Angebliche "Nicht-Regierungs-Organisationen" (NGOs) sind häufig reines Outsourcing von staatlichen Aktivitäten. Als Beispiel sei hier das "International Rescue Committee (IRC) Deutschland" genannt. Präsident des Dachverbandes ist der frühere Labour-Außenminister David Miliband. Obwohl bereits 1933 von Albert Einstein mitbegründet, ist der deutsche Zweig erst seit 2017 tätig.
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Laut Geschäftsbericht 2023 unterhält das IRC zwei Büros in Bonn und Berlin und ist an 26 Projekten beteiligt mit einem Beitrag von 7,4 Mio, was gerade einmal 5,6% des Gesamtbudgets ausmacht. Der Rest fliesst in internationale Projekte. Auffallend ist allerdings, daß man sich fast ausschließlich als "Partner" bereits bestehender Organisationen einbringt. Man "fördert", "setzt sich ein" , "teilt Empfehlungen" und "verstärkt Zusammenarbeit".
Dabei wurden von rund 100 Mitarbeitern 9.700 Teilnehmer durch Programmangebote von IRC und Partnerorganisationen erreicht sowie Flyer an Schulen verschickt. Zitat: "In Deutschland arbeitet IRC eng mit Jobcentern, Stadtverwaltungen und Migrant*innenselbstorganisationen zusammen. Dabei werden neue Synergien und Karrierechancen für Klient*innen identifiziert."
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Auch bei den internationalen Projekten setzt man auf Partner. Fest im Blick hat man dabei vor allem "die drei globalen Herausforderungen Klimawandel, extreme Armut und Konflikte".
Zitat: "IRC-Landesdirektor für Somalia, Richard Crothers, betont: „Die Menschen, die am stärksten von der Klimakrise betroffen sind in Somalia, haben am wenigsten zum Klimawandel beigetragen.“
Und weiter: "Aufgrund klimabedingter Ernteausfälle sind die Menschen langfristig von Ernährungsunsicherheit bedroht. Damit steht das IRC-Team vor zwei entscheidenden Herausforderungen: Einerseits benötigen die Menschen in Somalia nach Klimaschocks wie dem Extremwetterphänomen El Niño akute Nothilfe. Andererseits gilt es, die Widerstandsfähigkeit der Menschen langfristig zu stärken."
Daß in Somalia allerdings seit 37 Jahren Bürgerkrieg, Anarchie und Chaos vorherrschen, scheint somit eine Folge das Klimawandels zu sein.
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Doch was wäre eine deutsche NGO ohne die unvermeidlichen Lieblingsthemen der Branche:
"Feministische Ansätze in der deutschen humanitären Hilfe und Entwicklungspolitik fördern. Zu diesem Zweck teilt IRC Deutschland Empfehlungen für einen inklusiven, intersektionalen und gendertransformativen Ansatz mit deutschen politischen Entscheidungsträger*innen"
Weiter: "Um Menschen vor den Auswirkungen des Klimawandels zu schützen, setzt sich IRC neben dem humanitären Engagement in Krisensituationen für feministische Ansätze in der Klimapolitik ein." Annalena, bist du es?
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Bei soviel Kontakt zur einheimischen Bevölkerung bleibt es nicht aus, daß man das Bedürfnis verspürt einige davon nach Deutschland einzuladen: "85 Prozent aller Geflüchteten finden Schutz in ihren Heimatregionen, die über wenige Ressourcen für die Aufnahme von Personen verfügen... Daher setzt sich IRC für den rechtmäßigen Umgang mit Schutzsuchenden an den EU-Außengrenzen und in Deutschland sowie die direkte Aufnahme von Geflüchteten im Rahmen von Resettlement und anderen humanitären Aufnahmeprogrammen wie dem Bundesaufnahmeprogramm Afghanistan ein."
