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#WasMitKommunikation. #WasMitMusik. feminist, datenschutz, privacyweek, digitalstrategien. @jhaslauer@mastodon.social und natürlich: mobilitätswende jetzt!

May 12, 2022, 67 tweets

jedes.einzelne.mal

- autofahrer_innen ignorieren geltendes recht auf den straßen
- jemand stellt sachlich fest, dass es doch ganz fein wäre, wenn diese sich doch bitte auch an die regeln hielten
- ergebnis: „gebt den autofahrer_innen doch halt nach, was ist denn schon dabei?!“

fahrradstraßen, wohnstraßen, spielstraßen:
autos sind zu schnell unterwegs, fahren unerlaubt durch, bedrängen die anderen.

reaktionen?
„ihr müsst ja nicht nebeneinander fahren“, „aber man kann doch auch ausweichen“, „was ist denn so schlimm daran?“

jedes.einzelne.mal.

autos, die wie selbstverständlich auf fahrradstreifen halten oder parken; autos, die über die begrenzungen hinausragen - aber natürlich in die radspur oder gehweg.

reaktionen?
„aber wo sollen sie den parken?“, „ich halte ja eh nur kurz und es kommt niemand!“

jedes.einzelne.mal.

jedes.einzelne.mal der hinweis:
„man möge doch bitte rücksicht auf die bedürfnisse der autofahrer_innen nehmen, weil mit respekt kommen wir doch alle viel besser durch den straßenverkehr.“

denn jedes.einzelne.mal wird erklärt, dass „fußgänger_innen und radfahrer viel langsamer sind, als die autofahrer_innen und deshalb die freie fahrt behindern. und sie können doch viel leichter ausweichen und sollen das daher gefälligst auch immer tun.“

sobald man in zwei tonnen blech sitzt, stehen einem offensichtlich automatisch mehr rechte zu, als allen anderen verkehrsteilnehmer_innen.

als autofahrer_in darf man einfach ein rücksichtsloses arschloch sein und das ist scheinbar für viele in ordnung, denn genau dieses verhalten wird immer verteidigt.

jedes.einzelne.mal.

ich hab vergessen, folgenden tweet dazuzuschreiben:

jedes.einzelne.mal kommt jemand, der nicht auf die argumente eingeht, aber un-be-dingt darauf hinweisen muss, dass es auch rücksichtslose radfahrer_innen und fußgänger_innen gibt …

und weil's lustig ist, und schon wieder manche von den rücksichtslosen radfahrer_innen und fußgänger_innen faseln, häng ich hier noch ein paar random tweets von anderen an, die illustrieren, wovon ich rede …

aber ja, die radfahrer_innen sind das problem. sicher.
#verkehrswende

und JA, ich habe verständnis für die oftmals angespannte parkplatzsituation in der stadt.

und dabei haben bekommen autos ohnehin schon deutlich mehr an platz zur verfügung gestellt:

auch schön:

seh da nur ich 30 km/h am boden stehen und eine sperrlinie links? oder bilde ich mir das ein?
achso, ja. wegen des „mindest“-abstands…
*kopfschüttel*
aber ja, bitte um verständnis. man kann ja nicht mit den erlaubten 30 hinter einem radfahrer herzuckeln!

schönes beispiel: alles völlig korrekt …

piroritäten!

die kfz-fahrer machen nichts falsch, aber im kopf der straßenplaner_innen gilt auch hier bei der zurverfügungstellung von öffentlicher verkehrsfläche: autos zuerst!

und immer wieder gilt im zweifelsfall: einfach den gehsteig kleiner machen

autos first. menschen second.

und natürlich nehme ich da auch immer wieder gerne unsere #wohnstraße als beispiel.
„wohnlich“, findet ihr nicht auch?

und einfach so viel platz für fußgänger_innen!

auch schön:

und hier ein ganzer thread aus der schönen stadt wien, in der ja lt. stadt die menschen künftig mehr zu fuß gehen sollen und in der man angeblich auch für fahrradfahrer_innen jetzt wirklich mal mehr tun wird …

zwischendurch mal ein @threadreaderapp
unroll

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