1/ Der offenbar schon während seines Kongo-Aufenthaltes mit #Ebola infizierte US-Arzt Peter Stafford wurde laut BMG mit einem „Spezialflugzeug für hochinfektiöse Patienten“ von Uganda nach Berlin gebracht.
Um aber überhaupt von Uganda aus starten zu können, musste er laut WASHINGTON POST „mehrere Flüge“ nehmen, da sich Stafford in einem „abgelegenen Gebiet, mindestens zwei Stunden vom Flughafen in Bunia [Kongo] entfernt“, aufgehalten hatte: „Darunter auch einen Transport in einer speziellen Röhre“.
Kann mir da jemand behilflich sein, wie muss ich mir das also vorstellen?
Ein positiv auf #Ebola getesteter und symptomatischer Patient, der normalerweise sofort in die Isolation sollte, um niemanden weiter anzustecken, nutzt „multiple flights“ innerhalb Afrikas?
Wie konnte da der Infektionsschutz gewährleistet werden, und war das von der Belastung her nicht hochriskant für den Patienten?
Vielleicht gibt es ja eine logische Erklärung?
@AlexanderKekule @ChanasitJonas
washingtonpost.com/health/2026/05…
archive.is/jqcbT
2/ Die ZEIT schrieb am 20.05.26 über den Transport des Arztes Peter Stafford nach Deutschland:
„Peter Stafford wurde von Uganda aus mit einem Spezialflugzeug für hochinfektiöse Patienten nach Berlin transportiert, schreibt das Bundesgesundheitsministerium. »Dieser Transport ist äußerst heikel«, sagt Feldt. Zum einen müsse er unter höchsten Sicherheitsbedingungen durchgeführt werden. Zum anderen müsse man immer damit rechnen, dass es dem Patienten plötzlich schlechter geht, je länger der Flug dauert.
Zwischen Kinshasa und Berlin liegen mehr als 6.000 Kilometer, der Flug dauert etwa zehn bis zwölf Stunden. Prinzipiell komme für den Transport hochinfektiöser Patienten über so weite Strecken oft ein EpiShuttle zum Einsatz. Das ist eine Kunststoffbox auf Rollen, in der ein liegender Mensch gerade so Platz hat und hermetisch abgeriegelt ist. Das behandelnde Team kann von außen durch abgedichtete Handschuh- und Medizinports eingreifen und den Patienten untersuchen oder behandeln, während er isoliert bleibt. Die ausströmende Luft wird gefiltert. Eine andere Möglichkeit ist, im Flugzeug einen ganzen Isolationsbereich abzutrennen, in den sich das behandelnde Team für die Behandlung ein- und ausschleusen kann. Oft werde für Transporte jedoch das EpiShuttle genutzt, sagt Feldt. Das habe den Vorteil, dass der Patient darin auch weiter transportiert werden kann, wenn das Flugzeug gelandet ist.“
Ab welchem der „multiple flights“ wurde wohl bei Peter Stafford ein solches EpiShuttle verwendet? …
3/ Über den Transport von Peter Stafford zur Charité schrieb ZEIT:
„Der Transport zur Charité erfolgte in einem speziellen Infektions-Rettungswagen, der für den Transport von Patienten mit hochansteckenden Infektionskrankheiten ausgestattet ist. Von dort wurde Stafford auf die Sonderisolierstation verlegt.“
zeit.de/gesundheit/202…
4/ Laut NBC NEWS war Peter Stafford zum Zeitpunkt des Transportes nach Deutschland so schwach, dass er kaum selber stehen oder gar gehen konnte:
nbcnews.com/health/health-…
archive.is/kbNHS
5/ Statement des BMG zur Causa des US-Arztes Peter Stafford, der nun in der Charité gegen #Ebola behandelt wird:
bundesgesundheitsministerium.de/service/begrif…
archive.is/dWbbz
6/ Die internat. christliche Missionsorganisation SERGE, für die Peter Stafford im Kongo tätig war, ist voll des Lobes für die „hervorragende medizinische Versorgung“ in der Charité.
Sie berichtet seit dem 18.05.26 täglich und detailliert über das Befinden des US-Arztes, dem es heute nach „two intravenous treatments designed to improve Ebola outcomes“ schon besser gehe.
serge.org/blog/american-…
archive.is/BPKun
7/ Auch der MERKUR berichtet über die Vielzahl an Flügen, die Peter Stafford absolvierte, bevor er zur Charité gebracht wurde.
merkur.de/politik/er-wol…
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