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Regelmäßige Appelle an die Politik sollen unterstützend wirken:
"IRC appelliert bei kommenden Sondierungs- und Koalitionsgesprächen an Deutschlands Rolle als Einwanderungsland und globaler humanitärer Akteur" rescue.org/de/pressemitte…
"Gemeinsamer Appell von 145 Bundes- und Landesorganisationen zum 37. Parteitag der CDU am 3. Februar 2025" rescue.org/de/pressemitte…
"26 NGOs appellieren an die Bundesregierung für die Fortsetzung des Bundesaufnahmeprogramms Afghanistan" rescue.org/de/pressemitte…
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Das IRC Deutschland hat eine erstaunlich schnelle Entwicklung hingelegt. Schon wenige Jahre nach der Gründung verbucht man über 130 Mio Einnahmen, knapp 90% davon aus Steuergeldern. Spenden kommen überwiegend aus dem Ausland, vor allem aus den USA.
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In der Liste der Geldgeber findet sich neben einigen Ministerien auch ein alter Bekannter wieder - das umstrittene Gießkannenprogramm "Demokratie leben!"
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Um die Dringlichkeit von Flüchtlingshilfe zu unterstreichen, generiert die Branche Zahlen, die so verlässlich wie die "globale Temperatur" immer nur steigen - anscheinend völlig unabhängig von der Beendigung regionaler Konflikte.
Don't let me be misunderstood - Menschen in Not zu helfen ist unsere unabdingbare und edle Pflicht als noch relativ wohlhabendes Land. Es muß aber erlaubt sein, die Verquickung von humanitären und ideologischen Aktivitäten aufmerksam zu beobachten und kritisch zu hinterfragen.
Einige Passagen im IRC-Bericht sind kontrafaktisch, einseitig und propagandistisch gefärbt. Der westliche Schuldkomplex durch den angeblich von Industrieländern zu verantwortenden Klimawandel wird immer wieder getriggert. Das Geflecht von "NGOs" und ihren häufig parallelen und verpartnerten Aktivitäten ist mittlerweile kaum noch zu überschauen.
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Die Wahrheit hinter dem "Aufstand der Anständigen"
Am Samstag wird die „demokratische Mitte“ in Heidelberg „gegen Rechts“, also alles was rechts der Grünen ist, demonstrieren. Organisiert wird der Aufmarsch „Gemeinsam gegen rechts“ von der Initiative „Kein Schritt nach Rechts - Queerfeministisches Kollektiv Heidelberg“.
Unterstützt wird die Aktion u.a.vom BUND (archive.ph/QLXNi) und den Grünen (archive.ph/pNfiT), bekannt gemacht wird sie auch von der Web-Plattform „DemokraTEAM“ (archive.ph/ztVtu). Gründer und Betreiber ist der junge Informatiker Samuel Marfo (SPD).
Die Formation ist nachgerade militärisch festgelegt. Es treten an (archive.ph/uqxSI):
01 Queerer Block
02 Antirassistischer und Bunter Block
03 Ruheblock
04 COVID-bewusster Block mit Masken
05 Block Kultur und Bildung
06 Bunter Block
07 Antifaschistisch-Antikapitalistischer Block
08 Jugendblock
09 Technoblock
10 Fahrradblock
Erstaunlich, wie gleichförmig koordiniert diese „Initiativen“ auftreten. Am 07.04.2024 etwa marschiert die Initiative „Für ein buntes Trier – gemeinsam gegen Rechts“ (archive.ph/6R8tf) unter dem Motto „Nie wieder ist jetzt!“ durch Trier. Hinter der Veranstaltung steckt eine „Arbeitsgemeinschaft Frieden“ (archive.ph/HoJwA), welche sich aus sämtlichen linken Gruppen der Region wie Amnesty, Greenpeace, FFF, Extinction Rebellion und der Antifa speist (archive.ph/XKPae).
Zur Finanzierung heißt es: „Die AGF finanziert sich weitgehend durch steuerabzugsfähige Spenden und Mitgliedsbeiträge sowie durch Projektzuschüsse bzw Kooperationen mit Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden, Heinrich-Böll-Stiftung Rheinland-Pfalz (SPD), Rosa Luxemburg Stiftung RLP (Die Linke) Landesarbeitsgemeinschaft „anderes lernen“ u.a. wie das Bundesprogramm Demokratie leben“ (archive.ph/Jvttd). Ein Transparenzbericht findet sich allerdings nicht.
