Die Regierung hat von Anfang an Empfehlungen mit Bezug auf Aerosole ausgesprochen - auch wenn die Übertragung über Aerosole aus taktischen Gründen (gab keine FFP2-Masken) zunächst wenig erwähnt wurde.
Im Link lässt oben sich dieser Text herunterladen, aus dessen 21 Seiten ich nur auszugsweise zitiere.
Obwohl China im Januar 2020 bekanntgegeben hatte, dass COVID-19 über Aerosole übertragen wird und Drosten das im März 2020 bestätigte, tut man so, als sei es unklar.
Hier steht u.a., dass HEPA-13 Filter ausreichend sind.
Hier bezieht sich im September 2020 die Bundesanstalt für Arbeitsschutz u.a. auf eine Veröffentlichung von Kähler, von der Markus Grill später in der Tagesschau behauptete, es gäbe sie nicht.
Grill hat auch behauptet im Osten gäbe es deutlich weniger HEPA-Filter als im Westen. Was er verschweigt ist, dass es in den 5 neuen Bundesländern mehr Schulen mit Lüftungsanlage gibt und etliche davon HEPA-Filter in der Lüftungsanlage haben, um den Umluftanteil zu filtern.
Grill schreibt hier, was man 2022 zur Beschleunigung der Durchseuchung der Kinder und Eltern vielleicht geschrieben haben wollte (denn der Expertenrat mit Streeck und Schmidt-Chanasit haben seit November 2020 auf Durchseuchung gedrungen).
Weiter zum Text von Markus Grill, der hier Professor Dr. Moriske einen Satz unterschiebt, von dem ich begründete Zweifel habe, dass er so jemals gesagt wurde, denn
zu dieser Zeit hat Professor Moriske eine Vortragsreihe gehalten, in der er immer wieder auf den Nutzen von HEPA-Filtern gegen Infekte hingewiesen hat.
Wie gesagt: Ich bezweifle, dass Prof. Moriske den Nutzen je angezweifelt hat, wenn er selbst zum Nutzen Seminare hält.
Grills Text in der Tagesschau stammt vom 10.11.2022.
Am 17.11.2022 schreibt das Umweltbundesamt, dessen Präsident Prof. Moriske ist, dass HEPA-Filter in Schulen eingesetzt werden sollen.
Wie immer weißt das UBA darauf hin, dass Filter das Lüften nicht ersetzen können.
Das ist natürlich selbstverständlich, denn ein Filter ist wie ein Staubsauger, der Schwebstoffe aus der Luft holt. CO2 ist jedoch ein Gas und das muss durch Luftwechsel, also durch abführen der ausgeatmeten Luft und hereinholen von Außenluft abgeführt werden
Im Bild Prof. Moriske
Nun nehme ich noch weitere Texte zum infektionsschutzgerechten Lüften auf, um zu zeigen, dass es davon viele gab und gibt, die aber nur wenig Beachtung gefunden haben.
Hier das Gastgewerbe:
Regelmäßige Stoßlüftung in Restaurants und zwar runter auf 500 ppm CO2.
Auch das Institut für Arbeitsschutz schreibt über Infektionsschutzgerechtes Lüften. dguv.de/ifa/praxishilf…
Hier wird erwähnt, dass sich in Innenräumen, wenn länger nicht gelüftet wird, die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung über Aerosole erhöht.
Mit HEPA-Filtern im Raum passiert das aber nicht. Auch wenn der CO2-Gehalt in aberwitzige Bereiche hochsteigt, bleibt in Räumen mit HEPA-Filtern die Infektionsgefahr gering. Geringer als bei reiner Lüftung.
So sollte in Schulen gelüftet werden, laut Umweltbundesamt.
Wir alle wissen, dass man in Schulen Klassenzimmer mit Fenstern an zwei gegenüberliegenden Seiten hat, so dass man hervorragend querlüften kann 🤡😜 (Sarkasmus ist angebracht).
