Dann starte ich mal mit dem LS Invest HV Thread. Letztes Jahr waren wir um 23:12 Uhr durch, dieses Mal wird es hoffentlich kürzer sein. Bin jedenfalls gerüstet, Hähnchen Paella von Frosta liegt im TK Fach.
14:55 Uhr wurde zurückgeschaltet. Wir sehen Vorstand und AR. Oder die, die anwesend sind. Irgendjemand atmet demotiviert ins Mikrofon, sonst ist stille.
Die Dolmetscher flüstern sich was zu, jetzt geht es in die Beantwortung.
CFO ist dran. Die nicht beantworteten Fragen, die Dirk angesprochen hat. Bewertung Anfi Gruppe/Beteiligung: Aktueller wert an Anfi in der Bilanz 39,6 Mio.€ auf der Grundlage einer Neubewertung. Die wurde 2002 vorgenommen. Versprecher natürlich.
Zum weiteren kann man keine Angaben machen, da das Insolvenzverfahren noch nicht beendet ist. Erst wenn es rechtskräftig ist hat man Informationen.
Bewertung Anfi bei Aussetzung des Insiverfahrens: Die Bewertung hat sich entwickelt seit dem Kauf der Beteiligung.
Diese Bewertung hat sich immer mal wieder positiv geändert. Hängt mit der Zahl der klagenden Kunden zusammen. Ganz viele Windows Geräusche im Hintergrund. Schuldenschnitt von 50% wird sich positiv auf die Eigenmittel auswirken. Aufgrund einer geringeren schuld des buchwerts
Die Bewertung ist konservativ.
Erworbene Darlehen: 10,54 Mio.€
Zahl der Mitarbeiter in Duisburg sind 4 beschäftigte und in Schönefeld etwa 30.
Squeeze-Out: Im Moment hat man keine Kenntnis von solchen Plänen oder dass jemand 95% oder mehr Aktien. 89,6% hält der Mehrheitsaktionärs. Das liegt der Gesellschaft vor.
Mietvertrag Duisburg: Ging darum aufzuzeigen dass es sich um ein kurzfristiges Mietverhältnis hält.
Klumpenrisiko DomRep: Man hat 2 Hotelkomplexe, wenn man das nicht macht kann man Effizienz- und Rentabilitätsziele nicht erreichen.
Restliche Informationen zu Anfi Anfang 2025. Und man ist in der dominikanischen Republik gegen Naturkatastrophen versichert.
Darlehen eines ifa Hotels: Man will eine hebelwirkung erzielen, gab gemeinsame Serviceleistung für beide Hotels. Das hat zu einem Ungleichgewicht
Zwischen Eigen- und Fremdkapital geführt.
AR Bericht ohne Rechtsstreitigkeiten: Man ist immer daran interessiert alle Bedingungen der deutschen Rechtsvorschriften einzuhalten.
Die Rechtsstreitigkeiten hier anzusprechen ist natürlich das, was wir tun. Tatsache ist, dass eine der Rechtsstreitigkeiten ganz nah vor dem Abschluss steht (mit dem besonderen Vertreter). Vorstand und AR haben beschlossen die Diskussion über Entlastung zu wiederholen.
Man will außerdem den AR verschlanken. Ansonsten noch Rechtsstreitigkeiten mit Newinvest. Die stehen zusammen mit dem besonderen Vertreter.
Es klingt manchmal so, als hätte man ständig Rechtsstreitigkeiten mit allen Aktionären, man hat nur drei. 2 stehen vor dem Abschluss.
Man ist der Auffassung hier nicht Dinge ansprechen zu müssen, die mit der täglichen Arbeit nichts zu tun haben.
Beteiligung am Unternehmenserfolg: Man hat ein ehrgeiziges Investitionsprogramm. Das will man umsetzen und dann (sofern möglich) Dividenden ausschütten.
Man hofft sehr dieses Vorhaben umsetzen zu können.
Werthaltigkeit Beteiligungen: Die notwendigen Unterlagen lagen am 31.12.2023 nicht vor.
