Bin gerade auf die Definition von #SozialerArbeit nach IFSW und DBSA gestoßen. Finde ich sehr interessant.

Here we go:

🧵/1
"Soziale Arbeit fördert als praxisorientierte Profession und wissenschaftliche Disziplin gesellschaftliche Veränderungen, soziale Entwicklungen und den sozialen Zusammenhalt sowie die Stärkung der Autonomie und Selbstbestimmung von Menschen."
/2
"Die Prinzipien sozialer Gerechtigkeit, Menschenrechte, die gemeinsame Verantwortung und
die Achtung der Vielfalt bilden die Grundlage der Sozialen Arbeit. Dabei stützt sie sich auf Theorien der Sozialen Arbeit, der Human- und Sozialwissenschaften und auf indigenes Wissen." /3
"Soziale Arbeit befähigt und ermutigt Menschen so, dass sie die Herausforderungen des Lebens bewältigen und das Wohlergehen verbessern, dabei bindet sie Strukturen ein. Diese Definition kann auf nationaler und/oder regionaler Ebene weiter ausgeführt werden." /4
Mir war bis dato nicht bekannt, wie politisch und soziologisch strukturell soziale Arbeit formuliert wird. Es geht ja weit über "Dienst am Klientel" hinaus. Finde ich irgendwie bemerkenswert und interessant. /6

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Aug 14
Warum ich libertäres, antistaatliches Gebahren als rückschrittlich, entzivilisiert und trotzig empfinde. Ein Thread 🧵 /1
Viele Libertäre, die sich gegen den Staat positionieren, verstehen nicht, dass ihre Haltung erst durch einen Staat ermöglicht wurde. Der Staat als Gesellschaftsvertrag regelt unser Recht u. a. ermöglicht es erst Handel und Wohlstand. /2
Niemand hat mehr vom Staatskonstrukt profitiert als Händler oder Freidenker. Im Zuge der Aufklärung wurde das „Gottesgnadentum“ durch einen Staat ersetzt und somit waren Menschen eher in der Lage aus sich selbst heraus Wohlstand und Einfluss zu vergrößern (Fragt die Fugger). /3
Read 13 tweets
Aug 8
Vor Jahren wurde die Anthropologin Margaret Mead von Studenten gefragt, was ihrer Meinung nach das erste Zeichen der Zivilisation, der menschlichen Kultur sei. Sie erwarteten, dass Mead von Angelhaken, Tontöpfen oder Schleifsteinen sprechen würde. /1
Mead antwortete, dass das erste Zeichen der Zivilisation in alten Kulturen ein Oberschenkelknochen war, der gebrochen und dann ausgeheilt war. Sie erklärte, dass man im Tierreich sterbe, wenn man sich das Bein breche. /2
Man kann nicht mehr vor einer Gefahr weglaufen, zum Fluss gehen, um Wasser zu holen oder nach Nahrung jagen. Man ist Beute für herumstreunende Tiere. Kein Tier überlebt einen Beinbruch lange genug, damit der Knochen heilen kann. /3
Read 7 tweets
Jul 27
Ein kleiner Thread zum Thema Umgang mit Erbe, Erbschaftssteuer, Staat und Gemeinwesen.

🧵(1/23)
Die Erbschaft in der westlichen Kultur ist ein Relikt aus der Feudalzeit. So hat der Adel seinen Besitz und damit natürlich auch seine Macht bewahrt und an die folgende Generation weitergereicht. Pech hatte, wer in der falschen Familie geboren wurde (2/23)
Der Klerus hat übrigens institutionell vererbt. Da war das Eigentum der Priester und Nonnen das Eigentum Gottes und damit auch der Institution Kirche - jedenfalls im Katholizismus. (3/23)
Read 24 tweets
Apr 7
Ich bin ein Feigling. Ich würde versuchen meine Familie einzupacken und so schnell es geht mein "Vaterland" zu verlassen. Krieg schluckt Leben. Ich werde nicht als "Held" im Dreck sterben, nur weil ich andere, wie mich, getötet habe und die Kriegslenker in ihren Palästen hocken.
Warum ich das sage? Weil ich großes "Glück" hatte, dass mein Opa Zeitzeuge des Krieges war. Mit jeder Faser seines von Schrapnellen geschundenen Körpers sprach er sich - nonverbal -gegen den Krieg aus. Für ihn gab es daran nichts heldenhaftes, eher ein Zwang zum gelebten Horror.
Und ja, ich hatte Glück in einer Zeit des Friedens aufzuwachsen. Ein Frieden, an dem auch wirklich hart und lange gearbeitet wurde. Versöhnungsarbeit mit Frankreich, Polen, England, USA etc. Versöhnung mit Israel und dem jüdischen Volk. Jahrzehntelange Reflektion mit sich selbst.
Read 5 tweets
Jan 12
Das Narrativ einer gespaltenen Gesellschaft adressiert die tiefliegende Angst von sozialen Wesen nicht mehr Teil der Sippe zu sein und damit das eigene Überleben nicht mehr sicher stellen zu können. /1 👇
Je höher das Level steigt, auf dem das Narrativ ausgespielt wird (Frequenz, Reichweite, Absender etc.), desto größer wird der Handlungs- und Verhaltensdruck und natürlich auch die Reaktanz (als eine mögliche Form des Copings) darauf. /2 👇
Man versucht Individuen mit der drohenden Spaltung zu adressieren und so zu überzeugen, aber man erreicht nur die sich längst neu gebildeten Gruppen (neue schützende Sippe). So schaukelt sich das Ganze Zug um Zug - beschleunigt durch digitale Netzwerk-Kommunikation - auf. /3👇
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