1/ Das ist keine Überraschung, und es gab Warnungen, dass genau so etwas die Folge von harten Lockdowns sein würde:
Tuberkulose: Das unheimliche Comeback der tödlichsten Infektionskrankheit der Welt | ZEIT ONLINE zeit.de/gesundheit/202…
2/ Nachfolgendes Paper von @DrJBhattacharya, #Ioannidis et al. aus 01/21 hatte bereits verschiedenste globale Konsequenzen der Implementierung sehr restriktiver nicht-pharmazeutischer Interventionen aufgrund der Pandemie angemahnt:
Ich denke, es ist an der Zeit, dass auch bei @zeitonline_wis@zeitonline andere Stimmen aus der Wissenschaft zu Wort kommen, die bisher ignoriert wurden. …
1/ Hallo lieber @Tim_Roehn - möchten Sie bitte exklusiv aus den USA über die Entwicklung im Twitter-Zensur-Fall @AlexBerenson vs. Biden/Pfizer berichten?
Hier gibt es offenbar einiges an Neuigkeiten zu vermelden.
2/ Zur Vorgeschichte: Im Jahr 2021, zur Zeit des Auftretens der Covid-Delta-Variante, wurde der Twitter-Account von @AlexBerenson (ehemaliger NYT-Journalist) aufgrund folgenden Tweets gesperrt:
@AlexBerenson 3/ Heute nun schreibt @AlexBerenson auf „Unreported truths“:
„Wenn wir vor dem Zweiten Bundesberufungsgericht gewinnen, … werden [wir] … Akteneinsicht in die Kommunikation zwischen dem Weißen Haus und Pfizer erhalten, für die ich seit drei Jahren kämpfe.“
1/ Noch zehn Tage, bevor lt. der SZ-Autorengruppe um Georg Mascolo & Markus Grill im Kanzleramt die Runde um Merkel, Spahn, Braun, Wieler, Scholz u. Seehofer den Covid-Shutdown beschloss, um angeblich die „ungebremste Durchseuchung“ zu verhindern, verkündete Drosten im NDR-Podcast, dass in der Bevölkerung eben NICHT alle gleichzeitig infiziert würden, und dass die Covid-Todesfälle aufgrund des Altersprofils uns „fast gar nicht auffallen“ würden:
„Wer gerade in der älteren Bevölkerung an diesem Virus dann stirbt, der stirbt dann nicht kurze Zeit später an etwas anderem, also wie z. B. einem anderen Atemwegsvirus od. einer Herzproblematik od. anderen Dingen, … .“
Drosten wusste also sehr wohl, dass sein später propagierter „Dreisatz“ aufgrund der inhomogenen Durchmischung der Bevölkerung und einer Secondary-Attack-Rate von nur ca. 15% eben NICHT anwendbar und „exponentielles Wachstum“ und „ungebremste Durchseuchung“ nicht realistisch waren.
Die Frage ist nun: Warum änderte er diesbezüglich seine Meinung?
3/ Auszüge aus dem NDR-Podcast von Christian Drosten, Folge 7 vom 05.03.20:
„Dazu gehört die Überlegung, dass wir bei dieser Erkrankung noch keine W-förmige Inzidenzkurve haben. Wir haben schwere Fälle, vor allem bei der älteren erwachsenen Bevölkerung. Wir müssen uns über die Älteren Sorgen machen. Und ich komme jetzt zu einer Überlegung, die bitte nicht missverstanden werden soll. Die klingt ein bisschen radikal und ein bisschen hart. Man kann jetzt anfangen, Zahlen zu rechnen. Viele Leute fangen an, in der Öffentlichkeit Zahlen zu rechnen, wenn ein halbes Prozent stirbt. Manche rechnen sogar mit noch höheren Zahlen, aber bleiben wir mal bei einem halben Prozent und multiplizieren das mit irgendeinem Wert, der von mir und anderen gesagt wurde: 60 bis 70 Prozent der Bevölkerung werden sich infizieren. Von den Infizierten sterben soundso viel, da kommen wir auf ein paar Hunderttausend Tote. Stimmt das? Dazu muss man zwei Sachen sagen: Die Bevölkerung der Bundesrepublik Deutschland sind in Wirklichkeit 83 Millionen, aber die werden nicht alle gleichzeitig infiziert werden.
