Zunächst: Der Mitarbeiter am Telefon war freundlich und engagiert. Er wies darauf hin, dass die SLen ständig überprüft würden. Man habe bereits die Zahl der erstattbaren Osteopathie-Behandlungen von 6 auf 3 gekürzt. Er sprach allerdings mehrfach von "Schulmedizin"; ich habe (2/6)
ihn darauf hingewiesen, dass es sich dabei um einen Kampfbegriff der sog. Alternativmedizin handelt, der ursprünglich von den Nazis verwendet wurde, um die jüdische Medizin verächtlich zu machen.
Als Beispiel für Behandlungen ohne Wirksamkeitsnachweis, die die TK nicht zahlt(3/6)
nannte er die professionelle Zahnreinigung. Dort sei die Studienlage klar; bei der Homöopathie sei das offenbar nicht so eindeutig, sonst hätte man diese sicher schon gestrichen. Das zeigt: Die Kostenübernahme der Homöopathie wird sogar von Mitarbeitern der Krankenkassen (4/6)
als Hinweis interpretiert, dass es eine Wirksamkeit geben müsse oder es zumindest keine ausreichenden Hinweise auf ihre Unwirksamkeit gebe! Umso wichtiger, dass das endlich gestrichen wird!
Er empfahl mir, eine E-Mail mit Verweis auf wissenschaftliche Studien zu schreiben, (5/6)
die zeigen, dass Homöopathie nicht über den Placeboeffekt hinaus wirkt. Nichts leichter als das; das werde ich jetzt tun.
Wer macht mit? Je mehr Leute dort hinschreiben (auch Nicht-Mitglieder, denn das sind potentielle Neukunden - äh, -Mitglieder): service@tk.de
(6/6)
Uff, so steil ging glaube ich noch nie ein Tweet von mir. 😄Da nutze ich doch mal die Gelegenheit und spreche eine Empfehlung aus, der @gbs_karlsruhe zu folgen, in der ich übrigens auch engagiert bin.
Ebenso natürlich @gbs_org oder der Regionalgruppe in eurer Nähe.