(2/6) Die Annahme, dass die Kinder schnell wieder weg sind hat sich bisher bei keiner einzigen Fluchtbewegung bewahrheitet. Relevanter Teil der Menschen bleibt hier 🙋♀️, wir haben keine Ahnung wer.
(3/6) Willkommensklassen bereiten nicht nur sprachlich, sondern auch gesellschaftlich auf das Ankommen vor. Das Ankommen dauert Jahre, ohne Berührung mit dem deutschen Bildungssystem setzen wir diesen Prozess schlicht aus. Warum sollten wir das tun?
(4/6) Wie schwer das Loslassen und Ankommen sich anfühlt, lässt sich erahnen in den Äußerungen der ukrainischen Botschafterin. Die Glorifizierung des Herkunftslandes ist eher typisch und es dauert ewig sie zu überwinden und sich unserem System anzunähern.
(5/6) Blick nach Berlin verrät warum es verführerisch wäre sich auf die Forderung einzulassen. Wir haben zu wenige Räume und zu wenige Lehrkräfte, um die Kinder adäquat zu beschulen. Das reicht aber nicht als Entschuldigung für das Aussetzen des Integrationsprozesses.
(6/6) Was ist zu tun:1) erfahrene Träger wie DKJS einsetzen für die Übergangsbetreuung der Kinder 2) Containerlösungen für Räume an Bestandsschulen und 3) Fortbildungen für Fach-Lehrkräfte, um sie für den Einsatz in Willkommensklassen zu wappnen statt reinem Fachunterricht. (End)
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