CDC-Studie: Geimpfte genau so lange ansteckend, sowohl in Hinblick auf PCR-Positivität (median 13 Tage vs. 13 Tage) als auch -wichtiger!- in Hinblick auf "Anzüchtbarkeit" in Zellkultur (5 Tage vs. 5 Tage).
medrxiv.org/content/10.110…
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Die "Marschrichtung", dass Geimpte weniger und kürzer Infektiös sind, beruht im wesentlichen auf oberflächlicher Überinterpetation von Minimalunterschieden in wackeligen Studien, die z.T. auf Modellierungen (sic!) aufbauen.
Bei über 80% der Fälle war Kultivierung nur in den ersten 5 Tagen möglich, Kultivierung nach mehr als 8 Tagen Rarität. Vermutlich entwickeln die Schleimhäute in den ersten Tage unklare Schutzmechanismen, die auch Weitergabe behindern - in beiden Gruppen.
Hier noch eine weitere Studie, die keinen Unterschied im relevanten Parameter "anzüchtbares Virus" zeigt.
Leider läuft Wissenschaft zur Zeit so ab: Frühe, meist schlechte, Studien belegen scheinbar irgendwas, "es gibt Hinweise darauf". Anstatt Reproduktion durch andere Studien abzuwarten, wird durch permanente Wiederholung aus "gibt Hinweise" ein scheinbar gesichertes Wissen.
In Talkshows ärgerlich, wenn die oberste Gesundheitsbehörde RKI so vorgeht, wird es aber kritisch.
Das CDC-COVID19-Response-Team dazu im Gegensatz: "Geimpfte Personen, die sich infizieren, sollten als nicht als weniger ansteckend betrachtet werden als ungeimpfte Personen."
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