HC Strien Profile picture
Linksliberal. Gegen Extremisten von rechts, links und sonstwo. Team Wissenschaft (Archäologie). auch @hcstrien.bsky.social - zu Syrien nur dort
May 9 4 tweets 2 min read
Dieses Dekret ist natürlich viel mehr als nur gelungenes Trolling - es ist knallharte psychologische Kriegführung, die bei den RU Milbloggern auch Wirkung zeigt, sie toben heute

mE ist es der Anfang vom Ende der Ära Putin. Nicht weil es ein gelungener Scherz ist, sondern weil es in aller Deutlichkeit zeigt, dass RU den Krieg nicht mehr gewinnen kann. Das gleiche Dekret vor genau 2 Jahren - die RU Blogger hätten sich kaputtgelacht, wir hätten gegrinst über den Scherz, der mit der Realität wenig zu tun hat, Putins 5. Kolonne - @FabioDeMasi , @KrahMax und ihre Fußtruppen wie @JohannesVarwick - hätte Selenski als größenwahnsinnigen Kriegstreiber beschrieben. Heute:

Nichts. Und mit Nichts meine ich: überhaupt gar nichts. Nada. Niente. Kein einziger Trollbot unter meinen Tweets dazu - da würden sonst Kompanien aufmarschieren

Das heißt: Moskau hat keinen Plan, wie man damit umgehen soll und hat deshalb keine Weisungen dazu rausgeschickt. Oder man hofft, dass diese Demütigung bald vergessen ist

Wird sie aber nicht, am allerwenigsten in RU, bei den rechten Hardlinern. Die werden sich bei jeder brennenden Raffinerie daran erinnern. Das schürt Unruhe im Kriegslager

Vor allem aber: ein Mafia-Regime ist zuverlässig ein totales Macho-System, in dem der Chef keine Schwäche zeigen darf, sonst droht ihm das Ende. Und Selenskis Dekret lässt Putin als Schwächling dastehen, was die Wirkung der mickrigen Parade multipliziert. Dass er Trump um Hilfe bitten musste, um überhaupt einen Waffenstillstand bewilligt zu bekommen tut ein Übriges

Mit dem gestrigen Tag ist der Pate angezählt. Und Selenski wird bei Gelegenheit nachlegen - oder Budanow, womöglich sehr baldImage Bringt es auf den Punkt. Und solch ein Eindruck ist nicht mehr einzufangen
May 4 4 tweets 3 min read
#Ukraine
Die nächsten beiden Monate könnten eine Wende bringen, den endgültigen Übergang der Initiative an die UA.

Üblicherweise sind die RU Geländegewinne im Winter geringer und nehmen ab April/Mai deutlich zu. Dieses Jahr melden erste Kartierer ein fast ausgeglichenes Verhältnis der Gewinne beider Seiten für März+April. Besonders auffällig dabei die Situation bei Pokrowsk:

Dort lag im gesamten bisherigen Jahresverlauf der Schwerpunkt der RU Angriffe. Grund ist das RU Ziel, den Rest der Oblast Donetzk zu erobern. Die übliche RU Taktik ist es, befestigte Städte zu flankieren und dann von 3 Seiten zu stürmen, so zuletzt im Falle Pokrowsk. Um die Agglomeration Kramatorsk-Slowjansk so einzunehmen, versucht man, wie üblich entlang einer Bahnlinie von Pokrowsk nach N vorzustoßen, um so den Nachschub für Kramatorsk zuz kappen (und zugleich die Grenze der Oblast zu sichern), mit einem ergänzenden Stoß W Liman nach SW

Trotz der klaren Schwerpunktbildung sind die Geländegewinne gerade bei Pokrowsk sehr bescheiden und wurden ganz überwiegend bereits Jan/Feb erzielt, seither liegen die RU dort fest; kleinere Geländegewinne haben sie va im mittleren Abschnitt W Siwjersk erzielt, also im frontalen Vordringen
1/3Image Man versucht zwar, Kostjantiniwka mit der üblichen Flankierung zu nehmen, das wäre aber wie die Karte deutlich zeigt nur eine Frontbegradcigung, kein entscheidender Fortschritt