Die Frage ist doch, wie lange streckt sich das hin, über welche Zeit verteilt sich das? Und dagegen spielt die normale Sterblichkeit der Bevölkerung. 850.000 Deutsche sterben jedes Jahr. An diesem neuen Virus sterben Patienten in einer Größenordnung von fünf oder zehn Prozent der normalen Sterblichkeit der Bevölkerung. Das hat aber exakt das gleiche Altersprofil wie das Sterblichkeitsprofil der Bevölkerung. Dann wird uns das fast gar nicht auffallen.“ …
1/ Die maßgeblich von Bill Gates und der Bundesrepublik BRD finanzierte WHO hat bereits unbescholtene Flugpassagiere zur Fahndung ausgeschrieben, damit nationale Behörden wie das RKI unter Lars Schaade diese dann für sechs (!) Wochen wegsperren können.
Es sind exakt dieselben WHO- und RKI-Akteure wie zur Zeit der Corona-Krise, deren Fehlverhalten noch nicht aufgearbeitet ist, und die heute dennoch wieder versuchen, uns in Panik zu versetzen und unsere Grundrechte auszuhebeln.
2/ Zur Erinnerung: Lars Schaade, der lt. RKI-Protokollen im März 2020 auf fragwürdiger Grundlage eine Risikohochstufung für SARS-CoV-2 veranlasst hatte, die dann erst einen Lockdown ermöglichte, will sich heute an nichts mehr erinnern:
3/ Die WHO, die zunächst über Monate hinweg nicht anerkennen wollte, dass SARS-CoV-2 über Aerosole übertragen wird, empfahl uns Bürgern in 2021 selbst trotz größter Sicherheitsbedenken und sogar zur Zeit der EMA-Überprüfung die fortgesetzte Anwendung des AstraZeneca-Covid-Impfstoffes!
1/ Corona-Enquete-Kommission vom 23.04.26 hat Nachspiel für MdB Axel Müller und die CDU:
„In einer exklusiv vorliegenden Beschwerde spricht Kohn von einem ‚beispiellosen Übergriff auf meine Person und meine Würde’ und warnt vor einer ‚psychologisierenden Delegitimierung’ von Sachverständigen im Parlament.
Die Beschwerde richtet sich an die Bundestagspräsidentin @JuliaKloeckner und ging laut Kohn auch an die Mitglieder der Enquetekommission, den Ältestenrat des Bundestages sowie die Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, @kerstinclaus. Die Berliner Zeitung dokumentiert das Schreiben im Wortlaut.“ …
Fortsetzung im nächsten Kommentar.
2/ Exclusives Beschwerdeschreiben von Stephan Kohn via BERLINER ZEITUNG:
„Sehr geehrte Frau Präsidentin, als geladener Sachverständiger der Enquetekommission ‚Pandemie-Politik’ sehe ich mich veranlasst, wegen des Ablaufs der öffentlichen Sitzung vom 23. April 2026 förmlich Beschwerde einzulegen. Nach meinem Einführungsvortrag zum Schutz kritischer Infrastrukturen erlebte ich einen beispiellosen Übergriff auf meine Person und meine Würde durch den Abgeordneten Axel Müller (CDU/CSU) sowie das eklatante Versagen der Sitzungsleitung durch die Vorsitzende Franziska Hoppermann (CDU/CSU).
Gegenstand meiner Beschwerde sind sowohl die Befragung durch den Abgeordneten Axel Müller (CDU/CSU) als auch das aus meiner Sicht unzureichende ordnende Eingreifen der Sitzungsleitung durch die Vorsitzende Franziska Hoppermann (CDU/CSU).
Die betreffende Passage der Sitzung begann nach Aufruf der dritten Fragerunde um 1:26:08 des offiziellen Bundestagsvideos und endete um 1:32:05 mit dem Übergang zur nächsten Fraktion. Bereits ab etwa 1:30:16 verließ die Befragung endgültig die Ebene sachlicher parlamentarischer Auseinandersetzung und bezog sich unmittelbar auf traumatische biografische Erfahrungen aus meiner Kindheit und Jugend.
Herr Müller erklärte wörtlich: ‚Sie hatten ein schweres Schicksal. Das ist mir wohl bewusst. Ihnen ist großes Unrecht angetan worden in Ihrer Kindheit und Ihrer Jugend. Weil etwas vertuscht wurde.‘ Im unmittelbaren Anschluss stellte er die Frage: ‚Wenn man einmal erfahren hat, dass etwas vertuscht wurde, löst das etwas in einem aus? Hat es bei Ihnen etwas ausgelöst? Und wenn ja, in welcher Form?‘“
Fortsetzung im nächsten Kommentar.
3/ Fortsetzung des Beschwerdeschreibens von Stephan Kohn:
„Soweit ich zuvor institutionelle Mechanismen von Konformitätsdruck, Angst oder möglicher Vertuschung im Zusammenhang mit dem staatlichen Krisenmanagement beschrieben hatte, bezogen sich diese Ausführungen ausschließlich auf politische und administrative Vorgänge während der Corona-Krise.
