Das war die Lage in Donetzk Ende Apr - trotz massiver Angriffe va bei Pokrowsk waren die RU seit Jahresbeginn kaum vorangekommen bei dem Versuch, den Rest der Oblast einzunehmen, insbesondere der Zangenangriff von Pokrowsk nach NW, bei Liman nach SW war kaum vorangekommen
Seither hat sich die Lage für RU eher noch verschlechtert, besonders deutlich im N
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Im Vergleich zum Monatsbeginn haben die RU um den Frontbogen N Liman deutlich Gelände verloren; einziger Erfolg war die Ausweitung der grauen Zone nach SW, wo einzelnen Trupps die Überschreitung des Siwerski Donetz gelang - unklar, ob dort noch RU stehen
Überraschend der UA Angriff mit gepanzerten Kräften im N bei Ridkodub; Voraussetzung für Bereitstellung und Angriff dürfte gewesen sein, dass die RU Drohneneinheiten in diesem Raum weitgehend niedergekämpft sind
Im S weiten die UA ihren Frontvorsprung NO Liman kontinuierlich aus, andere Kartierer sehen Saritschne und den Wald W des Ortes bereits in der grauen Zone. Dort sind die RU Gewinne 1-4/2026 komplett verloren, die UA noch darüber hinaus vorgestoßen
Flächenmäßig ist der Gewinn unerheblich, aber dass die UA an einer Stelle, die für die RU Offensive zumindest operative Bedeutung hat, ihrerseits zum Angriff übergehen konnte, ist von Bedeutung und passt zu zunehmenden RU Klagen über die Lufthoheit UA Drohnen an manchen Abschnitten. Hier könnten die UA den RU Frontbogen langsam eindrücken und damit einen Zangenangriff auf die Agglomeration Kramatorsk-Slowjansk dauerhaft unterbinden
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Dies umso mehr, als auch der S Flügel der RU nicht vorankommt, obwohl Pokrowsk dauerhaft der Angriffsschwerpunkt ist; lt GSUA sollen die RU in diesem Abschnitt 100T Mann zusammengezogen haben
Insbesondere in der eigentlichen Stoßrichtung nach NW sind die RU im Mai keinen Meter vorangekommen. Die UA scheinen die Lage im für die RU Pläne kritischen Bereich zu kontrollieren. Allerdings gibt es Zweifel, ob das starre Festhalten der UA an dem Vorsprung zwischen Pokrowsk und Rodinske die Bedrohung durch RU Drohnen wert ist, oder ob eine kleinere Korrektur nicht Blut sparen würde
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Wie bereits in den Vormanten beschränken sich RU Gewinne auf den Bereich zwischen den beiden RU Flankierungsversuchen. Insbesondere bei Kostjantiniwka wurde Boden gut gemacht; die Stadt wird wohl in den nächsten Monaten fallen, die Lage der Verteidiger hat sich zuletzt durch das Vordringen erster RU Trupps ins Stadtzentrum weiter verschlechtert. Dadurch würde die Gesamtlage aber kaum beeinflusst, vielmehr werden die RU durch die kontinuierlichen kleinen Gewinne dazu verlockt, weiter in dem Frontbogen anzugreifen, was auf die Dauer lediglich zu einer Frontverkürzung führt, nicht zu strategisch oder auch nur operativ relevanten Gewinnen
Insgesamt dürfte der GSUA mit der Lageentwicklung in Donetzk zufrieden sein - im N hat man selbst die Initiative übernommen, im S den RU Angriff zum Stehen gebracht, die RU Gewinne dazwischen sind unkritisch, dort führt man vermutlich ein erfolgreiches (weil für den Angreifer verlustträchtiges) Verzögerungsgefecht
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@threadreaderapp unroll
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