Dass gerade in der Hauptangriffsrichtung der RU die UA Verteidigung recht stabil steht, dürfte auch auf die zunehmenden Drohnenangriffe bis in 60km Tiefe gegen die RU Logistik zurückzuführen sein - Verstärkungen bzw. besser Ersatz für die hohen Verluste kommt nur unter eigenen Verlusten nach vorne, mech. Angriffsversuche scheiterten kürzlich schon bis zu 10km vor den UA Stellungen tief im RU kontrollierten Gebiet

Das zweite politische Ziel neben Donetzk ist Saporischje, Oblast wie Stadt, die nach RU Ansicht durch das Fake-Referendum ja bereits RU Territorium sind. Hier war schon länger ein Großangriff erwartet worden, der aber bisher ausblieb. Hier überwiegen seit Beginn des Jahres die UA Geländegewinne, seit etwa Mitte März ist beiderseits kaum noch Bewegung. Der UA Angriff von N flankierte den geplanten RU Vorstoß parallel zu bzw. hinter den UA Stellungslinien nach W, dort konnten die RU nur um Huljaipole noch kleinere Gewinne erzielen; zugleich gelang es den UA, den gefährlichen RU Einbruch entland des Dnipro nach N abzuriegeln und teils zurückzudrängen. Hier ist die taktische Situation für die RU insgesamt schlechter als zu Jahresbeginn, großangelegte Angriffe schwieriger geworden
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May 3 4 tweets 2 min read
Tuapse scheint ausreichend zerstört zu sein - Zielwechsel nach N, Primorsk ist noch nicht komplett ausgefallen...

FIRMS zeigt ua Hitzeentwicklung an einem Ladepier, möglicherweise ein Tanker
1/2 Image Das Tanklager der Pumpstation bei Perm brennt auch heute morgen noch
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Mar 10 4 tweets 2 min read
Weiter sehr hohe RU Materialverluste. Interessant der Vergleich mit dem Vorjahr, auch bei der Beschußintensität (jeweils lt. GSUA)

Ari-Beschuß ist stark rückläufig, sicher Folge der Bedrohung durch Drohnen, auch gut sichtbar am gleichzeitigen Anstieg der Geschützverluste
1/3Image Zusammengenommen führt das zu stark verkürzten Überlebenszeiten von Geschütz und Bedienung - statt durchschnittlich nach 140 Schuß wird das System nach 65 Schuß getroffen

Gleichzeitig hat sich der Drohneneinsatz (vermutlich gleichläufig auf UA Seite) mehr als verdreifacht
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Mar 4 4 tweets 1 min read
Die Büchse der Pandora ist geöffnet

Möge es nicht enden wie in Syrien, mit 14 Jahren Bürgerkrieg Besonders bemerkenswert: die Amis verkünden es, kurdische Quellen wissen nichts davon. Sieht nach einer ganz üblen Nummer der US-Regierung aus:
Feb 28 4 tweets 1 min read
#Iran
Trump beginnt einen Krieg
- ohne Legitimation durch den Kongress
- ohne Zustimmung der Bevölkerungsmehrheit
- ohne realistische Kriegsziele
Das ist der sichere Weg in die (politische, nicht militärische) Niederlage
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Unrealistische Kriegsziele
- Atomprogramm: angeblich schon im Jun zerstört - warum sollte das jetzt klappen? Tiefer verbunkert als zuvor?
- Regimesturz: wohl zu spät, jetzt stabilisiert es das Regime eher, der äußere Feind schweißt die Anhänger und Profiteure besser zusammen
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Feb 22 4 tweets 2 min read
Weiterhin Meldungen über UA Erfolge NO Huljaipole. Wahrscheinliches taktisches Ziel: Wiedergewinnung des Panzergrabens der alten Verteidigungslinie, der im Sep durchbrochen worden war, ein Annäherungshindernis, das mit Drohnen verteidigt werden kann
1/2 Image Möglich, dass man im Erfolgsfalle weiter vorzustoßen versucht, um RU Angriffe von Huljaipole nach W in den Rücken der UA Stellungslinie zu flankieren und so zu unterbinden
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Jan 7 8 tweets 3 min read
Verdammt viel Aufwand, um einen leeren Tanker, dem man seit Tagen von der Karibik bis in den Nordatlantik folgt, jetzt vielleicht aufzubringen (warum eigentlich nicht schon Tage früher? Es soll bei der USNavy Leute geben, die sowas beruflich machen)
1/2 Zumal die Kiste als Teil der Schattenflotte im Grunde schrottreif ist. Warum also?

