Okay, das @kielinstitute schlägt jetzt offiziell vor, Menschen dann im Verkehr umkommen zu lassen, wenn die Überlebenden in derselben Zeit mehr als 4 Millionen Euro pro Getötetem dazuverdienen, weil es sich dann rentiert.
This is wrong on so many levels...
Auf Seite 8 zu finden (siehe Screenshot).
Abgesehen von der fragwürdigen Moral dieser Sichtweise unterschlägt diese Art der Rechnung den deutlich häufigeren Fall schwerer Verletzungen mit Reha, Amputationen oder permanenten Behinderungen.
Die rechnen da auch echt für jede private Fahrt ein, dass man in der Zeit ja auch hätte arbeiten können 😅
Nachts schnell zur Tanke gefahren um Chips, Kippen und Bier zu kaufen? Zack, sofort knallt der volkswirtschaftliche Schaden rein, Du hättest ja auch arbeiten können... 🤦♂️
Nach der Logik müssten wir eigentlich auch wieder das Tempolimit in geschlossenen Ortschaften aufheben. Ein paar umgenietete Schulausflüge wären nicht so schlimm, solange ein paar wichtige Männer in wichtigen Anzügen jeden Morgen 10 Minuten schneller in wichtige Büros kommen.
Zur Einordnung: In der Versicherungswirtschaft ist es usus, einem Menschenleben einen virtuellen Wert zuzuschreiben, um Schäden zu bemessen. Es ist aber was anderes, auf dieses Basis Menschenleben zu opfern mit dem Motiv, genug Geld damit zu verdienen, damit sich das "lohnt".
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