Da Hanno Pöppel Hauenstein aktuell wieder von sich Reden macht durch aktivistische Versuche, seinen Abstieg aus einem kleinbürgerlichen, hippen, antizionistischen Expat-Milieu in die antisemitisch-obskurantistische Resterampe aufzuhalten, hier ein kleines Dossier zur Person: 1/x
Bis zum Ende der Nullerjahre in antideutschen Kreisen aktiv, wandelte er sich spätestens ab 2014 und der Operation Protective Edge um 180 Grad zum überzeugten Antizionisten, der sich mit linken israelischen Freunden und Bekannten schmückte.
2022 bewarb er offensiv die "Hijacking Memory"-Konferenz im Haus der Kulturen der Welt in Berlin. Dabei veröffentlichte er ein Foto, das die Apartheid-Lüge reproduzierte. Auf der Konfrenz sprach der Antisemit Tareq Baconi und bezeichnete Israel als "Kindermörder" und ..
...und die Holocaust-Debatte als „jüdisches Psycho-
drama“, so dass ein polnischer Historiker die Veranstaltung entsetzt verließ, nachdem der Antisemit tosenden Beifall geerntet hatte. welt.de/kultur/plus239…
Während des antisemitischen Documenta-Skandals veröffentlichte Hauenstein fast täglich Artikel in seiner Funktion als Kulturredakteur der "Berliner Zeitung", welche die Urheber der antisemitischen Karikaturen in Schutz nahmen. Emotionalisiert leugnete er jegliches antis. Motiv.
In guter deutscher Tradition prangerte er jene an, die auf den Antisemitismus aufmerksam machten, statt den Antisemitismus selbst. Später ruderte er von seiner Behauptung zurück, jeglicher Antisemitismusvorwurf sei nurTeil einer rassistischen Kampagne.
Selbstredend befleißigte er sich in seiner Funktion als Redakteur, im Sinne eines Multiplikators, an der Auflösung des Antisemitismusbegriffs mitzuwirken, einem der zentralen Anliegen der postkolonialen Linken. Er kennt natürlich viele antizionistische Juden und Israelis.
Bisweilen wurde Hauenstein von seiner Vergangenheit eingeholt. Manchen war er nicht antisemitisch genug, und er wurde als Zionist geoutet, weil er Israels Existenz (noch) nicht gänzlich in Frage stellte: gegen die Anfeindungen wehrte er sich empört.
Völlig demaskiert hat sich Hauenstein ab dem Januar 2023, was seine stetig zunehmende Radikalisierung belegt. Nach tödlichen antisemitischen Terroattacken in Israel starten die israelischen Behörden einen Antiterroreinsatz in Jenin, um die Terroristen zu verhaften.
Im September 2023 versuchten BDS-Aktivisten mit Zwischenrufen eine Veranstaltung zur Gründung Israels in Berlin zu stören. Beamte des LKA, die wegen der Bedrohungslage anwesend waren, nahmen einen aggressiven Störer fest. Hauenstein beeilte sich, den Vorfall..
...propagandistisch auszuschlachten. In der Folge wurden die Betreiber des Veranstaltungsorts bedroht, Aktivisten aus der BDS-Szene animierten lokale Anwohner, diesen Ort nicht weiter "gewähren zu lassen."
Nach dem größten antisemitischen Massenmord seit 1945 am 7.10. blieb Hauenstein vorerst stumm, wie die meisten postkolonialen Linken. Inzwischen nicht mehr Redakteur bei der "Berliner Zeitung" veröffentlicht er dann in der linken Zeitung "Analyse & Kritik" einen Artikel, der...
...unmittelbar mit Verdrängung einsetzt: "Während ich diese Zeilen schreibe, versuche ich, die Bilder Toter und Verletzter aus meinem Kopf zu verdrängen, um überhaupt einen geraden Satz zu Ende zu bringen." akweb.de/politik/krieg-…
In bekannter Bothsideism-Manier werden Ursache und Wirkung des Krieges absichtlich ausgelassen und die übliche "Gewaltspirale" bemüht, Opfer eines intentionalen Massenmords und zivile Kriegsopfer gleichgesetzt. Applaus erhielt er von üblichen Verdächtigen wie Charlotte Wiedemann.
Da überrascht es am Ende auch nicht mehr, dass er Israel gezielte und wahllose Angriffe auf Zivilisten vorwirft, eine durch nichts zu belegende Lüge, die nur den Zweck haben kann, den jüdischen Staat zu delegitimieren.
Die hier aufgeführten Aussagen und Screenshots sind lediglich exemplarisch, da ich durch Hauenstein geblockt bin, sehe ich (zum Glück) nicht alles, was er von sich gibt. /end
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Ist die deutsche Erinnerungskultur Schuld am Simchat-Tora-Massaker? Butler hat die #Hamas vor ca. 15 Jahren als Teil der Linken bezeichnet. Werfen wir einen Blick auf ihre fünfseitige Stellungnahme "The compass of mourning", fünf Tage nach dem unsäglichen Horror in #Israel. 🧵
Im ersten Absatz verurteilt sie den Terror der Hamas. Sie schiebt sofort nach, dass Versuche, den historischen Kontext der Gewalt verstehen zu wollen, bereits all zu oft als Versuch gedeutet würde, die Gewalt zu legitimieren. Ab hier lohnt es sich im Grunde nicht mehr...
weiterzulesen, da sie bereits ankündigt, was sie im folgenden tun wird: genau das, was sie vorauseilend abwehrt. Die dringlichsten Fragen, so Butler, ließen sich im aktuellen "framework" nicht diskutieren.