Eine tiefgründigere Bewertung als die 39 Mio.€ kann man nicht durchführen. Gemäß der Informationen von LS Invest hat Anfi noch keinen Jahresabschluss erstellt, der Insolvenzverwalter muss sich darum kümmern. Dem Vorstand sind die Hände gebunden.
Thema Dividende wurde vorsichtshalber noch mal beantwortet.
Angebot zum 30. Jubiläum: Das hängt davon ab was für ein Angebot der Aufsichtsrat vorlegt, das wird auf der HV beschlossen. Kann der Aufsichtsrat nicht entscheiden. Ich kann nicht mehr.
Innerer Wert der Gesellschaft: Man geht davon aus, dass Dirk vom theoretischen Wert des Unternehmens spricht. Der liegt pro Aktie bei 9,44€.
Anstrengungen Kurssteigerung: Man will, dass das Unternehmen erfolgreich ist und gute Ergebnisse erzielt. Und den Gewinn steigert.
Man will den Kurs nicht beeinflussen. Volumen ist niedrig, das schränkt Möglichkeiten ein. Natürlich setzt man sich dafür ein optimale Ergebnisse zu erzielen und profitabel arbeiten. Man bemüht sich, dass alle Aktionäre zufrieden sind mit der Investition.
Anwaltskosten Klage Steeg: 13 269€
Sanierungsbedarf trotz Verkauf der Objekte: Sind Investitionen als Verpflichtung gegenüber dem Käufer. Damit die Qualität erhöht wird. Also keine Investition die unser Unternehmen tätigen muss. Lel.
Warum man sich verteidigt hat (bei Steeg): Das Verfahren hat 1 Jahr gedauert. Das ist eine normale Dauer bei einem solchen Verfahren wo keine Beweise vorgelegt werden müssen. Man hat gedacht dem Widerspruch stattzugeben, sich dagegen entschieden, weil die Begründung irrelevant
Wäre. Die Frage ist ja, ob das zu einem Einspruch führen könnte. Bei anderen Anfechtungen waren schwerwiegende Verstöße genannt. Das Gericht wollte das aber nicht prüfen, wolle das Rad nicht neu erfinden. Man hat sich im kosteninteresse nicht entschieden das Verfahrenfortzuführen
Sondervergütung AR: Ist im Zusammenhang mit der Zusammenarbeit, die man durchgeführt hat. Es kommt zu Änderungen, seit er Mitglied des AR ist, war es immer so, dass man eng zusammengearbeitet hat. Man wird die Phase der Mitbestimmung (mit AN Vertretern) beenden.
Man hatte das wohl schon im letzten Jahrhundert (er kommt nicht zum Punkt). Weil die Mitbestimmung beendet wird, möchte man die Sondervergütung. Dafür hätte man nicht gefühlt 5 Minuten sprechen müssen.
Er spricht noch weiter. Die Sondervergütung sei angemessen. Die Höhe ist auch angemessen. Die Zahl wird er nicht noch ein Mal wiederholen. Es geht darum, sich persönlich bei den Vertretern zu bedanken, die jahrzehntelang zusammengearbeitet haben.
Alle fragen sind anscheinend durch, es gibt weitere Wortmeldungen. Herr Wolf hat das Wort.
Ihn erstaunt, dass der AR Vorsitzende eine Präsenz HV schöner findet, es aber nicht macht wegen den Kämpfen mit dem Aktionariat.
Er freut sich dass man sich das nächste mal in Präsenz sieht, wenn der Vergleich mit Herrn Knüppel besiegelt ist.
Zu den Nachfragen: Es zählt doch das Wort des Vorstandes und nicht der Übersetzung. Es gab letztes Jahr auch Fehler, die sich im Dialog herausgestellt haben.
Er nennt eine Antwort auf eine Frage als Beispiel. Wo die Gesellschaft 40 Mio.€ zahlen muss, aber halt nicht zahlen muss. Er fragt nach ob er richtig verstanden hat, dass der Käufer das zahlt.
Sind die Wirtschaftsprüfer anwesend?
Nicht beantwortet wurde ebenfalls die Herleitung der Anfi Bewertung. Ist die Anfi Bewertung (150-180 Mio.€) der Best case? Und auf Equity Basis? Erscheint ihm sehr gering angesichts des Vermögens von Anfi.