Hier eine plausible Erklärung: weil es ein Spionageschiff ist
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Dec 31, 2025 4 tweets 1 min read
mE irreführende Betrachtung der Zahlen bestätigter RU Gefallener. Nicht der Personaleinsatz hat zugenommen, sondern die Todesrate unter den Verlusten, weil wegen der allgegenwärtigen Drohnen Verwundete nicht mehr evakuiert werden - zumindest legen
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(Link zum Artikel unten) Image UA Berichte diesen Schluß nahe. Für Aug 24 zählt BBC 4322 bestätigte Tote, bei 36810 von der UA gemeldeten RU Verlusten - 11,7% Quote, Okt 25 12035/31250=38,5%, und es sind längst nicht alle Toten erfasst. D.h. dass das RU KIA/WIA-Verhältnis mittlerweile in Richtung 2:1 geht,
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Oct 8, 2025 6 tweets 4 min read
Datenanalyse Teil 1
RU Personalverluste

Ergebnis: 350T-485T Gefallene

Ausgehend von einem wahrscheinlich echten RU Dokument zu den Verlusten Jan-Aug 2025 (ganz unten verlinkt) eine Schätzung der Zahl gefallener RU über den gesamten Krieg

Für den Zeitraum 1.1.-1.9.25 werden Verluste von fast 282T Mann genannt. Die 34T Vermissten dürften nahezu vollständig gefallen sein und werden deshalb dort hinzugerechnet; ihr sehr hoher Anteil v.a. bei den Verlusten unter den Sträflingen ist die Folge der Taktik mit vielen quasi Selbstmordangriffen ohne Rückkehrer, bei denen Sträflinge stark überrepräsentiert sein dürften.

Normalerweise würde man deshalb darunter auch Gefangene vermuten, allerdings macht es die genaue Zahlenangabe von 2311 Gefangenen wahrscheinlich, dass sie auf von den UA übergebenen Namenslisten beruht, weshalb nur nur wenige weitere unter den Vermissten sein sollten.

Auffallend ist das extrem ungünstige Verhältnis von Gefallenen+Vermissten zu Verwundeten von nur 1:1,3 - als Faustregel wird meist 1:3 angenommen, wobei mit heutiger Schutzausrüstung und medizinischer Versorgung dieser Wert eher Richtung 1:5 gehen wird. Es entspricht aber etwa den Meldungen der UA, soweit diese nach Toten und Verwundeten differenziert sind.

Mehrere Faktoren machen die Zahl dennoch plausibel:
1. die Allgegenwart von Drohnen, die die Verwundetenbergung extrem schwierig macht
2. Es ist bekannt, dass RU Kommandeure Verwundete sofort zum nächsten Angriff nach vorne schicken, nicht zur Versorgung - was die Sterblichkeit erhöht, die Zahl gemeldeter Verwundungen gleichzeitig reduziert
3. Die Bereitschaft vieler RU Soldaten, sich lieber zu erschießen als verwundet in Gefangenschaft zu geraten
4. und schließlich wurden Fälle dokumentiert, wo RU die eigenen Verwundeten erschossen haben

Der Vergleich mit dem Zahlenverhältnis bei den Offizieren unterstreicht diese Überlegungen: dort liegt das Verhältnis bei 1:4, selbst wenn man unter den Vermissten noch einige hunderte Offz annimmt (Zahlenangabe fehlt) liegt es über 1:3 und damit im erwartbaren Rahmen - weil Offz sicher besser versorgt werden, und va weil sie bei den besonders verlustreichen Angriffen nur in geringer Zahl dabei sein dürften
1/3Image Interessant ist auch die Gesamtzahl von 279T Gefallenen, Vermissten und Verwundeten, denn der GSUA hat für den gleichen Zeitrum 291T RU Verluste gemeldet. Berücksichtigt man, dass die Nordkoreaner vermutlich in den RU Zahlen nicht enthalten sind, zudem evtl. auch Verluste der Grenztruppen uä fehlen, ist die Übereinstimmung sehr gut.

Daher kann man die UA Zahlenangaben als insgesamt verlässlich betrachten und sie zur Schätzung der Zahl RU Gefallener verwenden.

