Julian Röpcke🇺🇦 Profile picture
Journalist. Leitender Redakteur Sicherheitspolitik und Konflikte @BILD.

Mar 11, 2020, 6 tweets

„Ich würde mir wünschen, dass man an die Stelle von Sanktionen wieder sich darauf besinnt, dass wir Nachbarn sind. Dass wir einander brauchen. Und, dass man vielleicht auch darüber nachdenkt, dass nicht die Russen erst hier waren, sondern wir erst da. Damals.“

„Ich kann nur hoffen, dass wir uns darauf besinnen, dass zwischen uns und Russland kein Atlantik liegt und, dass die amerikanische Politik, die ja nun versucht, unsere Energiepolitik zu bestimmen, nicht auch noch unsere Außenpolitik für sich beanspruchen darf. Das wäre falsch.“

Zu Putins möglicher Präsidentschaft bis 2036: „Wissen Sie, das sind innenpolitische Entscheidungen, die die Russen miteinander ausmachen müssen. Wenn das russische Parlament das so entscheidet, das ja aus #freien #Wahlen hervorgegangen ist, dann hat man das zu respektieren.“

Wer sich die gesamte gestrige Propaganda-Show - für Wladimir Putin und seine Politik - des russischen Staatsangestellten und Top-Verdieners Gerhard Schröders ansehen will: Viel Spaß dabei:

Allein bei Rosneft verdient Herr Schröder 530.000€ im Jahr.
Dazu kommen seine beiden Gazprom-Gehälter als Vorsitzender des Aktionärsausschusses der Nord Stream AG und Präsident des Verwaltungsrates der Nord Stream 2 AG.
rosneft.com/governance/boa…

„Die Krim ist spätestens seit Katharina der Großen ein Teil der russischen Staatsgebietes. (...) Es ist eine Illusion zu glaube, man könnte mit Sanktionen die Umkehrbarkeit erzwingen von dem, um was es da gegangen ist.“
cc @MelnykAndrij

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