Es waren heute 6° an der Front. Aber bald wird es Erfahrungsgemäß noch weitaus kälter.
Ein Problem was bei all den Diskussionen über Waffen o.ä. gerne übersehen wird sind grundsätzliche Ausstattungen wie z.B. Heizung.
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Sowas fällt oft hintern rüber, besonders wenn um jeden Cent gerungen werden muss um weiter Wiederstand leisten zu können.
Die primäre Wärmequelle an der Front ist daher oft ein Holzfeuer. Was funktioniert, aber mit mehreren Nachteilen verbunden ist.
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Anfänglich Logistisch simpel, da man das verheizen kann was man vor Ort findet. Wen dies allerdings weg ist oder an der Position generell nichts zu finden war, wird's Logisch sogar umso schwerer.
Und dann Signatur. Wärme u Rauch sind schwer zu verschleiern. Es ist daher oft 3/
Einfach zu erkennen, welcher Unterstand gerade wirklich genutzt wird.
Die bisherigen Spenden werde ich daher nutzen um befreundeten Einheiten Dieselheizer zu kaufen.
So einen nutze ich selber, hat mehrere Vorteile.
Sie sind relativ leicht, brauchen Recht wenig 4/
Treibstoff, erzeugen relativ wenig Abgabe (bzgl Signatur) und wenn es hart auf hart kommt ist es auch nicht tragisch wenn man diese zurücklässt.
Wer noch was dazuschmeißen möchte, Link ist im Profil.
Ansonsten schönes Wochenende.
5/Ente
@threadreaderapp unroll
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Da ich nach den Drohnenangriffen des Irans öfters gefragt wurde ob dieses oder jenes System die Lösung gegen Drohnen wäre, nun ein kleiner Thread 🧵 zu Drohnenabwehr, insbesondere mit Interceptordrohnen. Mit einem kleinen Exkurs in die Flugabwehr.
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Als erstes vorab: Es gibt kein "ganz Einfach" oder das "Ideale System" um solche Probleme zu Lösen. Dafür sind Militärische Konflikte zu Kompliziert.
Wird behauptet, man müsste nur "ganz einfach xyz kaufen"....nehmt diese Leute nicht ernst, denn solche haben keine Ahnung 2/
Zur Verdeutlichung nehme ich mal das Beispiel Flugabwehrsysteme.
Die meisten Landstreitkräfte haben zwischen vier und sechs verschiedene Systeme. Nicht aus Sammelwahn, sondern da sich diese gegenseitig ergänzen. Den was in einem Bereich was taugt, kann in einem anderen 3/
Interessante, wenn auch kleine Entwicklung bei US-Streitkräften.
Die neue Handgranate M111 hat nun ihre Zulassung bekommen und wird vermutlich bald in größeren Mengen beschafft.
Ich fasse mal kurz zusammen warum das nach den letzten Jahren der richtige Schluss ist. 1/🧵
Zuerst zu der Granate selber: Die M111 wird als neue Offensivgranate geführt.(Keine Splitter, nur Detonationsdruck) Wobei das ein kleiner etikettenschwindel ist da sie die alte Mk3 ersetzen soll.
Eigentlich ist es eine ASM (Anti Structure Munition) Granate welche mit 2/
Enhanced Blast Sprengstoff (Thermobarisch) mittels massiven überdruck wirkt.
Dies ist besonders wirksam gegen Gegner welche sich in Gebäuden oder Feldbefestigungen verschanzt haben.
Und gerade dies haben die letzten vier Jahre Krieg in der Ukraine gezeigt, hat 3/
Was war passiert:
In einem Abschnitt der NATO-Übung Hedgehog 2025 in Estland, wurde ein zehnköpfiges ukrainisches Drohnentream als Feinddarstellung eingesetzt.
In diesem Szenario zerstörten diese simuliert 17 Fahrzeuge und flogen 30weitere Angriffe.
Die NATO- Bewegungen 2/
Kamen daraufhin zum erliegen.
Kurze Einordnung:
Die Ukrainer haben während der Übung primär schwere Bomberdrohnen vom Typ Nemesis und analoge FPVs verwendet. Also bei weitem keine abstrakte Zukunftstechnologie.
Hiermit haben sie simulierte Anflüge durchgeführt 3/
Wie gewünscht, ein Thread 🧵 zu Waffen und Systemen, welche sich in der Ukraine bislang nicht bewährt haben.
Die Auflistung hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit und umfasst vorrangig jene Systeme welche mir selbst direkt so begegnet sind
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1. MALE Drohnen.
Medium Altitude Long Endurance Drohnen waren sehr effektiv im GWOT , hier besonders die Amerikanischen Reaper/ Predators.
Und auch in der Anfangsphase der Russischen Invasion wurden hiermit einige Erfolge erzielt.
Hier vor allem durch die 2/
TB-2 Bayraktar, welche entsprechend medial glorifiziert wurde.
Das Problem ist, dass diese Erfolge größtenteils auf einem Überraschungseffekt beruhten. Die Ru. Flugabwehr u Eloka haben sich Recht schnell angepasst.
Denn aufgrund der Größe von MALE, ist es für konventionelle 3/
Vorab: Ich habe P-10 bereits mehrfach genutzt. Sportlich so wie Dienstlich. Letzteres auch im Einsatz. Genauer gesagt P-10F und P-10C.
Tatsächlich habe ich eine auf einer meiner ersten Kampfmissionen genutzt.
Bei jener müssten wir dermaßen viel Sprengmittel zu Fuß verbringen 2/
(über 30kg pro Person), das wir uns dazu entschieden haben pro zweimannteam nur eine Langwaffe mitzunehmen. Da Dienstlichte Pistolen Anfangs noch Mangelware waren, hatte mit nen Kumpel für die Mission seine private P-10F geliehen.
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