1/4 War die Wahl eines MP in Thüringen mit Stimmen von CDU und Rechtspopulisten wirklich ein einmaliger Bruch mit einem jahrzehntelang gültigen bundesrepublikanischem Konsens? Das ist gestern im Bundestag immer wieder behauptet worden, aber es stimmt gar nicht ... (Thread👇)
2/3 ... denn 1969 wollte die Union ihren Kandidaten für das Amt des Bundespräsidenten mit den Stimmen der NPD durchbringen. Der Mann hieß Gerhard Schröder (nur namensgleich mit dem Ex-Kanzler), er bekam die Stimmen von CDU, CSU & NPD und scheiterte erst im 3. Wahlgang, weil ...
3/4 ... damals die FDP (oh, the irony!) nicht, wie von der Union gehofft, mitmachte. Stattdessen wählten die Liberalen den sozialdemokratischen Kandidaten Gustav Heinemann, der nur deshalb gewann. ...
4/4 ... Ich wusste das auch nicht. Aber eine Leserin machte mich heute Morgen darauf aufmerksam. Unser @welt-Chefhistoriker Sven Felix Kellerhoff hat es nachrecherchiert und diese sehr interessante Geschichte aufgeschrieben:
welt.de/geschichte/art…
@welt Schreibfehler im ersten Tweet, es muss heißen: "mit einem bundesrepublikanischen Konsens". Sorry.
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