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Physiologie zum Freitag
SVV/PPV - Schlagvolumenvarianz, Pulsdruckvariation:
Monitor-Video von einem Patient im schwersten Asthmaanfall mit hochinvasiver Beatmung (hohe Beatmungsdrücke) und die Auswirkung auf das Herzkreislaufsystem (hier arterielle Blutdruckkurve) #ITSlive
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Bei Spontanatmung kommt es bei der Einatmung zu einem Abfall des Blutdrucks (bis zu 5 mmHg). Bei bestimmten Krankheitsbildern kann der Abfall bei Einatmung deutlich mehr sein, dies wird dann als „Pulsus paradoxus“ bezeichnet.
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Beim intubierten + beatmeten Patienten ist es genau anders rum (wegen der veränderten pleuralen und transpulmonalen Drücken usw.) —> „umgekehrter Pulsus paradoxus“.
Das heißt in der Inspiration steigt das linksventrikuläre Schlagvolumen, da die Vorlast des linken Ventrikel...
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... steigt und dessen Nachlast abfällt. Gleichzeitig verringert sich, in der Inspiration, das rechtsventrikuläre Schlagvolumen, da die Vorlast des rechten Ventrikels abnimmt und dessen Nachlast zunimmt. Da die pulmonale Durchflusszeit (ca. 2s) etwas langsamer ist, ...
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...führt die inspiratorische Abnahme des rechtsventrikulären Auswurfs zu einer Abnahme der linksventrikulären Füllung erst nach ein paar Herzschlägen, d.h. während der Exspiration
Einfach gesagt: der Blutdruck steigt bei Inspiration + fällt bei Exspiration (Hypovolämie usw.)
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Hier noch ein Bild eines hämorrhagischen Schocks bei einem jungen Patienten.
Wer mehr über die Physiologie lesen will:
anesthesiology.pubs.asahq.org/article.aspx?a…
lidco.us/blog/what-is-s…
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