Gut gemeint, @SZ. Leider mit sehr ärgerlichem Denkfehler, vor dem @bka explizit warnt!
Im Video: Soziökonomische und demografische Gründe für "Überproportionalität" bei #Ausländerkriminalität.
Problem: Zahlen f. "kriminelle Ausländer" werden gar nicht hinterfragt!
Thread 👇 1/
.@RonenSteinke vergleicht Anteil von "Ausländern" an der Wohnbevölkerung (@SZ 12% / @destatis 13,5%) mit ihrem Anteil an Tatverdächtigen in ausgewählten Deliktgruppen der #Kriminalstatistik.
Fazit: 12% Ausländer begehen 38% der Diebstähle in 🇩🇪.
Sorry. Aber das ist Unfug!
2/
Ein Ausländer muss nicht zu jenen 12% (eigentlich 13,5%) der Wohnbevölkerung in 🇩🇪 gehören, um als "nichtdeutscher Tatverdächtiger" erfasst zu werden.
Es gibt viele legale (und illegale) Gründe, sich in Deutschland aufzuhalten, ohne hier gemeldet zu sein.
Dazu das BKA:
3/
Jeder vierte (23,8%) nichtdeutsche Tatverdächtige ist nicht in 🇩🇪 gemeldet!
Wg. des Dietrichs als @SZ-Symbolbild Beispiel "Diebstahl unter erschwerenden Umständen":
Laut BKA hatten 48% der "nichtdeutschen Tatverdächtigen" 2019 Wohnsitz im "Ausland" oder "keinen/unbekannt"!
4/
Ich hatte das ganze vor 1 Jahr für @Volksverpetzer ausführlich erklärt. In der Hoffnung, Presse und Medien würden endlich die Finger davon lassen, "Überproportionalität" bei sog. #Ausländerkriminalität beziffern zu wollen.
Nochmal: Lasst den 💩!
5/
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