Veräußerungskosten Deutschland und wer Leistungserbringer war.
Woraus setzen sich die 20 Mio.€ Aufwendung der LHM zusammen? Bitte aufgelistet.
Ist ein zweifelhafter Sachverhalt. Die macht enorme Gewinne. Er fragt sich, ob da nicht ertragsbestandteile von LS zu LHM verloren gehen.
Wie wird man an der Erweiterung beteiligt, wenn man Assets einbringt?
Die nicht verstandene Frage, da geht es um Sondereffekte.
Die Anzahl der Grundstücke will man nicht nennen, das dauert zu lange. Das soll bitte zu Protokoll genommen werden.
Mittlerweile ist eine rote Einblendung mit „Time‘s up!“ in der Ecke unten links.
Wie hoch sind die geplanten Investitionen im LS Konzern 24, 25&26?
Er kann nicht verstehen dass man keine Halbjahreszahlen liefern kann. Man muss doch ein Controlling haben. Warum hat man keine Zahlen vom laufenden Jahr. Bis wohin hat man denn zahlen?
Der nächste Aktionär kritisiert die Antwortqualität seiner am Montag eingereichten Fragen. Und muss sie wiederholen.
Unter anderem zu Overbooking, richtige oder falsche Zahlen und Bewertung von Anfi.
Was ist das mid- und Best case bei der Bewertung von Anfi? Welchen Effekt hat der 45% Verzicht der Timesharing Gläubiger (wenn er wirksam wird).
Eine Wortmeldung von @keinSpekulant. Er hält große Verständnisprobleme auf beiden Seiten fest. Er möchte wissen, ob im kommenden Jahr die Aktionäre eine Dividende aus dem Ertrag der deutschen Betriebe erhalten.
Er hat nach dem inneren Wert gefragt.
Den theoretischen Wert oder Eigenkapital hat er nicht gemeint.
Klumpenrisiko, wie geht man damit um.
Firmenjubiläum mit Angebot. Die Antwort war auch zusammenhangslos. Es wird nicht korrekt übersetzt, die Antwort zeigt, dass sie die Frage nicht verstanden haben.
Und man versucht es gar nicht.
Beim Vortrag ratterte der Dolmetscher durch den Text, dass man da nicht folgen kann.
Dazu noch der Timer, es besteht kein Grund die Aktionäre so unter Druck zu setzen. Die HV läuft 6 Stunden, seit 3 Stunden kann man sprechen.
Frage zum Aktienrückkauf: Es liegt sehr wohl eine Ermächtigung vor, die bis 2025 gültig. Darauf soll auch noch mal eingegangen werden.
Eine weitere Wortmeldung von Frau Steeg. Sie sieht die antwortqualität auch zwischen Frechheit und Unvermögen.
Die Gründe für das eingeschränkte Testat wurde nicht beantwortet. Dass man keinen Zugriff hat war klar, die Frage ist aber welche Unterlagen der Abschlussprüfer gebraucht hat.
Was treibt einen an zu sagen, dass der Bewertungsansatz richtig ist?
„Man sei stets daran interessiert Vorschriften einzuhalten“. Gut dass man zu der Erkenntnis kommt, aber warum macht man es dann nicht. Vor allem die Rechtsstreitigkeiten mit Aktionären.
Die Floskel „man wolle nicht das Rad neu erfinden“ hat der Richter tatsächlich gesagt, weil es Fälle gibt, wo es 1:1 so war und geurteilt wurde.
Sondervergütung: Auch da war nicht alles nachvollziehbar was man versucht hat zu erklären.
So einen Mist wie die Antwort hat sie noch nie gehört. Sämtliche Aufsichtsräte haben eine Vergütung erhalten. Man kann über eine Sondervergütung diskutieren, wenn besondere Leistungen erbracht wurden.
Warum sollen auch die AR Mitglieder profitieren, die von den Anteilseignern gewählt wurden? Sie hat allergrößte Bedenken. Da müsse man sich auf eine neue Anfechtung einlassen.
Es ist abenteuerlich und falsch alle AR beglücken zu müssen, wenn man sich bei den Arbeitnehmern
Bedanken will.