Es gab auch viele Webinare zum infektionsschutzgerechten Lüften. Hier eine eines, in dem Professor Kriegel über Aerosolverbreitung in Klassenzimmern spricht.
Auch er spricht zu Luftreinigern. Man sieht, dass mehrere Geräte im Raum sinnvoll sind.
Er weist darauf hin, dass die Lüftung alleine bestimmte Bereiche nicht erreicht.
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In Großbritannien funktioniert, was in Deutschland undenkbar scheint:
Man installiert HEPA-Filter und Lüftungsanlagen in Schulen, Kitas, Krankenhäusern, um Kinder, Personal und Eltern zu schützen.
Warum?
Ganz einfach: Eine fachübergreifende Studie hat vor einigen Jahren ergeben, dass die gesamtgesellschaftlichen Kosten für Lufthygiene um ein sechs- bis zehnfaches kleiner sind als die Kosten, die gesamtgesellschaftlich entstehen, wenn man es nicht macht.
In Großbritannien hat man sich entschieden Milliarden einzusparen, die man sonst für Kranke ausgeben müsste und gleichzeitig Milliarden einzunehmen, die weder Firmen noch Staat einnehmen könnten, wenn das Personal krank ist.
Heute habe ich ein Gespräch mit jemandem aus dem Bosch Management gehabt. Denen geht wirklich alles auf Grundeis. Alle Fundamente, auf die Bosch seine Zukunft bauen wollte, brechen gleichzeitig.
Warum?
Oft, weil Merz die Gesetze ändert und Bosch Produkte schlecht redet.
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Bosch wusste, dass man auf moderne Technik umstellen muss. Das haben die auch getan.
Weil aber die CDU/CSU ein permanentes Hick-Hack produziert, mit raus aus dem Verbrenner, rein in den Verbrenner, brechen alle Kalkulationen in Stücke.
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Produktionslinien können nicht so genutzt werden, wie geplant. Return of Investment fällt aus. Der Absatz kommt nicht in die Gänge.
Derweil holt die asiatische Konkurrenz auf.
Zudem hat sich das obere Management - von CDU/CSU an der Nase herumgeführt - verspekuliert, indem
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Norbert Röttgen war oder ist laut seiner eigenen Aussage regelmäßig zu "Abstimmungen" bei der Heritage Foundation.
Er gibt den Twitter-Handle der Heritage Foundation in seinem Tweet an. Es besteht also kein Zweifel, dass er sich mit den Verfassern des #Project2025 trifft.
Dann wird es im neuen GMG viele Fehler geben, die dem Ministerium nicht auffallen, weil dort niemand auf dem Bau arbeitet und die Kapazitäten der Hersteller und Handwerker unbekannt sind.
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Wie man in der Grafik sehen kann, die ich oben eingefügt habe, gab es am Bau seit den 1970er Jahren immer wieder andere Verordnungen und Gesetze, um den Energieverbrauch von Gebäuden zu begrenzen.
Schließlich mussten wir früher nahezu jeden Rohstoff für das Heizen
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Warum sind in China die E-Autos und viele andere Produkte so viel billiger als hier, obwohl in den Fabriken sowohl hier als auch dort die gleichen Roboter arbeiten?
Was ist also der systematische Unterschied, an dem die deutsche Wirtschaft scheitert?
Es ist recht einfach.
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In China gibt es viele staatliche Konzerne und auch in der Privatwirtschaft sind jeweils hohe Anteile im Staatsbesitz.
Dies führt dazu, dass der Staat nicht nur an Steuern, sondern unmittelbar durch die Gewinne seine Einnahmen erzielt, also bis zu 100 % abschöpft.
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Anstatt also nur 0 % bis 25 % (die üblichen Steuern von Großkonzernen in Deutschland) bekommt der chinesische Staat 50 % bis 100 % der Gewinne.
Dieses Geld nutzt China, um die Bildung, die medizinische Versorgung und die Infrastruktur zu finanzieren.