Den Z-Faschisten geht es in diesen Tagen nicht um den Sieg über Nazi-Deutschland, sondern um Unterstützung Russlands. Am Samstag in #Köln vorne dabei Ex-AfDler Poggenburg, mittendrin eine Frau mit Mütze der Nazi-Söldnergruppe "Wagner" und Rechtsextremist Wjatscheslaw Seewald. 1/
Dass deutsche Behörden und Justiz diese Maskirovka nicht erkennen (wollen?), ist wirklich erstaunlich. Neben Poggenburg war auch der Rechtsextremist und "Aufbruch"-Politiker und Leverkusener Stadtrat Markus Beisicht (de.wikipedia.org/wiki/Markus_Be…) dabei. 2/
Ähnliches Bild in Frankfurt/Main, wo sich ebenfalls Hunderte Russland-Unterstützer versammelten. "Danke an die sowjetischen Soldaten-Sieger des Nationalsozialismus" klingt dabei ungewollt komisch und nach Yandex-Übersetzer. 3/
Viele der gezeigten Plakate hatten wenig mit dem Gedenken an den Sieg über den Faschismus von Nazideutschland zu tun, sondern richteten sich gegen die Ukraine oder für Frieden mit dem heutigen Russland. 4/
Und so sah die Demonstration am 5. Mai 2019 in #Frankfurt/Main aus: 2 große Russland-Fahnen, 1x Sowjetunion und 1x VVN-BdA. Das Gedenken ist zu einem nationalistischen russischen Marsch verkommen, wo für die Unterstützung Russlands im Kampf gegen die Ukraine geworben wird. 5/
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Ein neuer Anschlag auf das Berliner Stromnetz - eine neue Analyse.
Anders als letztes Mal wurde das Bekennerschreiben dieses Mal nicht auf Indymedia veröffentlicht, sondern auf einer kleineren linken Plattform aus Leipzig. 1/
Auffällig ist der monologische Stil: lange, verschachtelte Sätze, kaum Brüche, keine internen Differenzen. Für kollektiv verfasste Texte ungewöhnlich und spricht daher für eine dominante Autor:innenhand. 2/
Das konsequent verwendete „Wir“ wirkt rhetorisch, nicht dialogisch. In der forensischen Linguistik gilt das als typisches Mittel zur kollektiven Inszenierung bei Einzelautorenschaft. 3/
Der Anschlag auf das Berliner Stromnetz ist nichts anderes als Terrorismus. In einem Bekennerschreiben auf der linken Plattform Indymedia bezeichnen sich die mutmaßlichen Drahtzieher als "Einige Anarchist:innen". Das ist merkwürdig. 1/
Normalerweise wird mit einem Gruppennamen wie "Vulkangruppe", "militante Gruppe" oder "Switch Off" unterschrieben. Es gibt noch nicht mal eine Forderung. Außer allgemeiner Technologiefeindlichkeit und der Ablehnung von Rüstungsindustrie ist da wenig Substanz. 2/
Jedoch haben die Drahtzieher sich offenbar ausgiebig mit Technologiepark in Adlershof beschäftigt und nannten mehrere dort ansässige Firmen, die auch im Rüstungsbereich aktiv sind. 3/
Die BILD-Zeitung hat jetzt ihren eigenen Relotius-Fall. Ein "Verantwortlicher Redakteur" hat in seinem Artikel mit der Headline "So raubten 'Chinese Eleven' ein Casino aus" einfach Dinge erfunden. Als Schweizer Journalisten ihn ertappten, machte er alles noch schlimmer. 1/
Der BILD-Journalist erfand einfach einen Artikel, der seinen Artikel belegen soll und schickte ihn als Textnachricht an die Schweizer Journalisten von "izzy Projects" (ein Format für junge Journalisten vom Ringier Verlag). 2/
Inzwischen hat sich die BILD-Zeitung in einer Meldung entschuldigt, ganz klein, veröffentlicht an einem Sonntagabend, seeehr weit unten auf der Homepage. 3/
Die spektakulärste Aktion ukrainischer Geheimdienste seit der Sprengung der Krim-Brücke!
An mehreren Orten in Russland steigen FPV-Drohnen aus LKWs auf und attackieren Flugplätze. 1/
Eine Überwachungsdrohne filmt das Ergebnis. Mehrere schwere Bomber stehen in Flammen. 2/
Es sollen 4 russische Flugplätze getroffen worden sein: Olenja, Belaja, Djagilewo und Iwanowo.
Doppelt blöd für Russland ist, dass diese Bomber nicht mehr produziert werden und damit für immer verloren sind. 3/
"Friedensbrücke" exposed: Die deutsche Aktivistin Liane K. unterstützt den russischen Angriffskrieg deutlich mehr als bislang bekannt. Ihr Verein "Friedensbrücke-Kriegsopferhilfe" lieferte Waffenöle, Kampfdrohnen und Granaten-Bauteile. 1/
Die sich gern als Antifaschistin und Kommunistin gebende Liane K. und ihr angeblich linker Verein unterstützen nach meinen Recherchen auch das von rechtsextremen Hooligans gegründete Espagnola-Bataillon, auch bekannt als 88. Brigade. 2/
Enge Kontakte pflegen Liane K. und die "Friedensbrücke" auch zu dem nationalistischen Biker-Club "Nachtwölfe". Zusammen mit den Bikern lieferte der deutsche Verein Waffenöle an die Brigade Pyatnashka und dessen Nachtwölfe-Einheit. 3/
Exklusiv: An einer geheimen Feier im Russischen Haus am 9. Mai haben auch pro-russische Paramilitärs teilgenommen und den Zugang zum Gebäude kontrolliert. In Russland unterstehen die registrierten Kosaken direkt Präsident Putin. Thread 1/
Teilnehmer brachten eine Fahne mit, auf der neben Danksagungen an die Sowjetsoldaten und Ahnen auch der aktuelle Angriffskrieg gegen die Ukraine glorifiziert wurde. Dort heißt es u.a.: "Odessa ist eine russische Stadt!!! Für den Sieg!" 2/
Auf der Veranstaltung im Russischen Haus am 9. Mai gab man sich ganz offen pro-Putin. 3/