Da die Schutzmassnahmen weitgehend aufgehoben sind, ist es für uns Risikopatienten sehr schwer, sich zu schützen. Viele Betroffene und/oder ihre Angehörigen müssen arbeiten oder zur Schule/Uni. Arztbesuche/Therapien sind unvermeidlich. Und kein Mensch kann sich über Jahre (…)
total wegsperren. Das übersteht die Psyche nicht. Zwar schützt die Impfung, aber #COVID19 kann besonders bei Risikopatienten die Grunderkrankung(en) verschlimmern.
Bei an MS Erkrankten kann es zum Beispiel Schübe auslösen und so das Fortschreiten der Erkrankung beschleunigen.
Ein anderes Mitglied unserer Community , bereits mit einem schweren Herzfehler geboren, leidet seit #COVID19 unter einem zusätzlichen Defekt am Herz. Man hofft, dass sich daraus keine akute Herzschwäche entwickelt.
Leider werden im Alltag viele Massnahmen, die sehr einfach umzusetzen wären und Risikopatienten schützen würden, noch nicht umgesetzt. Hier besteht dringender Handlungsbedarf, vor allem auch im Hinblick auf den Herbst.
Beispiel für eine solche Massnahme: Spezielle Zeitfenster für Risikopatienten in Praxen/Spitälern an Vormittagen, an denen allgemeine Maskenpflicht herrscht.
Positiv ist zu vermerken, dass in der Bevölkerung die Bereitschaft zur Solidarität mit Risikopatienten da wäre. Aber es sind kaum Infos verfügbar darüber, wie genau man uns im Alltag helfen kann. Ein entsprechender Leitfaden könnte helfen.
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