1/ Es ist sogar noch schlimmer. Biomasse = Irrweg! Holz hat einen grottenschlechten Heizwert/CO2-Einheit und ist NICHT klimaneutral, sogar Kohle wäre besser. Bis die verheizten Bäume nachgewachsen sind, ist das Klima dreimal gekippt. Dazu wird der Wald als CO2-Sink sabotiert.
2/ Die Folgen sind bereits jetzt grausig, es gibt da keinen Unterschied zu den Waldbränden in Kalifornien, nur dass es hierzulande gequantelt in Kleinfeueranlagen passiert. Holzverbrennung hier zerstört auch den Wald im Ausland, weil viel importiert wird.
welt.de/wissenschaft/a…
3/ Wälder sind darüber hinaus wichtige CO2-Speicher; ein Baum, der verrottet, setzt nicht annähernd so viel CO2 frei wie einer, der binnen Minuten verheizt wird. Viel Kohlenstoff wandert dauerthaft in den Boden/andere Biomasse wie Pilze, Bakterien etc.
nature.com/articles/natur…
4/ Werden die Wälder gerodet, kommt es zu Erosion und auch das im Boden gespeicherte CO2 wird freigesetzt, on top zu dem, was bei der Verbrennung frei wird. Das ist Wahnsinn. Dazu dann der miese Heizwert, der pro CO2-Einheit niedriger ist als bei Kohle/Öl/Gas. Daneben werden
5/ andere Schadstoffe wie PAK (entstehen v.a. bei der Verbrennung des Lignins, 30 % Anteil am Holz) und lungengängiger Feinstaub freigesetzt. Holzverbrennung ist Waldbrand im Wohngebiet. Nein, Filter helfen nicht, Festholz ist nur bedingt besser als Billig-Pellets. #Ofenaus
6/6 Holz ist keine Übergangslösung, der Umstieg sollte direkt von fossilen Energieträgern zu erneuerbaren (ohne Biomasse!) erfolgen. Es ergibt keinen Sinn, etwas schlechtes durch etwas noch schlechteres zu ersetzen, dass synergistisch noch mehr CO2 freisetzt und Wälder dezimiert.
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