Sozialstadtrat Peter Hacker hat heute mit @ursula_berner die Jahresstatistik der Wiener Mindestsicherung 2019 präsentiert. Der Trend war klar: Es gab 2019 klare Rückgänge und Wien hat es geschafft, viele Leute aus der Mindestsicherung herauszuholen.
#Mindestsicherung #wien
Seit dem Shutdown erleben wir gerade eine Trendumkehr. Die Zahlen steigen wieder - obwohl wegen Saisoneffekten jetzt die Zahlen normalerweise sinken. Saisonjobs am Bau und im Tourismus fehlen gerade einfach. Das spüren wir in der Mindestsicherung bereits.
#mindestsicherung #wien
Den stärksten Anstieg erleben wir bei BezieherInnen, deren einziges Einkommen, AMS-Einkommen sind (Arbeitslosengeld bzw. Notstandshilfe). 74% der BezieherInnen 2019 hatten ein so niedriges Einkommen, sodass sie auch auf Mindestsicherung angewiesen sind.
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Diese Einkommen gliedern sich im Durchschnitt wie folgt: Arbeitslosengeld liegt bei 617€, Notstandshilfe bei 595€ und Arbeitsrinkommen bei 624€. Sie alle müssen sufstocken, um auf das Existenzminimum zu kommen.
#mindestsicherung #wien
Existenzminimum liegt bei 917,35€. Auf diesen Betrag müssen die Bundesländer aufstocken. Das ist gar nicht die eigentliche Aufgabe der Mindestsicherung. Bedeutet also: Die Länder finanzieren seit Jahren einen Teil der Arbeitsmarktpolitik des Bundes mit.
#mindestsicherung #wien
Bedeutet auch: Jede Erhöhung des Arbeitslosengelds braucht eine rechtliche Lösung, damit diese effektiv bei allen Betroffenen ankommt. Rot-Grün hat sich darüber hinaus im Gemeinderat für eine Anhebung der Nettoersatzrate von 55% auf 70% ausgesprochen.
#mindestsicherung #wien
Alle Infos, Zahlen, Daten und Fakten kann man hier nachlesen und auch den Jahresbericht 2019 downloaden: ots.at/presseaussendu…
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