Dafür finden sich in der Antwort der Bundesregierung auf die AfD-Anfrage zum Förderprogramm „Demokratie leben“ zwei Zuwendungen aus Steuermitteln in Höhe von jeweils 5.000 Euro in den Jahren 2020 und 2022 an „Für ein buntes Trier, gemeinsam gegen Rechts e.V.“ (afdbundestag.de/foerderung-von…)
Der Aufmarschplan ähnelte auffallend dem aktuellen aus Heidelberg. Auch die Bezeichnungen der „Blöcke“ sind fast identisch.
Der Vorstand von „Buntes Trier“ besteht u.a. aus
Thomas Kupczik (1. Vorsitzender, Pastoralreferent kath.Kirche)
Toni Loosen-Bach (B90/Die Grünen)
Mohamed Kushari (Die Linke)
Lin Lindner (Die Linke)
Nils Claasen (SPD)
In keiner dieser "friedensbewegten" und "antifaschistischen" Gruppen "gegen Rechts" werden Sie jemals einen Vertreter von CDU oder FDP finden.
Dieselbe Gruppe ruft am 09.07.2024 zum Protest auf gegen fünf demokratisch gewählte Stadträte, denen das Recht abgesprochen werden soll „gut bezahlt ihren menschenverachtenden Müll zu verbreiten“. Veranstalter ist die örtliche Antifa-Gruppe OAT (instagram.com/oat.trier/).
Rettet der angebliche „Batterie-Tsunami“die Energiewende?
In diesen Tagen des Januar 2025, nicht ganz zufällig kurz vor der Bundestagswahl, macht eine Jubelmeldung des pv-magazine zum vermeintlich bevorstehenden Durchbruch beim Speicherproblem die Runde in allen klassischen Medien, angetrieben durch die üblichen Propagandisten der Energiewende-Szene.
Nachdem man uns jahrzehntelang vorgebetet hatte, daß man die „Erneuerbaren“ nur etwas überdimensionieren müsse, dann würden sich die Versorgungslücken ganz von selbst schließen, ist nun genau das Gegenteil eingetreten. Die Netzbetreiber warnen zunehmend vor unkontrollierbaren Überschüssen durch Solareinspeisung, wenn die überzählige Energie nicht mehr abgeschaltet oder abgeleitet werden kann. Und – wie durch ein Wunder! – haben die Energiewender mal wieder umgehend die Lösung parat.
Auch in den sozialen Netzwerken kennt die Freude keine Grenzen mehr. Top-Propagandist Quaschning, der generell gerne mit Luftzahlen operiert, sieht bereits „die Dunkelflaute sehr bald entschärft“.
Ist das so? Immerhin sprechen wir von mehreren wind- und sonnenarmen Wochen im Spätherbst, die mit schöner Regelmäßigkeit den Ertrag an Erneuerbaren auf ein absolutes Minimum drücken.
Es ist offensichtlich, dass sich unser Land in einer schweren Selbstfindungskrise befindet. Ehemals Export-Weltmeister, Reise-Weltmeister und Fussball-Weltmeister, sind wir heute der kranke Mann Europas, über dessen Gründe für seinen orientierungslosen Irrweg weltweit gerätselt wird.
Wenn man selbst nicht weiter weiß, dann hilft ein Blick in andere Länder mit ähnlicher Ausgangskonstellation. Welches wäre da besser geeignet als Japan? Japan und Deutschland sind beide (noch) Industriegiganten, brachten die größten Autokonzerne und Maschinenbauer hervor. Als rohstoffarme Länder mussten sie auf Erfindungsreichtum, Fleiß und Bildung setzen. Und beide kämpfen nun mit Überalterung und laufender Massenverrentung der Nachkriegsgenerationen.
Im Folgenden habe ich, weitgehend ohne Wertung, nur als Diskussionsgrundlage, einige Zahlen zum Vergleich aufbereitet.
Zuerst schauen wir uns einmal die Demografie an. Die Ausgangslage Mitte der 90er Jahre war in Japan praktisch identisch mit der in Deutschland. Knapp 70 Prozent der Bevölkerung befanden sich im arbeitsfähigen Alter. Doch dann ging die Schere weit auseinander: Der Anteil der über 65-Jährigen hat sich etwa verdoppelt, bei uns ging er immerhin „nur“ um die Hälfte hoch.