Von diesem Bonus profitiert doch der Vorsitzende überproportional. Wenn man eine Begründung hat, soll man die bitte nachliefern.
Es soll direkt in die Beantwortung gehen.
Folgerichtig blendet man den Pause Screen ein ohne weitere Information.
In einer Einblendung wird mitgeteilt, dass es 16:20 Uhr weitergeht.
Es geht natürlich nicht pünktlich weiter.
Aus 16:20 Uhr wird 16:30 Uhr. Die Uhren in Schönefeld laufen anders. Schade, mit der längeren Pause hätte ich essen kochen können.
Es geht in die Beantwortung. Er hofft dass wir damit enden werden.
Der CFO spricht.
Die 40 Mio.€ Investition: „Die repositionierung der Investition, diese Investition wird vom Käufer getätigt und finanziert.“
Eine schwurbelantwort auf Wirtschaftsprüfer, deren Inhalt ich leider nicht genau verstanden habe. Inhaltlich aber glaube ich nichts Neues.
BDO war nicht in der Lage die Bewertungen zu bestätigen, die man selbst durchgeführt hat.
Die Prüfer sind nicht anwesend, man hat aber sichergestellt, dass alle Fragen zum Abschluss beantwortet werden können.
Die neue Bewertung bei Anfi: Man kann bestätigen, dass die 36 Mio.€ 2021 bestand. Dann die Wertberichtigung auf 39 Mio.€. Der Wirtschaftsprüfer kann das nicht bestätigen, der insolvenzverwalter von Anfi hat nicht das gleiche Timesharing durchgeführt (?).
LHM Verträge sind zu marktüblichen Bedingungen.
Geschwindigkeit der Übersetzungen: Wird man für weitere Versammlungen in Betracht ziehen.
Halbjahreszahlen: Die Zahlen kann man natürlich bereitstellen und natürlich führt man Controlling durch. Man hat keine Probleme damit, die Zahlen zur Verfügung zu stellen. Im Bezug auf ebitda.
Overbooking Anstieg: Betreffen überwiegend das Hotel in der DomRep, es war kein Problem, da man trotzdem in der Regel einen Gewinn erzielt. Das sei ein normales Thema.
Rückgang Wertminderung „von 7 Milliarden auf 787 Mio.€“. „713 statt 7 Milliarden, denn die 4 ist ein Tippfehler.“
Ich hoffe ich hab da was missverstanden.
Innerer wert des Unternehmens: Der innere Wert ist der tatsächliche Wert alle Vermögenswerte der Gesellschaft, minus Passiva.
Wir sind eine Gesellschaft, die gerade nicht Börsennotiert ist. Man müsste eine Prüfung der Vermögenswerte durchführen, um den Wert zu haben.
Darum hat er den Wert gegeben, minus Passiva. Mehr kann er dazu nicht sagen. Das Unternehmen hat nicht die Masse an Unternehmenswerten geprüft.
„Unbeschränktes“ Testat: Er meinte, es gibt natürlich Begrenzungen. Es ist also eingeschränkt. Der Wirtschaftsprüfer konnte die Bewertung von Anfi nicht überprüfen. Er hat also eine Anmerkung in den Bericht eingefügt.
Gründe für das eingeschränkte Testat, welche Unterlagen: Der Wirtschaftsprüfer hat eine Meinung eingefügt über die Kapazität, in dem Anfi Konzern. Für den Wirtschaftsprüfer gibt es nur eine Reihe von Unterlagen, das sind die geprüften Jahresabschlüsse für den Anfi Konzern.
Die waren damals nicht verfügbar für den insolvenzverwalter. Es nervt.
Capex die nächsten 3 Jahre: Die Investitionen für DomRep 24-26 schließen auch das DomRep Hotel ein. Gesamtinvestition 295-320 Mio.€ (richtig wären Dollar).
Weiteres befindet sich noch in Prüfung und hängt vom Insolvenzverfahren ab.
Warum kommt man selbst zum Bewertungsansatz: Die Bewertung macht man auf Grundlage von letzten Bewertungen, sogar vor dem Insolvenzverfahren.
