2/ Der Frontallappen ist das „Exekutivzentrum“ des Gehirns: Planung, Problemlösung, Arbeitsgedächtnis, Emotions- & Impulskontrolle und Logikfähigkeit.
Schäden hier wirken sich massiv auf Alltag, Arbeit und soziale Beziehungen aus.
3/ „Brain Fog“ ist kein vager Begriff. Er beschreibt präzise ein dysexekutives Syndrom. Ein klassisches Zeichen von Frontallappen-Dysfunktion.
Konzentrationsprobleme und mentale Verlangsamung, aber auch Reizbarkeit und Impulsivität passen exakt dazu.
4/ Diese Symptome validieren die Erfahrungen von Betroffenen: Long COVID ist keine psychosomatische Erkrankung, sondern neurologisch erklärbar. Corona verursacht schäden am Frontallappen!
(Nein #Kleinschnitz, es ist NICHT psychosomatisch!)
5/ Warum ist gerade der Frontallappen betroffen?
Mehrere Schadmechanismen treffen hier zusammen: Neuroinflammation, Durchblutungsstörungen und Sauerstoffmangel.
Alle bekannt von COVID-19.
6/ Hinzu kommt: Der Riechnerv bietet eine direkte anatomische Verbindung zum orbitofrontalen Kortex.
Dazu kommt: hoher Energiebedarf & dichte Gefäßversorgung machen den Frontallappen besonders anfällig.
7/ Zum Vergleich: Auch andere schwere Atemwegsviren wie Influenza können neurologische Symptome verursachen. Reviews zeigen jedoch: Kopfschmerz, Geruchs- & Geschmacksverlust treten bei COVID-19 signifikant häufiger auf.
8/ Der entscheidende Unterschied: SARS-CoV-2 hinterlässt besonders häufig ein persistierendes, niedriggradiges neurologisches Syndrom – die dysexekutive „Brain Fog“. Selbst nach milden Verläufen!
9/ Zusammengefasst: wir zerschießen uns gerade Welle für Welle unsere Gehirne - mit entsprechenden gesellschaftlichen Folgen.
Wir erleben gerade eine massive Zunahme an Gewaltdelikten und Rücksichtslosigkeit. Deutliche Zeichen sinkender Empathie und Impulskontrolle.
10/ Besonders interessant wäre mMn auch die Frage, wie die neurologischen Folgeschäden von SarsCov2 mit anderen neurodegenerativen Symptomen (z.B. Social Media Brainrot) interagieren.
Hier könnte man einen Teil der Bevölkerung als "vorgeschädigt" einordnen.
11/11 Da ich keinen guten Abschluss finde:
Sieht alles ziemlich Scheiße aus.
Schützt euch selbst! Holt euch nen Booster und tragt Maske.
Und scheißt drauf, was die Querdenker blöken.
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Das Problem ist nicht unser Wissenstand, sondern wie wir als Gesellschaft mit diesem Wissen umgehen (wir verdrängen) und welche Konsequenzen wir daraus ziehen (keine).
2/
Ich hab beim #Kollapscamp auf der Bühne gesagt, dass ich durch #SARSCoV2 kollapsbewusst geworden bin, weil ich bemerkt habe, dass es eine riesige Lücke zwischen "wie nehmen wir Corona wahr" und "wie schlimm ist Corona wirklich" gibt.
3/
1/ Spieglein, Spieglein an der Wand - Ein Thread über konservative Männer und Projektion.
2/ Das lauteste „Wir müssen uns schützen!“ kommt oft von denen, vor denen man sich am meisten schützen muss.
Die Art, wie konservative ältere Männer in Deutschland über trans Personen reden, ist dafür ein Paradebeispiel.
3/ Sie warnen vor trans Frauen in Frauentoiletten, obwohl gerade ältere Männer statistisch am häufigsten Frauen belästigen oder misshandeln.
Statt diesen Fakt klar zu benennen, wird er auf Transmenschen projiziert.
Die gesellschaftlichen Impacts der PHYSISCHEN Veränderungen im Gehirn (vor allem im Frontallappen), die durch übermäßige #SocialMedia nutzung und #SarsCov2 Folgeschäden verursacht werden, bekommen VIEL zu wenig Beachtung.
Ein Brain Damage Thread.
Hear me out.
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Die Fragen die wir uns DRINGEND stellen müssten: Wie gehen wir mit einem gesamtgesellschaftlichen Rückgang der Impulskontrolle und Aufmerksamkeitsspanne um?
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Was tun wir, um angegriffe Empathiefähigkeit zu fördern?
Wie bauen wir bessere Strukturen für psychische Gesundheit auf.
Wie gleichen wir die sinkende mentale Leistungsfähigkeit aus?
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