This has become a vicious circle of #HongKongPoliceForce brutality leading to increasingly militant counter-actions by protesters. It’s very hard to see where the off ramp is /1
As I have stated previously the HKSAR government has morphed into a local mafia state. Carrie Lam is politically responsible for the militarization and weaponization of the #HKPF and their collusion with Hong Kong triads /2
But the radical wing of Hong Kong’s protest movement seems to have concluded that in order to deal with Carrie Lam and her Beijing overlord Xi Jinping one needs to ‘fight fire with fire’ /3
As @Aureliano_no_24 and I have consistently argued nonviolent campaigns of noncooperation are empirically proven to be more effective to destroy dictatorships than violent means /4
Those who still believe in the utility of violent resistance should watch this interview with Gene Sharp, an intellectual giant and peace activist whose scholarship has helped bring about regime change around the world /5
Time and again I have pointed out that there are 198 methods of nonviolent direct action and noncooperation. While some have been tested in Hong Kong it is increasingly clear to me that Hong Kong activists lack knowledge and training in these methods /6
With the current dynamic it is just a matter of time that we’ll see a highly symbolic casualty - on the protesters or police side - which will accelerate this downward spiral of police violence and militant counter-measures /7
To summarise: The #HongKongPoliceForce has become a People’s Armed Police (PAP) in disguise. Hong Kongers increasingly see the #HKPF as an occupying force. My concern is that we may have already passed the point of no return /8
But don’t expect a repeat of Tiananmen in Hong Kong. Instead we are fast approaching Northern Ireland 2.0 /End
Ich habe mir immer große Gedanken zu meiner Positionalität in der Chinaforschung gemacht. Dass #Heberers Maoismus in der Sinologie zwar bekannt war, aber nicht ausreichend problematisiert wurde, halte ich für einen Skandal. Journalisten sollten ihn auf den #KBW ansprechen /1
Es geht auch anders. Der Ex-Maoist und spätere Ministerpräsident von Baden-Württemberg Winfried #Kretschmann hat sich eindeutig von seiner früheren Mitgliedschaft im Kommunistischen Bund Westdeutschland #KBW distanziert. Damit hat er selbstkritische Reflexivität bewiesen /2
Eine vergleichbare öffentliche Distanzierung von seiner maoistischen Vergangenheit hat Heberer meines Wissens nie geleistet. Ich halte das gerade im wissenschaftlichen Bereich für inakzeptabel. Im Folgenden möchte ich erklären, warum dieses Versäumnis von hoher Relevanz ist /3
Ein ausgesprochen problematisches Interview ist in der Frankfurter Allgemeine Zeitung erschienen. Alexander #Armbruster lässt den umstrittenen Sinologen Thomas #Heberer seine fragwürdigen Thesen ausbreiten, ohne mal kritisch nachzuhaken. Ein kurzer 🧵/1 faz.net/aktuell/wirtsc…
Besonders schlimm ist der Titel des Interviews: „China ist kein Feind“. Freund/Feind-Kategorieren sind uns im demokratischen Diskurs fremd. Wenn überhaupt wird die Kommunistische Partei Chinas im deutschen Diskurs als Bedrohung bezeichnet /2
Sehr problematisch finde ich an diesem Framing auch, dass hier keinerlei Unterscheidung zwischen dem politischen Regime und der chinesischen Bevölkerung vorgenommen wird. Letztere hat aber keinen Einfluss darauf, wie das Land regiert wird /3
Wie kommt es, dass in Deutschland so viele Menschen die Schattenseiten von Autokratien nicht sehen wollen - oder schlimmer noch - als gegeben hinnehmen? In diesem 🧵 geht es um deutsche Befindlichkeiten: von Lebenslügen über Selbstzensur bis hin zu Selbstvasallisierung /1
Um zu verstehen, wo Deutschland falsch abgebogen ist müssen wir uns mit dem Architekten der Autokratieblindheit beschäftigen: Egon Bahr. Der Berater von Willy Brandt hatte eine sehr eigenwillige Theorie des Wandels, die er 1963 in seiner Tutzinger Rede wie folgt beschrieb: /2
"Das Vertrauen darauf, daß unsere Welt die bessere ist, die im friedlichen Sinn stärkere, die sich durchsetzen wird, macht den Versuch denkbar, sich selbst und die andere Seite zu öffnen und die bisherigen Befreiungsvorstellungen zurückzustellen.” /3
Eine neue China-Kommission des Bundestages soll "möglichst im Konsens" prüfen, wie die deutschen Energie- und Rohstoffimporte verbessert werden können und ob Änderungen im Außenwirtschaftsrecht notwendig sind. Aber kann das klappen? Ein kurzer 🧵 /1 bundestag.de/dokumente/text…
Auffällig an der Gesamtzusammensetzung ist, dass der Schwerpunkt deutlich stärker auf Akteuren aus den Bereichen Wirtschafts- und Handelspolitik (BDI, DIHK, IW Köln, IfW Kiel, DIN, DGB) liegt als auf Experten für Sicherheit, Menschenrechte oder Politikwissenschaft /2
Zwar sind auch Wissenschaftsinstitutionen (Leopoldina) und Think Tanks dabei (DGAP, MERICS, SWP, IISS), aber Diaspora-Organisationen wie Freiheit für Hongkong e.V. sucht man vergeblich (die 2024 eine kritische Studie zu ‘De-Risking’ veröffentlicht hat) /3 freiheithk.de/report_towntwi…
Überzeugungstäter, Unterinformierte und China-Experten: diese Dreifaltigkeit hält in Deutschland China-Mythen am Leben, die einem Fakten-Check nicht standhalten. Ein kurzer 🧵zu meiner neuen Serie /1
Beim Thema 🇨🇳 verstricken sich 🇩🇪 Eliten immer wieder in einem Netz aus Profit und Eigennutz. Bei ihren Äußerungen spielen Ideologie, Interessen oder Identitätsfragen häufig eine zentrale Rolle. China nutzt die Naivität, Selbstgefälligkeit und den Egoismus deutscher Eliten aus /2
Trotz unfairer Handelspraktiken und transnationaler Repression wird 🇨🇳 von ihnen weiterhin als verlässlicher #Partner bezeichnet. Die Kosten für unsere Sicherheit, unseren Wohlstand und unsere Freiheit werden ignoriert. Durch Trump II erhält Anti-Amerikanismus weiter Auftrieb /3
Der China-Experte #Sandschneider wettert gegen Wadephul - gleiche Appeasement-Logik wie bei #Mützenich. Fehlschlüsse ohne Ende. Warum diese merkwürdigen China-Debatten? Ein kurzer 🧵/1 thepioneer.de/originals/othe…
Sandschneider benutzt ein falsches Dilemma: "Die Politik muss sich ... entscheiden: zwischen Dialog und Konfrontation." Das ist Quatsch. Es ist kein Entweder-Oder. Die KPCh kritisiert uns ja auch häufig und handelt dennoch mit Europa. Warum sollte das anders herum nicht gehen? /2
"Wer auf Dialog angewiesen ist", behauptet Sandschneider, "sollte diplomatische Affronts vermeiden". Stimmt nicht. China führte jahrelang Wolf-Warrior-Diplomatie. Hat Deutschland daraufhin die Beziehungen abgebrochen? Natürlich nicht. Warum dann vor Peking kuschen? /3