Kongressmitglied Thomas Massie (Rep.) lobt Rittenhouse für "unglaubliche Zurückhaltung" bei der Ermordung zweier Personen - er habe "sein Magazin nicht in die Menge verschossen". Die GOP unterstützt gewaltsamen politischen Vigilantismus mittlerweile offen. #ardentanalyse
Wundern sollte uns das nicht - immerhin wurde den McCloskeys auf dem republikanischen Parteitag eine nationale Bühne geboten, die Botschaft: mit Waffen auf friedliche schwarze Demonstrant*innen zu zielen ist in Ordnung, wenn du weiß bist. Sie sind eine Bedrohung für dein Leben.
Fälle von rassistisch motivierter Selbstjustiz und Vigilantismus sind die logische Konsequenz daraus. Wie @jonlovett sagte: "Wenn du weiß bist und Angst hast, ist alles erlaubt". Wenn das die Botschaft an die Anhänger*innen ist, ist Gewalt immanent.
Trump hat Rittenhouse bereits verteidigt. Zwar sagte er, die Untersuchung laufe noch, implizierte aber, dass der Teenager aus Notwehr gehandelt habe: "Ich nehme an er war in großen Schwierigkeiten. Er wäre, er wäre wahrscheinlich getötet worden."
Die Message, Weiße dürften aus Angst mit Waffen tun was immer sie wollen, ist nicht neu. Mit Angst vor BPOC Wahlkampf zu machen, ist kein Trump-Phänomen, sondern hat in der GOP Tradition. Aber Trump ist der Erste in jüngster Zeit, der es so offen tut.
An die, die behaupten, es sei Notwehr gewesen: Informiert euch. Das erste Opfer, das unbewaffnet war, erschießt Rittenhouse, nachdem es eine Plastiktüte (!) nach ihm geworfen hat. Wer ernsthaft glaubt, das sei Notwehr: entfolgt mir doch bitte. thedailybeast.com/teen-vigilante…
Unabhängig davon: Es geht hier um die Rhetorik und Reaktion der GOP.
Trump Pressesprecher Hogan Gidley wiederholt die Message auf Fox: "Wenn man der Polizei nicht erlaubt, ihre Arbeit zu machen, müssen sich die amerikanischen Bürger irgendwie verteidigen", sagt er.
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