JA zur #Wohninitiative !
Eine gesunde Gesellschaft braucht eine Durchmischung der Bevölkerung. Mehr #Segregation schadet. Das ist hinlänglich bekannt.
Es ist nicht in Ordnung, wenn Geringverdiener*innen ausquartiert werden.
(a thread)
Damit gehen weitere Wege einher. Zur Arbeit, zum Arzt, zu Betreuungsplätzen ...
Dies bedeutet höhere Kosten. Kann man sich das ÖV-Ticket zum Arzt nicht mehr leisten, geht man nicht zum Arzt, geht man nicht in die Beratung, kann man Termine nicht einhalten.
Weitere Wege bedeuten weniger zeitl. Ressourcen.
Wege kosten Zeit.
Weniger Zeit bedeutet mehr Druck.
Mehr Druck = mehr psych. Belastung
Günstigere Wohnungen bieten öfter schlechte Wohnbedingungen.
Wieder mehr Lärm, mehr Druck, mehr psych. Belastung.
Als alleinerziehende, die studiert hat, damit ich mit meinen Kindern eine Zukunft habe, war es
EMINENT WICHTIG, ZENTRAL, IN DER NÄHE DER HOCHSCHULE ZU WOHNEN.
Durch die Nähe von Tagesschule & Schule der Kinder, meiner Hochschule, Läden und Wohnung, war es gerade noch machbar.
Schon ein anderes Quartier hätte massive Nachteile gehabt. Es wäre z.B. nötig gewesen, ein Abo für die ÖV zu kaufen. Aber ich lebte zu dieser Zeit unter dem Existenzminimum. Da ist JEDER Franken entscheidend.
Ausserdem musste ich zwischen 2 Vorlesungen Wäsche waschen gehen, weil ich nur einen Tag zu Bürozeiten zum Waschen zur Verfügung hatte.
Auf dem Heimweg dein Einkauf erledigen.
Noch Zeit haben für die Kinder.
Wohnraum muss dort verfügbar sein, wo wir ihn brauchen!
Wie begründen die @FDP_Liberalen @grunliberale @SVPch etc., dass es in Ordnung ist, wenn
1. lebenswichtiger Wohnraum als Spekulationsobjekt dient
2. Menschen aufgrund eines schlechteren Einkommens weniger gute Wohn- und Lebensbedingungen haben?
Viel Kraft und viel Erfolg im Abstimmungskampf
@natalieimboden @spschweiz @Mieterverband
@GrueneCH
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