1/ Es sind nicht nur mehr als 900 Ermordete in #Israel seit Samstag 07.10 2023. Es sind nicht nur die ca. 150 entführten Israelis, darunter Kleinkinder, Babys, junge Frauen, zumindest zwei Frauen die älter als 84 sind und so viel mehr.
2/
Es sind vor allem zwei Aspekte, die den letzten Samstag zum schwierigsten Tag in unserer Staatseschichte machen:
Das erste ist das komplette Staatsversagen. Den ganzen Tag lang haben Terroristen israelische Gemeinden erobert, Familien in ihren Häusern verbrannt oder...
3/ ...auf der Straße geschlachtet und andere in den Gaza-Streifen entführt. Mehr als 260 junge Frauen und Männer wurden auf einem Musik-Festival ermordet, andere auch entführt. Das Hauptqaurtier der IDF in der Region wurde für mehrere Stunden besetzt.
4/ Das Versagen der Regierung hier wurde und wird schon lange diskutiert. Das sind keine Fehler, das sind Verbrechen gegen die StaatsbürgerInnen.
Der zweite Aspekt ist das psychologische. Als Judinnen und Juden leiden wir am Holocaust-Komplex.
5/ Jede*r von uns träumte mehrmals im Leben, dass er/sie sich vor den Nazis in einem Keller, auf einem Dachgeschoss oder im Wandschrank versteckt. Und schließlich entdeckt wurde.
Die Grausamkeiten vom Samstag - Familien die sich versteckt haben, Babys die im Wandschrank...
6/ ...versteckt wurden, während ihre Mütter und Väter von Hamas-Terroristen hingerichtet werden, Kinder die im Schutzraum leise bleiben und zum Teil mehr als 12 Stunden warteten - in vielen Fällen ohne am Ende gerettet zu werden - spielen genau mit diesem kollektiven Trauma.
7/7 Viele Gemeinden sind vernichtet und werden nicht wieder entstehen. Die Zahl der Toten ist einfach zu hoch. Man redet schon von "Shoah" - Holocaust. Das war das Gefühl vieler am Samstag. Und dieses Gefühl wird noch lange bleiben.
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במהלך המחקר על מועדון הספורט היהודי בר כוכבא לייפציג, בסופו יצא בקיץ 2020 הספר על תולדות המועדון, נתקלנו בלא מעט סיפורי הצלה מרגשים של צעירים וצעירות מקרב חבריו - לצד סיפורים רבים עם סוף כואב. עוד כמה מתוך מליונים. זה היה גם סיפורה של משפחת נמן (נאמן). [1/]
ד"ר וילהלם נמן היה חבר בוועד המנהל האחרון של בר כוכבא לייפציג. ועד זה נאלץ במרץ 1939, ארבעה וחצי חודשים אחר חיסול הספורט היהודי בגרמניה בליל הבדולח, לנהל בנוכחותם המאיימת של אנשי הגסטאפו את הישיבה האחרונה בה נחתם פירוקו הרשמי של המועדון. הליך ביורוקראטי, כי סדר חייב להיות. [2/]
הנוכחים שרו עם אורחיהם מהתאחדות מכבי גרמניה את "התקווה" והבטיחו להמשיך לייצג את ערכי המועדון בארץ ובעלם. חברי הוועד האחרון היו ליאופולד גרסון, וילהלם נמן, יוזף רוטר וד"ר קרל קוסט. שלושת הראשונים לא שרדו את השואה. קוסט נמלט לבואנוס איירס והיה מראשי התנועה הציונית בארגנטינה. [/3]