Teil des #Polizeiproblem|s: Krimi-Formate wie @Tatort, @Polizeiruf110, @AlarmFur oder die #SOKO-Reihe im @ZDF. Sie vermitteln oft ein unrealistisches Bild der Polizei, verniedlichen Kriminalarbeit & stellen Beamt*innen oft als unfehlbar dar. Dieses Bild prägt den Diskurs.
Ich habe mitbekommen, dass einige Produktionen in den vergangenen Jahren zaghaft versucht haben, mit der Romantisierung von Polizeiarbeit & der rassistischen Darstellung von BPoCs durch Besetzungen & Stories zu brechen. Dennoch herrscht dort weiterhin 1 einseitige Repräsentation.
Das liegt daran, dass das Publikum genau diese Krimis nachfragt, die Geldgeber (oft ÖR-Redaktionen) einen einheitlichen Geschmack vertreten und die Autor*innen meist weiß sind. Ein 45minütiger Krimi alleine macht nicht den Unterschied. 45 Jahre einseitige Krimis prägen aber sehr.
Abgesehen davon, dass die Storylines oft einfach richtig basic und vorhersagbar sind 🧐
Interessant: US-True-Crime-Formate gehen öfters auf Polizeigewalt weil so krasse Geschichten erzählt werden können ("Confession Tapes" zB). Bei deutschen True-Crime-Dokus/Podcasts/Magazine habe ich das noch nicht gesehen. Habe da aber nicht den Überblick. Wer weiß ➡️ Druko bitte.
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