Heute hat wdr 5 @WDR einen besonderen Sendetag veranstaltet: um 10:30 war unsere Mitfrau @ronalyze Rona Duwe bei „Neugier genügt“ und um 12:10 gab es einen Tagesgespräch mit Janka Kluge. Bei beiden Sendungen ging es um das #Selbstbestimmungsgesetz. #FrauenSagenNein 1/n
@WDR@ronalyze „Neugier genügt“ ist ein schönes Format, wo Gäste durch zurückhaltende Moderation zu Wort kommen und ihre Positionen darstellen können. Wir bedanken uns bei @wdr für diese Möglichkeit! Anmerkung: Es wäre fair, Rona nicht so oft zu unterbrechen oder ihr in‘s Wort zu fallen. 2/n
Rona blieb souverän und meisterte die Sendung. Danke dir für diese präzise und aufschlussreiche Darstellung der Frauenrechtsgefährdung durch die #SelfId! #FrauenSagenNein
Das Tagesgespräch ist ein anderes Format, bei dem ein Gast und der Moderator sich zu einem Thema austauschen und die Zuhörer am Telefon beim Austausch teilnehmen können.
Das Thema von heute: „#Selbstbestimmungsgesetz – wer soll sagen, wer ich bin?“ suggeriert, es gehe „nur“ um‘s einfaches „Sagen“.
Aber ist es denn so? Und was wissen Zuhörer über dieses Gesetz?
Das hätten wir auch gerne erfahren, leider war WDR nicht in der Lage eine ausgewogene Diskussion zu gestalten. Auffällig war es, dass die Stimmen der Transaktivisten überwiegten.
Die erste ca. halbe Stunde der Sendezeit wurde den Transaktivisten zu Verfügung gestellt (ein Redaktionsteam suchte die ZuhörerInnen aus) und fünf männliche Menschen unterhielten sich unter einander, ob Frauen berechtigt seien auf Gefahren der #Self-Id hin zu weisen.
Zwei sehr sachliche Redebeiträge kamen von Frauen, eine von ihnen eine Juristin. Was immer wieder auffällt: Frauenrechtlerinnen fordern eine Diskussion auf Augenhöhe. Unsere Bedenken sind keine „Ängste“, die uns auf eine pädagogische Art ausgeredet werden können.
Unsere Einwände sind legitim und sachlich. Leider wurden die Einwände beider Frauen nicht ausreichend diskutiert und kurzerhand abgetan.
Zwei andere Frauen, die zu Wort kommen durften, vertraten transaktivistische Positionen. An der Stelle möchten wir eine Brücke zu der Frau, die zuletzt gesprochen hat, bauen: wie Sie lehnen wir Geschlechterstereotypen ab.
Wir wissen, dass das Entsprechen oder eben nicht Entsprechen den sexistischen Klischees keine Auswirkung auf unser Geschlecht hat. Keine Handtasche zu lieben macht keine Frau „nicht-binär“ (und eine zu lieben macht keinen Mann „nicht-binär“).
Wir vertreten materialistische Position: Frauen werden aufgrund ihres Geschlechts unterdrückt. Nur wer diese Tatsache versteht, kann Frauenrechte vertreten
Das wurde sehr schön im Redebeitrag der Juristin klar: ein Gesetz, das den materiellen Boden verlässt, ist nicht haltbar!
Wir begrüßen den Versuch von @wdr 5 eine öffentliche Diskussion zu #Selbstbestimmunggesetz zu starten. Wir hoffen, dass beim nächsten mal eine ausgewogene Zusammensetzung der Stimmen ermöglicht wird, da es heute sehr männlich- und transaktivistisch dominiert gelaufen ist.
Wir begrüßen, dass die Bundesregierung mit ihrem Aktionsplan die Belange lesbischer und bisexueller Frauen stärker berücksichtigen (Punkt 2.1) und gegen sexuelle Gewalt bei Jugendlichen angehen möchte (Punkt 3.6). Wir weisen jedoch darauf hin, dass dies ein leeres Versprechen ist
wenn Geschlecht nicht biologisch verstanden wird und wenn diese Definition nicht von internalisierten Geschlechterstereotypen („Geschlechtsidentität“) abgegrenzt wird. Eine Frau ist ein erwachsener Mensch weiblichen Geschlechts,