Ich lese gerade von @StSchulmeister: „Wege zur Prosperität“.
Ein sehr eingängiges Buch, das mit einer erhellenden und scharfen Kritik am Neoliberalismus und der Darstellung seiner Geschichte beginnt.
Daraus hier ein paar interessante Zitate:
1/7
Die „fundamentale Paradoxie des Neoliberalismus (...): Menschen können nur dann frei sein, wenn sie sich den »unpersönlichen Kräften des Marktes unterwerfen«.“
S. 70
2/7
Zum neoliberalen Freiheitsfetisch:
„Die Rhetorik der Freiheit zeugt von einem Mangel. (...) Freiheit im negativen Sinn, verstanden als Unabhängigkeit, ist ein Kind des Reichtums der wenigen, genährt von der Furcht, von ihrem Vielen etwas zu verlieren,
3/7
und des Mangels der vielen, genährt von der Furcht,von Ihrem Wenigen etwas zu verlieren.“
S. 71
4/7
Zum Thema Diktatur sagte der neoliberale Vordenker Friedrich August von Hayek:
»Es versteht sich, dass ein Diktator auf liberale Weise herrschen kann. Und es ist ebenso möglich, dass eine Demokratie herrschen kann, in welcher der Liberalismus keinen Platz hat.
5/7
Ich persönlich ziehe einen liberalen Diktator einer demokratischen Regierung vor, der es an Liberalismus mangelt.«
(Interview von 1981)
6/7
Zur Diskussion mit Neoliberalen:
„Generell kann man neoliberale Positionen vom Standpunkt einer Sozialethik nicht sinnvoll kritisieren, weil eine solche im neoliberalen Denksystem nicht existiert.“
S. 105
Kann ich nur bestätigen.
7/7
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