Das wäre übrigens der Zeitpunkt, wo wir im #LVBV wirkliche Probleme kriegen, weil die "Winterausrüstung" in der Bundeswehr immer noch absolut ungenügend ist (das wird sich mit der neuen Bekleidung anteilig ändern), vor allem aber unsere Ausbildung nicht mehr darauf vorbereitet...
mehr als 72h im Freien und in der Kälte zu verbringen. Unterstände bauen, Feuer machen, Wärmeerhalt, mal eine oder zwie ganze Wochen im Winter draußen überleben, dafür bleibt heutzutage kaum bis keine Zeit. Das ist ein gravierender Ausbildungsmangel, der...
im Ernstfall zu erheblichen Ausfällen führen könnte. Ich hatte sowohl EKL als auch SERE C im Januar und als Stadtkind war ich ABSOLUT überfordert und hab mir leichte Erfrierungen an den Händen geholt (kein Gefühl mehr in den Fingerspitzen für 4 Wochen)...
weil ich ständig nasse Handschuhe hatte. Die Stiefel waren nach einer Woche im Schnee auch nur noch nass und mit dienstlichen Socken kann man das vergessen. (Gott sei für Sealskinz gedankt - und ja, man kann sich von Kopf bis Fuß in Rettungsdecke einwickeln🫠)
Das Gute ist: das Know-How ist eigentlich vorhanden - unsere Gebirgsbobbies haben eine ziemlich umfangreiche Klimazonen/Winterausbildung, verfügen über richtig gute Ausrüstung und trainieren regelmäßig in extremen Bedingungen.
Die schlechte Nachricht: wir brauchen das querschnittlich. #LVBV findet 1000km Ostwärts statt und wir WIRKLICH LANGSAM WISSEN SOLLTEN IST DER WINTER DA ETWAS ANDERS!!!! Denselben Fehler WIEDER machen und keine Winterausrüstung vorzuhalten, dann wird der #Kaltstart halt rly...kalt
Und in der Zwischenzeit empfehle ich jedem (insb. Betonkindern wie mir): get out there! Gerade zu Jahresbeginn ist meist ein bisschen LowOps, 4-Tage Geländeausbildung unter erschwerten Bedingungen (kein Feuer nachts, wegen Feind etc) und man merkt, was die Ukrainer gerad leisten
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