Insgesamt wurden bis 1.10.2025 1.115.000 RU Verluste gemeldet. Rechnet man mit dem Verhältnis 1:1,3 um, ergeben sich 485T Gefallene (s. Tab.). Diese Zahl dürfte jedoch etwas zu hoch sein, das das Verhältnis nicht während des gesamten Krieges so schlecht gewesen sein wird. Eine mittlere Schätzung setzt für 2024 auch 1:1,3 an, für die Zeit ab Mobilisierung bis Ende 2023 1:2, für 2-9/2022, als nur gut ausgerüstete Berufssoldaten im Einsatz waren, 1:4, eine sehr vorsichtige für 2024 1:2, davor durchgehend 1:4

Selbst die sehr vorsichtige Schätzung kommt auf 355T Gefallene (rote Schrift), die mE realistischste mittlere auf 440T (gelb unterlegte Zellen), weit über vielen anderen Berechnungen.
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Sep 16, 2025 6 tweets 2 min read
Was mir mit Erschrecken auffällt:

Der letzte Kanzler, der noch aktiv Politik gestaltet und nicht einfach nur verwaltet und reagiert hat - war ausgerechnet Schröder, der seither nur noch für Putin arbeitet

Er hat die unpopuläre Teilnahme am Bosnienkrieg durchgesetzt (zusammen mit Fischer), und er hat die unpopuläre aber prinzipiell notwendige Agenda 2010 gestaltet - dass da nicht alles gut war ist klar, aber es war immerhin ein Gestaltungsversuch, und er war nicht kompletter Mist
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Mit Merkel waren die meisten lange zufrieden, weil sie uns im Schlafwagen durch die Lande kutschiert hat, ohne jeden Gestaltungswillen. Denn auch "wir schaffen das" war ja nur die Reaktion darauf, dass die Leute zu hunderttausenden vor der Tür standen - v.a. weil man wenige Monate vorher nicht gestaltet und die wegfallende UN-Unterstützung für die Flüchtlingslager nicht kompensiert hat, so dass Familien aufbrachen, um ihren Kindern eine Zukunft zu geben
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Sep 7, 2025 4 tweets 2 min read
Diesmal scheint der Angriff auf die Raffinerie Ilsky die Fla durchbrochen zu haben. Warten wir die Schadensberichte ab
1/4 Die Pumpstation Naytovypitschi am Parallelstrang der Drushba, der Produkte, v.a. Diesel, von den weißrussischen Raffinerien nach RU transportiert, wurde erneut angegriffen
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Sep 4, 2025 4 tweets 1 min read
Sieht so aus, als würden die RU alles in den Donbas schicken, was sie noch haben. Die 70. motSchützen-Div (das sind die 4 genannten Regt) ist ein erst 2023 aufgestellter Großverband, der vermutlich neben den T-90/T-72B Obr. 2022 auch über einen Teil der seit Monaten
1/4 zurückgehaltenen "modernen" Spz (BMP-3, BTR-82) verfügt - gut ausgestattet, aber soweit bekannt bisher noch weitgehend ohne Kampferfahrung. Allerdings vermutlich besser ausgebildet als viele der mit kaum ausgebildeten Redkruten wieder aufgefüllten Großverbände an der Front
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Aug 24, 2025 4 tweets 2 min read
UA Gegenoffensive?

Nein, das nicht. Aber mehrere erfolgreiche örtliche Gegenangriffe, die wohl anzeigen, dass die RU allmählich erschöpft sind. 50km SW Pokrowsk (li), N Liman (re), und gestern der Einbruch O Mirnohrad
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Dort stießen gestern früh UA Einheiten durch eine Lücke zwischen 2 RU Verbänden etwa 4km bis Mirne vor; nach unbestätigten Meldungen sollen sie in der Nacht auch Maliniwka genommen haben. Wenn der Einbruch stabilisiert werden kann, besteht die Möglichkeit, nach N entlang Baumreihen in den Rücken der RU gelangen, die versuchen Pokrowsk abzuschneiden
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Aug 20, 2025 4 tweets 1 min read
Faszinierend: da wird tagelang hingebungsvoll diskutiert, an welchem Ort das imaginäre Treffen Selenski-Putin wohl nicht stattfindet - aber niemand kommentiert, dass Putin noch nicht abgesagt hat.