Und Unterlagen für das Geschäftsjahr 2021&2022.
Worst Case, Best und Mid case bei der Bewertung: Erste Prüfung hat zur 3,6 Mio.€ Aufwertung geführt. Man konnte eine Neubewertung machen. 39,6 Mio.€ ist die Zahl. Der Best Case wäre natürlich wenn alle „nachfragenden Kunden verschwinden“. Das hat man nicht gemacht.
Sondervergütung AR: Wird er nicht weiter erläutern, denn die Gründe sind klar.
Frau Steeg hat sich sogar auf eine Klage bezogen. Sie hat bestimmtes erläutert, sie hat natürlich keine Wertschätzung an die Personen an dem Tisch und den Notar.
Er kann sagen dass der Respekt sehr hoch ist und man immer bemüht ist korrekte Antworten zu geben. Ist Verpflichtung und Anstrengung, man hat aber das Gefühl ist gegenseitig wenn Frau Steeg sich auf sie bezieht. Das gleiche Gefühl haben sie auch.
Viele Aktionäre haben die Begründung verstanden, darum bleibt man dabei.
Dann spricht Frau Steeg wem eine Klage zugestellt werden kann, das kann jedem Mitglied des AR zugestellt werden. Er hat feststellen können, dass mindestens 1 Vertreter des AR geben muss
Dem alles zugestellt werden kann, so ist das immer. Dr. Vieregge war das immer, diese Verpflichtung hat man immer eingehalten. Nach der HV kann Frau Steeg eine Klage zukommen und zwar ihm, also Herrn De Armad.
Rechtsstreitigkeiten im Bericht: Hat man beantwortet, die sind bekannt, ebenso die Vertreter. Der Bericht ist detailliert genug, das gilt vielleicht nicht für den Bericht des AR, sondern für den Bericht des Vorstands, auf den er sich bezieht.
Kein vernünftiges Angebot zum gerechten Marktwert an die Streubesitzer: Scheint so als hätte man sich nicht richtig verstanden. Natürlich gibt es immer mal wieder Verständnisschwierigkeiten. Aber warum soll man den AR fragen was ein vernünftiges Angebot für den Streubesitz wäre?
Er verpflichtet sich zu erläutern welche Bedingungen angesprochen sind. Man könne keine Antwort erwarten, weil es nicht in den Zuständigkeitsbereich fällt. Das wisse der Fragesteller wahrscheinlich auch.
Der Timer, den Dirk angesprochen hat: Man möchte damit die Wortmeldungen eindämmen, es sind aber nur ungenaue Angaben. Man hat den Timer, damit die Sprecher wissen wie viel Zeit man bisher gebraucht hat, nicht wie viel Zeit einem bleibt.
Der CFO hat noch 3 Antworten.
Erfüllungsquote Kredit Anfi: Sie liegt bei 100%. Der Kredit ist zu 100% anerkannt. Das erlaubt, diesen Kredit durch 100% Aktien umzusetzen.
150-180 Mio.€ für Anfi: Der Insolvenzverwalter hat Werte zwischen 116 und 82 Mio. Genannt. 160 fürs Geschäft und 82 für die Liquiditation. Fürs Anfi Resort 37 Mio. Und gleicher Betrag für die Liquidation. Das sind die Bewertungen die vorliegen. Zirka 150 Mio. Gesamtwert.
Gilt für den heutigen Zeitpunkt wie sie bestehen. Soweit man Zugang zu Informationen hat, wird man eine erneute Bewertung vornehmen.
Anfi Insolvenz 400-450 Mio.€: Man möchte vorsichtig vorgehen, die Zahlen die man selbst nennt basieren auf Analysen, die man vorgenommen hat.
Man hat das Interesse eine Bestätigung der Bewertung zu erhalten und dass sie höher ausfällt. Sie wird nicht bei 400 Mio.€ liegen, man hofft aber dass die Zahl über 180 Mio.€ liegt.
Aktienrückkauf Ermächtigung: Es ist notwendig dass die Aktien an der Frankfurter Börse notiert sind, deswegen ist die Ermächtigung ausgesetzt. Sie müsse eingesetzt werden, damit sie eine Gültigkeit hat.
