Vor den Feiertagen bei @netzpolitik in der Reihe „Neues aus dem #Fernsehrat“ ein Plädoyer für mehr Investitionen in (die Öffnung von) Archiven verbloggt: »Wir müssen über Archive reden« netzpolitik.org/2019/neues-aus…
Drei Thesen und ein Vorschlag daraus: (Thread)
These #1: In der nicht-linearen Welt sind (fast) alle Inhalte Archivinhalte. Deshalb sind Archive zukünftig auch kein Anhängsel linearer Programme mehr, sondern Teil des öffentlich-rechtlichen Kerngeschäfts. #Fernsehrat
These #2: Archivarische Praktiken sind algorithmische Praktiken. Für öffentlich-rechtliche Such- und Empfehlungsalgorithmen braucht es Erfassung, Kategorisierung und Verdatung von Inhalten. Mehr dazu von @digiones, @AndreaGeipel, @bumatic & @janpassoth: oeffentliche-it.de/documents/1018…
These #3: Wir müssen Öffnung von Archiven als Investition begreifen. Denn wegen rundfunk- und urheberrechtlicher Hürden braucht es für Digitalisierung und Öffnung von Archiven Geld. Diese Geld ist aber eine Investition in die Zukunft öffentlich-rechtlicher Medien. /cc @Irr_Licht_
Vorschlag: Warum nicht jährlich pro Anstalt unter dem Motto »1.000 Stunden für das Internet« Inhalte – unter offenen Lizenzen – zur freien Verwendung im Netz veröffentlichen? Die Zukunft der Öffentlich-Rechtlichen liegt in der Öffnung ihrer Archive. (/thread) #Fernsehrat
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