Heißt mE, dass er damit auf dem falschen Fuß erwischt wurde:
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sagt er direkt ab, fällt es den @FabioDeMasi s dieser Welt schwerer, mit der Lüge von der fehlenden Verhandlungsbereitschaft Selenskis und des W durchzukommen

Also muss erst eine Ausrede erfunden und die "Fakten" dafür manipuliert werden
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Aug 19, 2025 4 tweets 1 min read
Meine Kurzfassung zum gestrigen Treffen:

Trump ist offenbar noch leichter beeinflußbar als gedacht, im direkten Gespräch kippt er sofort um, wenn man die richtigen Knöpfe drückt

Das ist gestern gelungen, aber das wird auch Putin wieder gelingen. Kein Ergebnis eines solchen
1/3 wird deshalb jemals Bestand haben

Erreicht wurde letztlich, dass Trump nicht einseitig pro-RU agiert, sondern weiter einen Zick-Zack-Kurs fährt. Mehr war nicht erreichbar und wird nicht erreichbar sein - zu kurz seine Aufmerksamkeitsspanne, die beginnende Demenz tut das Ihre
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Aug 11, 2025 4 tweets 1 min read
Berichte, die seit gestern über einen RU Frontdurchbruch N Pokrowsk einlaufen, sind bisher nicht überzubewerten. Der je nach Kartierer bis zu 20km tiefe, aber sehr schmale Einbruch ist nicht das Ergebnis von 2 Tagen schnellen Vormarschs, sondern anscheinend von 14 Tagen
1/3 Image Einsickern von reinen Infanterie-Stoßtrupps, die zunächst die UA Stellungen umgangen und erst dann genommen haben. Ohne RU mechanisierte Kräfte ist solch ein Einbruch für die Verteidiger sehr unangenehm und Anlaß, 2 Brig. zur Verstärkung dorthin zu schicken, aber es ist kein operativer Durchbruch, weil er nicht in hohem Tempo ausgeweitet und vertieft werden kann
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Aug 2, 2025 5 tweets 2 min read
Wiederaufnahme der UA Angriffe auf RU Raffinerien. Volltreffer in Nowokuibyschewsk, in Rjasan brennt es es ebenfalls
1/3 Daneben Angriffe auf Industriebetriebe - in Penza war ein Lieferant von Militärelektronik gesternn bereits getroffen worden, heute zusätzlich der Nachbar aus der gleichen Branche
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Jul 22, 2025 6 tweets 2 min read
Nachdem meine Datenquelle für Artillerie-Verluste (@AndrewPerpetua ) nach einigen Monaten Pause wieder produziert, ein paar neue Einsichten zur RU Ari.

Auffällig ist v.a. der Anstieg der 2A65 seit Jahresbeginn. Zunächst waren dort Bestände verbraucht worden,
1/4 Image neu produziert wurde nur die 2S19. Beide verwenden das gleiche 152mm-Geschütz, nur als Feldgeschütz bzw. als PzH. Hinzu kommt seit einiger Zeit in sehr geringer Stückzahl die 2S43 auf LKW-Basis. Das Geschütz ist das "modernste" der RU (80er Jahre), aber die Technik darum herum ist modernisiert
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Jul 20, 2025 4 tweets 2 min read
Lage weiterhin kaum verändert. Zwar üben die RU verstärkten Druck auf die O-Flanke von Pokrowsk aus, die teils beschworene drohende Einkesselung ist aber noch weit. Zum Vergleich die Lage knapp O davon, S Kostiantiniwka:
1/4 Image Dort droht seit 8 Wochen die Einkesselung, w/ des Sees im Rücken der Verteidiger - trotz aller Anstrengungen der RU ist die Lage dennoch seit einem Monat nur geringfügig schlechter geworden.

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Jul 17, 2025 13 tweets 3 min read
Große Erregung bei manchen, als ich heute morgen wagte, dieses Zitat der ARD NICHT als anti-ISR Framing zu sehen, bis hin zu Diffamierungen.

Wenig Ahnung, viel Meinung, wie so oft: ISR als quasi selbstloser Schutzherr "der" Drusen. Da lohnt doch ein Blick in die Details
1/4 Image Zunächst: es gibt nicht "die" Drusen, sondern mehrere Milizen, die teils miteinander verbündet, ansonsten verfeindet sind
1. die größte Miliz ist die von al-Hidschri. War früher loyal zu Assad und dem Iran, wechselte spät die Seiten und gilt Experten seither als gefährlicher Störfaktor für einen Übergang in ein Nachkriegs-SYR egal welcher Couleur
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