Dividende aus Verkäufen: Man ist im Investitionsprozess, man arbeitet aber daran die Ziele des Unternehmens in Einklang zu bringen mit Interessen und Wünschen der Aktionäre.
Drei Fragen befinden sich noch in Bearbeitung. Die Bearbeitung sollte demnächst abgeschlossen sein.
Antworten liegen vor, die Dolmetscher hatten kurz Probleme.
Abdeckung Zinssätze: 2023 beruht auf einer Abdeckung ohne Schuldengegenstück. Man hat es nicht aufgelöst weil es keinen Sinn hatte, das Geld vorzuschießen, weil die Zinssätze sinken.
Man hat Kredite zu variablen Zinssätzen abgeschlossen, um auf sinkende Zinsen zu reagieren.
Herr Wolf ist dran, er soll sich kurz fassen. Man ist ja in der 4. runde.
Man merkt richtig, dass es bei der Übersetzung Probleme gibt. Den Übersetzern macht er keinen Vorwurf, es ist einfach suboptimal.
Der Zusammenhang mit Catarina mit dem Erwerb der Darlehen. Er hat den 2016 Geschäftsbericht aus dem Archiv geholt und zitiert daraus (Seite 23). Veräußerung des Hotels für 42,4 Mio.€. Der Kaufpreis wurde am 13.07.2016 bar bezahlt. Gekauft für 34,x mio.€.
Er sieht darin einen Widerspruch zu den Aussagen von Herrn Dr. Knüppel, dass nur 12 Mio.€ in bar geflossen sind.
In der Cashflowrechnung von 2016 kann er keinen Barzugang erkennen. Er fragt sich, ob er einen Fehler hat oder der Abschluss falsch ist.
Wir geben der LHM mehr Geschäft als geplant, sind aber nur mit 24% an den Erträgen beteiligt. Bedeutet für ihn, dass die Quote nicht mehr angemessen ist.
Das war’s. - Erst mal.
Der AR Vorsitzende spricht jetzt viel über Herrn Dr. Knüppel. Zusätzlich noch, dass man über 2023 spricht. Und alles mit Herrn Dr. Knüppel ja geklärt wurde. Eine spezifische Frage zu 2016 kann man jetzt nicht behandeln. Auch nicht vor allen Aktionären.
LHM: Das Kriterium bei der Konstituierung bei LHM war die Anzahl an Betten, was man damals hatte.
LS Invest ist in einer besseren Situation wenn das starre Kriterium angewandt wird, als wenn es variabel ist.
Herr Wolf bittet noch mal ums Wort. Er bekommt es zum letzten Mal, wenn man sich nicht verständigen kann muss er das zu Protokoll geben.
Das bilateral zu klären wäre okay für ihn. Das soll der Notar bitte protokollieren.
Verkauf deutscher betriebe, hat man nicht widersprochen dass die Verkaufskosten 80 Mio.€ betragen. Das zu besprechen wäre auch okay, fair wäre aber wenn man die Antworten online stellt.
Catarina Verkauf ist auch rechtlich für diese HV relevant. Als Bestandteil des Berichts von Dr. Knüppel.
Er geht davon aus, dass die Klärung dann tatsächlich verläuft wie vom Versammluntsleiter versprochen.
Der antwortet direkt und will ihn beruhigen. Wenn es zu einer Einigung kommt, wird man es der Hauptversammlung vorlegen, damit das abgesegnet wird.
Der Mehrheitsaktionär wird nicht mit abstimmen dürfen. Es wird eine Aussprache und Klärung geben.
Damit gibt Herr De Armas zu Protokoll dass alle Fragen beantwortet wurden und wir am Ende der Generaldebatte sind.
Es geht in die Formalitäten zur Abstimmung.
Es gab eine Beschwerde von Frau Steeg zur Aussage, dass alle Fragen nicht beantwortet wurden. Es gibt 4 unbeantwortete Fragen. Die Gesellschaft ist der Auffassung, alle Fragen beantwortet zu haben.
Die Abstimmungsergebnisse kommen in Kürze.
*sollte natürlich heißen eine Beschwerde, dass alle Fragen beantwortet wurden. 🥰
Die Ergebnisse liegen vor.
