Und jetzt die Auflösung:
Die Forderung nach einem #Mietenkataster stammt aus dem Gutachten des Wirtschaftsrats der @CDU für Mietspiegel-Reform aus dem Jahr 2018:
wirtschaftsrat.de/wirtschaftsrat…
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Und ja: Es geht in dem Forderungspapier um die ortsübl. Vergleichsmiete - mehr nicht. Klingt erstmal vernünftig. Allerdings sind Wohnungskataster keine kommunistische Erfindung. Es gibt sie in der Schweiz (bfs.admin.ch/bfs/de/home/st…) und in Österreich (de.wikipedia.org/wiki/Gebäude-_…).
2/5
Bei der aktuellen Idee von #r2g käme lediglich die weitere Verknüpfung mit vertraglich vereinbarten Mieten hinzu. So ließe sich grundsätzlich eine bessere Transparenz am Mietwohnungsmarkt herstellen. Das eröffnet auch Chancen für eine bessere Wohnungspolitik.
3/5
Zudem erinnern wir uns lebhaft daran, wie der Berliner Mietspiegel in der Vergangenheit immer wieder wegen der unzureichenden Datengrundlage von Vermieter*innen kritisiert wurde. Dieser Kritik wäre damit endlich Genüge getan. Das müsste auch den Vermieter*innen gefallen.
4/5
Ja. Natürlich wird man über Datensicherheit reden müssen.
Wer aber gleich von Stasi redet, verharmlost das, was die Stasi tatsächlich war: Ein brutales Instrument zur Sicherung der Herrschaft des SED-Politbüros.
5/5
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