1) Ein Thread über den Umgang deutscher Aktivisten mit Butscha.
#1 "Junge Welt" zweifelt die gut dokumentierte russische Täterschaft mit verzerrten Darstellungen an. Nicht verwunderlich für ein Schmutzblatt, in dem man Putin eine antifaschistische Ausrichtung bescheinigt 🧵👇
2) Dasselbe tut das Overton Magazin.
3) Dabei stellen sie die Aussagen in dem tatsächlichen Prozess überzeichnet bis grob falsch dar und fügen ihr eigenes Geraune hinzu. Oder besser gesagt das Geraune, das ihnen russische Propagandisten in den Sinn gelegt haben:
4) Die DKP verbreitete in ihrem Magazin "Unsere Zeit" erwartungsgemäß dieselbe Propaganda.
5) Dazu passt, dass die DKP den Verein "Friedensbrücke - Kriegsopferhilfe" unterstützt, der in Russland mit russischen Rechtsextremisten arbeitet und deren Präsidentin die Vernichtung der Ukraine wünscht und Wagner feierte.
6) Beim Compact Magazin sah man das natürlich genauso.
7) Für den Aktivisten Jakob war Bucha vor allem Anlass Ukrainern nicht zu glauben und genau ein Jahr später vor allem Waffenlieferungen verantwortlich für "Buchas" zu machen.
8) "Damit wir hoffentlich erfahren, was hier wirklich passiert ist." Danach nie wieder ein Tweet zu Butscha.
9) Jochen Mitschka
10) Amin Sharaf hat sonst eine starke Meinung in Echtzeit aber hier wagt er nicht irgendeine Aussage zu machen.
11) Auch zwei Jahre später reichen Recherchen durch die New York Times und Feststellungen durch Amnesty International nicht aus. Woran das wohl liegt.
12) "Kritische Beobachter"
13) "Es gab dazu neulich ein Video"
14) Hier sieht man wie die Propaganda von "Junge Welt", "Overton" und "Compact" wirkt:
15) Es sind die üblichen Schmutzaccounts:
16) Bitte nicht verunsichern lassen und sich stattdessen fragen, wie wir an diesem Punkt gelandet sind. Aber bitte auch nur in Ukraine:
17) Während der "Geostratege, Militärbeobachter und pazifistischer Linke" sich dieser Propaganda anschließt und schwadroniert, dass andere Meinungen verboten seien...
18) ... werden Aktivist:innen in Russland zu langjährigen Lagerhaften verurteilt wenn sie über Butscha sprachen. Einige Beispiele:
Der inzwischen wieder duch einen Austausch befreite Ilja Jaschin wurde zu 9 Jahre verurteilt weil er über die Morde an Zivilisten in Bucha sprach.
19) 8,5 Jahre Gefängnis für den Aktivisten Dmitry Ivanov
20) Shakhban Abakargadzhiev wurde in Dagestan zu drei Jahren Zwangsarbeit verurteilt, weil er über das Massaker in Bucha postete memopzk.org/en/news/my-sch…
22) Die zuletzt genannten Menschen sind für Verbreiten der Wahrheit in Lagerhaft, während deutsche Aktivisten die 🇷🇺 Täterschaft offen leugnen oder sich dem Geraune als "kritische Beobachter" anschließen. amnesty.org/en/latest/news…
1) Komplex ist das Bündel völkerrechtswidriger Handlungen von gezielten Attacken auf mutmaßliche "Drogenboote", der Verletzung der Souveränität und territorialen Integrität über "transboundary abduction" von Maduro bis zur Idee das Land "vorübergehend" aus Washington "zu führen".
2) Das ist ganz klar ein Akt der Aggression und eine unilaterale Machtdemonstration der USA, die den Kern des Völkerrechts untergräbt.
Mindestens diese Aussage muss möglich sein selbst wenn man Maduro und dessen illegitime Herrschaft ablehnt.
3) Das Maduro seine Macht durch Betrug durchgesetzt und nur mit Repressionen erhalten hat, betonen nicht nur Menschenrechtsorganisationen wie Human Rights Watch, sondern auch die linke Opposition in Venezuela.
Heute normalisiert der nächste amerikanische Rapper das Putinregime mit einem Auftritt in Moskau.
Dafür gibt es die eigens eingerichtete russische Domain , die Mitte Oktober registriert wurde. 🧵 guccimaneofficial.ru
Als Kanye West 2024 nach Moskau reiste gab es Spekulationen über ein geplantes Konzert 2025.
Während es bei Kanye bisher bei dem Gerücht blieb, sind andere Künstler aufgetreten und staatliche Medien betonten den "Normalisierungs"-Effekt der Auftritte.
Im Februar 2025 trat DaBaby im VK Stadium in Moskau auf.
1) Die "grandiose Gabriele Krone-Schmalz" vermischt wahre Aspekte mit einseitiger Interpretation, aus dem Zusammenhang gerissene Fakten und unbelegte Behauptungen zu einer perfekten Mischung für Propagandisten wie "InfraRot" und dessen Publikum, das alles unkritisch schluckt 🧵
2) Am 29. März 2022 trafen sich ukrainische und russische Unterhändler in Istanbul zu Friedensverhandlungen. Dabei gab es Fortschritte aber keine Erfolge. Man einigte sich auf Rahmenbedingungen für einen möglichen Vertrag. Wichtige Fragen blieben noch ungeklärt.
3) Die Ukraine war tatsächlich zu schmerzhaften Kompromissen bereit, wie beispielsweise Neutralität und Verzicht auf NATO-Mitgliedschaft.
Allerdings forderte Ukraine im Gegenzug belastbare Sicherheitsgarantien und wollte das Recht auf EU-Beitritt behalten.
1) Wären Ulrich Heyden und die "jW" Redaktion keine putinistischen Russlandfetischisten, würden sie nicht unkritisch im Kreml abschreiben, sondern ihre Arbeit machen und die Angaben des Regimes verifizieren.
Wie kritische 🇷🇺 Zeitungen, die bisher auf 50 bis 70 Tote kommen 🧵
2) Anstatt journalistisch zu arbeiten, schreibt Heyden den Reisebericht, den Kremltours orchestriert. Wo andere kritische evidenzbasierte Arbeit leisten, will er durch Ortsanwesenheit glänzen. Was lustig ist, weil er trotzdem einfach die Zahlen übernimmt, die der Kreml aushändigt
3) Journalist:innen des 🇷🇺 Rechercheportal "7×7" haben im März 2025 ein detailliertes Dossier über die zivilen Opfer in den von der 🇺🇦 Armee besetzten Teilen der Region Kursk veröffentlicht.
1) In St. Petersburg haben sich faschistische & neo-nazistische Organisationen zur Gründung der "Paladins International Sovereigntist League" getroffen.
Darunter die "Falange Española de las JONS". Auch Alexander von Bismarck war wohl dabei.
2) Die Konferenz fand am 12. September im Mariinski‑Palast statt.
Das Gebäude ist der offizielle Sitz der gesetzgebenden Versammlung von St. Petersburg und damit ein Regierungsgebäude.
3) Die Konferenz begann mit der orthodoxen Prozession zum Gedenken an den Heiligen Alexander Newski. Die Prozession wurde vom Patriarchen Kirill angeführt. Auch da nahmen die üblichen klerikalfaschistischen Organisationen teil.
2. Russlandfetisch als German Guilt Psychose. Eine Linke Zeitung hat keine bessere Idee als russische Regimevertreter Gastbeiträge schreiben zu lassen.