477 668 Aktien durch Vertreter (0,96%)
45 845 658 Briefwahlszimmen (92,62%)
11 683 Aktien sind über das Portal zugeschaltet, die weder abgestimmt haben noch Vertreter bevollmächtigt haben.
Ich nenne nur die prozentualen Werte, mit den Dolmetschern anders nicht so einfach möglich.
Top 2: Ja: 96,91%
Nein: 3,09%
Top 3: Ja: 96,97%
Nein: 3,03%
Top 5.1: Ja: 98,85%
Nein: 1,25%
Top 5.2: Ja: 98,37%
Nein: 1,63%
Top 6.1: Ja: 98,34%
Nein: 1,66%
Top 6.2: Ja: 98,34%
Nein: 1,66%
Top 6.3: Ja: 98,36%
Nein: 1,64%
Top 6.4: Ja: 98,33%
Nein: 1,67%
Top 7: Ja: 98,73%
Nein: 1,27%
Top 8: Ja: 96,87%
Nein: 3,13%
Top 9: Ja: 99,24%
Nein: 0,76%
Wir sind damit am Ende der Hauptversammlung angelangt. Der Versammlungsleiter dankt für das Interesse an der Gesellschaft und dankt den Mitarbeitern für die Arbeit im letzten Geschäftsjahr und die Vorbereitung der HV.
Um 18:24 Uhr wird die HV geschlossen.
@threadreaderapp unroll
• • •
Missing some Tweet in this thread? You can try to
force a refresh
Heute bin ich der LS Invest HV zugeschaltet. Laut Geschäftsbericht gab es schon eine Ende September, aber naja.
Was den Vertrauensvorschuss angeht zitiere ich mal Christoph Daum angesprochen auf seine Haarprobe: „Dat war ein Fehler“.
Der Bonus wird für alle Häuser gleichzeitig und für 3 Jahre ausgeschüttet, wenn 100% nicht erreicht wird, wird es proportional freigegeben. Gibt 4 Tranchen a 10 Mio.€
Verlust Hotel Madrid: Die Transaktion hat als Aktionserwerb stattgefunden. LS Invest hat das komplett übernommen, auch wenn die Eingliederung für November registriert wurde. Das Ergebnis der GuV sind -9,6 Mio.€ für die Aktivität mit dem voreifentümer, musste man nicht tragen.
Pünktlich um 11 Uhr eröffnet der Vorsitzende des Aufsichtsrats Henrik von Lukowicz die Hauptversammlung.
Der Versammlungsraum ist gut gefüllt. Es gibt sogar noch einen zweiten Raum, wo der Livestream übertragen wird. Vorstand und Aufsichtsrat sind vollständig vertreten.
Die Energiekontor lädt nach Ritterhude (in Niedersachen, nicht Bremen!) zur Hauptversammlung. Draußen ist es entsetzlich, im Veranstaltungsraum angenehm klimatisiert. Glück gehabt.
Der Vorsitzende des Aufsichtsrats Dr. Bodo Wilkens eröffnet pünktlich um 10:30 Uhr die Hauptversammlung. Nach Problemen mit den Lautsprechern geht es in die Formalien.
Der Vorstandsvorsitzende beginnt mit seinem Bericht. Er bekommt schon Applaus, bevor der Bericht beginnt (Mikrofon funktioniert). Man feiert 2 Jubiläen, 25 Jahre Börsennotierung und 35 Jahre Unternehmensgeschichte. Vom 2 Mann Unternehmen zur mittelständischen Unternehmensgruppe.
Heute die virtuelle HV der Halloren Schokoladenfabrik. Auf der HV Seite wird man aufgefordert bis zum 17.12. zu bestellen. Heute ist der 18.12. Der Shop macht bis zum 02.01. Urlaub.
Pünktlich um 9 Uhr begrüßt der Aufsichtsratsvorsitzende Klaus Lellé die Aktionäre.
Die virtuelle HV war letztes Jahr erfolgreich, die Aktionäre konnten ihre Rechte wie bei einer Präsenz HV ausüben. Aber ohne an- und Abreise. Das erhöht die Effizienz.