Vielen Dank für eure Antworten zu den Fragen im Thread und für eurer inklusives Bewusstsein, wie man wirklich etwas für #Inklusion tut und nicht so tut als ob... Ein sehr aktuelles Beispiel für "Wir tun mal so, als ob wir für #Inklusion sind..." ist #Guhl. Die Shampoo-marke ->
ist ja kein so großer Underdog und sollte eigentlich eine gute PR-Abteilung haben, die sich mal über den Hintergrund der Kooperationspartner:innen informiert, oder? Sollte man meinen. Spoiler: HAT SIE nicht. Guhl hat sich nicht über #TalkingHands informiert. Da klingelt was? ->
Stimmt, da klingelt ordentlich was: #TalkingHands hat einen ordentlichen Shitstorm von mir und anderen gehörlosen Aktivsten bekommen zum Auftritt bei #DHDL, weil sie Gebärden unterstützte Kommunikation als #Gebärdensprache verkauft haben. In den Daumenkinos waren falsche ->
Gebärden drinnen. Das gleiche machen sie jetzt mit #Guhl: Es gibt jetzt total schicke Shampooaufkleber mit Gebärden. Nur: Das sind keine Gebärden, das ist Gebärdenunterstützte Kommunkation. Ein paar Gebärden basieren auf der Deutschen Gebärdensprache. Das ist so, als ob ich ->
eine Shampoomarke auf den Markt bringe und dann behaupte, es sei von Guhl. :-D Ein Fake-Produkt. Die Gründerinnen von #TalkingHands sind zudem keine Expertinnen für #Gebärdensprache und beherrschen keine Gebärdensprache. Kann mir mal zum Teufel jemand verraten, warum #Guhl mit ->
Nicht-Gehörlosen zusammenarbeitet? Die Zeichnungen für die "Gebärden" sind zudem falsch. Vor allem für "Silber" und "Volumen". Sie sind statisch und haben null Infos über die Bewegung und RICHTUNG der Gebärdensprache. Es wird z.B. die Gebärde für Gold und Silber verwechselt.->
Die gezeigte "Gebärde" für Silber" ist eigentlich "Gold". Gebärde ich also Gold, aber man macht nur quasi ein "Standfoto" davon, dann kann dieses Foto für "Telefonieren" "Ja", "Anrufen" "Jetzt" stehen, je nachdem WIE ich die Hand bewege. Kunden sehen also diese statische ->
Zeichnung und haben überhaupt keine Ahnung, wie sie die Bewegung ausführen sollen. Wie wird dadurch eigentlich die Kommunikation zwischen Gehörlose und Hörenden verbessert? Gar nicht. Was wird dadurch eigentlich für #Inklusion getan? Gar nix. Guhl und #TalkingHands feiern sich->
also für ein Fake-Produkt. Ich nenne das Able-Washing (Greenwashing im Behindertenformat). Achja, die Kritik an #TalkingHands hätte Guhl ganz leicht rechechieren können: startbase.de/news/talking-h…. Gibt noch mehr Berichte dazu. Es ist schon eine erstaunlich dreiste Chuzpe von ->
den Gründerinnen sich als Experten für #Gebärdensprche und Inklusion darzustellen. Ich empfehle #Guhl die Kooperation einzustellen, eine Entschuldigung an die Gehörlosencommunity zu und einen Suchaufruf an gehörlose DESIGNER:innen zu verfassen, um echte Gebärden auf den ->
Shampooflaschen zu zeigen. Das ist echte Zusammenarbeit mit den Betroffenen. So hätte ich es gemacht und so hättet die Mehrheit auch gemacht, die bei der Umfrage mitmachten. Warum #Guhl lieber #TalkingShit macht, weiß ich auch nicht. Hier zu sehen instagram.com/p/CeVZm7OJmAO/ Ende.
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