Der Anlass zu diesem Tweet ist meine Tochter (8). Sie hat zu mir gesagt: "Danke, dass du mich einfach so mit Jungs befreundet sein lässt. Ohne, dass du gleich sagst, ich sei verliebt. Ich komme mit denen einfach gut klar. So, wie ich mich auch mit Mädchen verstehe."
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Nebst dem #rosahellblaufalle -Ding: ist euch auch aufgefallen, wie fast systematisch Mädchen-Buben-Freundschaften verunmöglicht werden? Spätestens ab der 1. Klasse heisst es: "Ihr seid verliiiiiebt."
Wären es nur die Kinder, könnte man sagen, man müsse mit ihnen reden.
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Erwachsene reagieren aber auch oft so. "So süss, guck mal, die beiden sind verliebt." Oder so ähnlich.
In Kinder- und Jugendbüchern (vor allem ab dem Erstlese-Alter) kommen nur sehr wenige reine Freundschaften zwischen den Geschlechtern vor.
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1. Es gibt rein platonische Freundschaften zwischen den Geschlechtern. Es sollte mehr davon geben. Wir alle würden davon profitieren. Der Feminismus würde davon profitieren.
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2. Auch wenn sie tatsächlich mal verliebt sind: ES IST IHR RECHT UND WIR HABEN SIE ZU RESPEKTIEREN UND ÜBERSCHREITEN EINE GRENZE, WENN WIR SOLCHE KOMMENTARE DAZU MACHEN.
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