Zu keinem Zeitpunkt hatte ich persönliche Erfahrungen aus meiner Kindheit oder Jugend selbst zum Gegenstand meiner Aussage gemacht oder meine fachlichen Einschätzungen psychologisch aus privaten biografischen Erfahrungen hergeleitet. Damit wurde meine fachliche Position nicht mehr inhaltlich hinterfragt, sondern meine persönliche Biografie zur Erklärung und mittelbaren Relativierung meiner fachlichen Einschätzungen herangezogen.
An die Stelle einer sachlichen Auseinandersetzung mit meinen Ausführungen trat damit eine psychologisierende Delegitimierung meiner Person. Ein solcher Umgang überschreitet aus meiner Sicht die Grenzen zulässiger parlamentarischer Befragung eines eingeladenen Sachverständigen.“
Moment mal - zum Stichtag 28.02.21 gab es zum mRNA-Impfstoff von BioNTech/Pfizer („safe and effective“) also schon eine Liste mit neun (sic!) Seiten diesen Kalibers (Screenshot rechts) mit Nebenwirkungen von besonderem Interesse (AESIs)?!?
Und das kommt erst jetzt, über fünf Jahre später, in den deutschen Medien?
2/ „Fakt ist: Das Papier fasst alle bis zum 28. Februar 2021 eingegangenen Berichte über unerwünschte Ereignisse nach der Zulassung des Impfstoffs zusammen. Der Bericht ist Teil eines umfangreichen Zulassungsdossiers. Dieses wurde ab November 2021 in den USA nach einer Klage schrittweise veröffentlicht.“ …
3/ „Dort findet sich der Begriff ‚Hantavirus pulmonary infection‘ (Hantavirus-Lungeninfektion). Er steht in einer langen alphabetischen Liste möglicher Erkrankungen, die überwacht werden sollen. Solche Listen enthalten oft Hunderte medizinische Begriffe, von seltenen Infektionen bis zu Autoimmunerkrankungen. Sie dienen dazu, mögliche Signale systematisch zu erfassen, falls sie irgendwo auftreten.“ …
1/ Corona-Enquete-Kommission, Verbal-Attacke AXEL MÜLLER (CDU) gegen Sachverständigen STEPHAN KOHN:
„Kohn hatte im Mai 2020, also etwa acht Wochen nach Beginn des ersten Lockdowns, ein 83-seitiges Papier verfasst, in dem er die Pandemiepolitik der Bundesregierung fundamental kritisierte. …
Um diese Einschätzung Kohns sollte es in der Sitzung der Enquete gehen – bis es plötzlich intim wurde. Der CDU-Abgeordnete Axel Müller erinnert Kohn vor laufender Kamera an dessen Missbrauchserfahrung als Kind, um dann scheinheilig zu fragen, ob dieses ‚schwere Schicksal’ vielleicht seine Sicht auf die Pandemie geprägt habe. Das war der Moment, in dem ich mich für meine Partei schämte. …
Axel Müller hat sich inzwischen entschuldigt. Er habe Kohns ‚Handeln im Jahr 2020 nachvollziehbarer’ machen wollen. Eine Begründung, die es nicht besser macht.“ …
2/ „Denn liest man sich Kohns Papier noch einmal durch, findet man ein zentrales Motiv: eine tiefe Skepsis gegenüber der Verhältnismäßigkeit der Pandemiepolitik. Selbst wenn man nur die gesundheitliche Ebene betrachte, sei doch absehbar, dass nicht nur das Virus, sondern auch die Gegenmaßnahmen zu Gefahren für Leib und Leben führten, so der Autor. Und zählt auf: abgesagte OPs, unterlassene Folgebehandlungen, Suizide, Gewalt in den Familien, ein abgesenktes Pflegeniveau, Vereinsamung alter Menschen, psychische Schäden bei Kindern und Jugendlichen. All das spiele für die Lockdown-Beschlüsse keine Rolle, ‚ein Monitoring über Kollateralschäden fand nicht statt’, so der Referent in knappem Beamten-Deutsch.“ …
3/ „Aus heutiger Sicht kann man nur sagen: Da hatte Stephan Kohn weitgehend recht. Dass es eine systematische Betrachtung der negativen Folgen der Maßnahmen gegeben habe, behaupten heute noch nicht einmal Merkel, Söder oder Lauterbach. Obwohl mit basalem medizinischem, psychologischem und soziologischem Wissen immer absehbar war, wie schwerwiegend diese sein werden.“ …