuelle Corona-, Gaza- und Ukraine-Krise.
Ursula K. LeGuins ›Freie Geister‹ ist eine der bedeutendsten Utopien des 20. Jahrhunderts, in der die Systemfrage – Kommunismus, Kapitalismus oder Anarchismus? – mit aller Deutlichkeit gestellt wird.
Ein Ziel als Konkretum nicht als unerreichbare Utopie: ein real mögliches, praktisch erreichbares Ziel, das Brecht gelegentlich »große Ordnung« nennt, wo der »Mensch dem Menschen ein Helfer ist« und »Freundlichkeit« das Sagen hat. Das Ziel: eine Gesellschaft, in der der Mensch den Zustand der Erniedrigung, Knechtschaft, Verlassenheit &Verächtlichkeit abgeworfen hat, deren Grundprinzip die volle &freie Entwicklung jedes Individuums lebt immer noch allen Rückschritten &Widerstände des Großkapitals zum Trotz. Utopien liefern keine fertigen Antworten, geschweige denn endgültige Lösungen. Aber sie werfen die richtigen Fragen auf. "Utopien verraten stets mehr über die Zeit, in der sie entwickelt wurden, als über das, was uns in der Zukunft erwartet" @rcbregman
Nur wer noch Utopien träumt (eine Welt ohne Kapitalismus&Krieg) &sich nach ihnen ausrichtet in seinem ganzem Handeln und Denken, ist Realist! Zeit wieder glaubwürdig utopisch/visionär & realistisch zugleich zu sein, denn nur noch Utopien sind realistisch!
Nur noch Utopien sind realistisch, wohin uns die kapitalistischen Realisten und Tatsachenmenschen gebracht haben und bringen, zeigt die Krise 2008 und die aktuelle Corona-, Gaza- und Ukraine-Krise.
Ursula K. LeGuins ›Freie Geister‹ ist eine der bedeutendsten Utopien des 20. Jahrhunderts, in der die Systemfrage – Kommunismus, Kapitalismus oder Anarchismus? – mit aller Deutlichkeit gestellt wird.
Ein Ziel als Konkretum nicht als unerreichbare Utopie: ein real mögliches, praktisch erreichbares Ziel, das Brecht gelegentlich »große Ordnung« nennt, wo der »Mensch dem Menschen ein Helfer ist« und »Freundlichkeit« das Sagen hat. Das Ziel: eine Gesellschaft, in der der Mensch den Zustand der Erniedrigung, Knechtschaft, Verlassenheit &Verächtlichkeit abgeworfen hat, deren Grundprinzip die volle &freie Entwicklung jedes Individuums lebt immer noch allen Rückschritten &Widerstände des Großkapitals zum Trotz. Utopien liefern keine fertigen Antworten, geschweige denn endgültige Lösungen. Aber sie werfen die richtigen Fragen auf. "Utopien verraten stets mehr über die Zeit, in der sie entwickelt wurden, als über das, was uns in der Zukunft erwartet" @rcbregman
Read 18 tweets
Aug 11, 2024
Die Freiheit des Menschen liegt nicht nur darin, sich für oder gegen etwas zu entscheiden, sondern auch liegt auch darin, die Kontingenz (Zufälligkeit) der Entscheidung zu sehen und trotzdem zu bewahren, was man ausgeschlagen hat, ohne es auszuspielen gegen das, für was man sich statt dessen entschieden hat und welche Hoffnung damit verbunden waren. Menschen sind mehr Möglichkeit als Faktisches mit ihrer Freiheit und gleichzeitigem Zwang zur Entscheidung. Mit dem Risiko, dem Hasard wie Bennett es nannte. Die Menschen atmen mit dem, was denkbar ist, sie empfinden, was geschehen könnte, sie träumen das Mögliche und noch nicht Mögliche.
Das Mögliche ist aber nicht das Unbestimmte, es ist Potenz. Nur unter Bedingungen, die Hasard enthalten, kann die Menschheit intelligenter werden, geistig wachsen, das gemeinsame Bewusstsein erweitern. Unsicherheit und Wille, Hoffnung und Risiko/Hasard - beides gehört jeweils zusammen. beides treibt die Menschheit voran. Die Seele des Menschen ist Ausruck und Empfindung, Gedächtnis und Hoffnung. Das Verhältnis der Seele zur Zeit beschreibt Augustinus mit "Distentio animi, die Zerspannung der Seele. aufgespannt oder zerrissen zwischen der Gegenwart des Vergangenen und der Erwartung des Zukünftigen, während der Augenblick immer schon verschwunden ist und weder ich selbst noch Vergangenheit oder Zukunft fest fassen kann. Die Sehnsucht ist deswegen die Intentio animi. Der Frieden. ... Die Aufmerksamkeit, die weder hastet noch etwas verliert. Die Seele auch, die es sich leisten kann zu empfinden, weil sie nicht im Schmerz oder in Angst ihre eigene Zerstörung fürchten muss. Die Seele, die Ausschau halten darf, weil, was sie sehen wird, nicht so entsetzlich ist, dass es sie zerstörte" (Katharina Hacker).
Angst frisst die Seele auf. Die jahrzehnte lange Kognitive Kriegsführung mit der permanenten Angstmache (vor einem Virus, der Klimakastrophe, der Armut, der sozialen Ausgrenzung, dem Krieg, dem Terrorismus, dem Kultrkampf ...) sowie dem betreuten Denken hat die Seele vieler Menschen abstumpfen lassen (verbunden mit der Gewöhnung an tägliche Greueltaten wie aktuell dem Völkermord in Gaza). Viele Menschen entscheiden in vielen wichtigen Dingen kaum noch selber. Sie veramen an Möglichkeiten, Potenz.
Wie es aussieht, hat sich das Universum glücklicherweise nicht für Langeweile entschieden, sondern für Leben und damit fortwährendes Risiko/Hasard. Nichts, vor allem keine Freiheit, ist ohne Risiko/Hasard möglich. Das gilt im Großen wie im Kleinen und insbesondere für das menschliche Leben. Die Zukunft der Menschheit liegt aus meiner Sicht in der Überwindung der Herrschaft von Menschen über Menschen und der Nationalstaaten. Alle Menschen sind Geschwister. Die Welt, das Universum, sein Ursprung, sein grenzenloser Umfang, seine Evolution übersteigt die Menschheit. Die Menschheit ist Gast auf der Erde, einem wunderbaren Staubkorn in den unendlichen Weiten des Universums. Das Wunder des Lebens findet eine nächste Stufe des Wunders im Menschen, in dem sich das Leben und damit das Universum seiner selbst bewusst wird. Zum Wunder des Menschen gehört das Risiko der freien Entscheidung. Nimmt man den Menschen die freie Entscheidung, nimmt man ihnen letztlich das Menschsein. Der Fortschritt des Menschen ist eng mit seiner Freiheit zur Entscheidung verbunden. Die Verwirklichung von irgendetwas wie einer Vision, einer Hoffnung, einer Suche ist nicht nur riskant, sondern wird durch Hasard genährt. Nur durch Hasard werden die Dinge real. Erst die Möglichkeit des Versagens macht die Dinge wirklich.
Read 4 tweets
Jul 30, 2024
Die größte und gefährlichste Terrororganisation der Welt, die CIA/NATO... und ihre unzähligen, weltweiten Verbrechen, Regierungsumstürze und Umsturzversuche, weltweite Gründungen und Führung von Terrororganisationen wie Al-Qaida, ISIS &Co., False Flag-Attentate und kognitive Kriegsführung ... aktuell gerade im ölreichen Venezuela
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