Die Geburtenrate in Japan liegt aktuell mit etwa 1,2 Kindern pro Frau selbst unter Industrieländern niedrig, allerdings immer noch höher als in Südkorea mit gar nur 0,7. (de.statista.com/statistik/date…) Mittlerweile hat sich aber die absolute Zahl der Lebendgeburten sogar der im deutlich kleineren Deutschland angeglichen, beide mit stark fallender Tendenz.
Unfortunately, we don't have really good data on the impact of COVID-19, lockdowns and vaccinations. The only data that is actually reliable in any country is the recording of deaths. If no special event occurs, this number is very predictable from previous years' data and the age structure of the population.
As far as COVID-19 is concerned, we have the official data of people who have died with a positive PCR test. This definition was not applied in the same way everywhere. If COVID-19 had been the only special event from spring 2020 to summer 2023, the official number of C-19-induced deaths should roughly correlate with the cumulative excess mortality.
I have presented this graphically for some countries below. All data derived from Ourworldindata.com, time span from March 2020 to June 2023.
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Countries where excess mortality and official C-19 deaths correspond surprisingly well are Israel and the Czech Republic.
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Countries in which there is also a fairly good correlation overall are the USA and Austria.
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14.April 2020:
Nach gerade mal drei Wochen Lockdown beklagt die Angehörige des deutschen Ethikrates Alena Buyx bereits "Menschen, die alleine sterben müssen, zunehmende Gewalt in Familien".
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Umso verständlicher im Kontext, daß ihr Mann sogar schon nach wenigen Tagen Lockdown über die quengeligen Kinder geklagt hatte.
Doch am 28.05.2020 wird sie zur Vorsitzenden des Gremiums befördert, und damit zu einer tragischen Symbolfigur des Peter-Prinzips.
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Nur zwei Wochen später, am 12.06.2020, erkundigt sich Buyx, die Vorsitzende eines unabhängigen, regierungsberatenden Gremiums, beim damaligen Gesundheitsminister Spahn, welche Ethik er denn gerne geliefert bekomme:
„Besonders aber freue ich mich darauf“, schreibt die damals frisch gewählte Vorsitzende an den Gesundheitsminister, „Ihre Vorschläge und alle weiteren Fragen, die sich ergeben könnten, im persönlichen Gespräch zu erörtern und noch genauer zu erfahren, welche Wünsche und Ideen Sie für unsere Arbeit haben. Wir sind als Rat in der Findungsphase und ich als Vorsitzende auf der Lernkurve; nicht nur deswegen würde ich einen intensiven Austausch sehr begrüßen.“
/4 welt.de/politik/deutsc…
Anstatt "Demos gegen Rechts" zu machen und den drohenden Untergang der bunten Republik zu beschwören, empfehle ich mal einen nüchternen Blick auf diese Zahlen.
2013 wurde die AfD gegründet, zuerst als Euro-kritische, dann ab 2015 auch als stark migrationskritische Partei. Wie hat sich die Zusammensetzung der Bevölkerung seitdem verändert im Hinblick auf die Geschlechter?
Chart 1:
Das Zahlenverhältnis von Männern zu Frauen entsprach 2013 in etwa der biologischen Vorgabe der Natur. Aufgrund der höheren Mortalität bevorzugt diese Männer etwas in der Geburtenrate, im Laufe der Jahrzehnte gehen dann Frauen in den Überschuss (grüne Kurve).
2023 dann ein ganz anderes Bild: In den Altersgruppen von etwa 16 bis 36 Jahren ist der Männerüberschuss massiv angestiegen (rote Kurve).
Chart 2:
Woran liegt das? Nun, wenig überraschend an der Einwanderung, insbesonders aus Nicht-EU-Staaten.
Bei den weit überwiegend illegalen Migranten kommen bis zu 58% mehr Männer als Frauen, besonders zwischen 15 und 30 Jahren.
Chart 3:
Infolge dieser asymmetrischen Zuwanderung von Nicht-EU-Männern hat sich das Zahlenverhältnis zu deutschen Frauen in den relevanten Altersgruppen verdoppelt bis fast verdreifacht. Man muss kein Rassist sein, um das massiv gewachsene Problem sexueller Übergriffe und Gewalttaten auch hier zu suchen.