Ist es wirklich sinnvoll, biologische Realitäten durch Erklärungen zu vermischen? Jede/r lebt, wie er/sie will. Wird dadurch das Geschlecht gewechselt? Die Benennung der Zugehörigkeit zum Geschlecht ist wichtig für den Schutz von Frauen gegen Gewalt und Diskriminierung.
Was passiert mit Statistiken, z.B. zur sexuellen Gewalt, aber auch medizinische Statistiken und Forschung? Was passiert mit Frauenförderprogrammen und Frauenschutzprogrammen? Wer wird sich in Zukunft dafür qualifizieren? Wie verändert sich die Berichterstattung?
Wer entscheidet, ob Frauen sich Umkleiden, Saunen, Krankenhauszimmer oder Sportkurse mit biologischen Männern teilen müssen? Ist das erheblich? Ich denke für viele Frauen ja, insbesondere Muslima.
Sollen wirklich die Sportverbände selbst entscheiden, wenn es um die Beteiligung von biologischen Männern im Frauensport geht? Viele Mädchen sind jetzt schon im Sport Missbrauch ausgesetzt und haben wenig Einfluss im Vergleich zu Sportfunktionären. Werden sie gehört?
Müssen Lesben biologische Männer also Transfrauen, die sich als Lesben bezeichnen, auf Datingapps akzeptieren?
Zu den Kindern und Jugendlichen kann ich nichts sagen, außer dass in England und Schweden die Transition von Kindern und die gesundheitlichen Folgen gerade stark in Zweifel gezogen werden. Da gibt es noch viel Diskussionsbedarf.
Mein größte Befürchtung ist, dass hier ein Element alternativer Wahrheit in den Gesetzgebungsprozess eingeführt wird. Wenn Männer einfach durch eine Erklärung zu Frauen werden und alles, was das biologische Frausein betrifft ignoriert wird, dann wird ein wichtiger Teil
der Realität von Frauen ausgeblendet. Frauen werden misshandelt und diskriminiert, weil sie biologische Frauen sind, nicht weil sie sich so fühlen. Diese Perspektive fehlt in dem geplanten Gesetz komplett.
So our book has just come out. It has one major argument: Governments reform the welfare state as part of a growth strategy. As growth regimes vary, welfare state reforms vary too. That has huge implications. @BPalier@sonjaavlijas@luciobaccaro
For instance: in highly financialized economies (i.e. UK &US) welfare provisions became asset based (access to capital) but also agg demand was propped up by gvt spending and wages. In contrast, in export economies (i.e. Germ), wages were held down and policies concentrated on
labour market insiders. Countries with high export shares of dynamic services (Sweden) concentrated on higher education. Southern Europe which lives of public demand, pushed up minimum wages. Why is this important?